World Matchplay on fire

Die erste und zweite Runde des World Matchplays hat sich in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag zu Ende geneigt. Acht Akteure sind noch im Rennen, und es geht langsam ans Eingemachte. Zeit, einmal eine analytische Zwischenbilanz zu ziehen, in der so manches aufgeht, und Sie, geneigte Leserin und geneigte Leser, als verehrte Spielerin und verehrter Spieler selbst einmal eine sportliche Standortbestimmung in eigener Sache angesichts der Weltelite vornehmen können. Viel Spaß dabei!

Gerwyn Price
Peter Wright
Dimitri van den Bergh

In der ersten Runde des World Matchplays wurden sechzehn Partien ausgetragen. Die Bandbreite der Resultate ersteckte sich von 10:8 bis 10:2. In Gänze summierte sich auf der Grundlage aller Begegnungen ein Legverhältnis von 160:89.

Average

Von den sechszehn Akteure, die sich nicht über die Oder of Merit für dieses sportliche Ereignis empfohlen hatten, kamen nur drei in die zweite Runde, nämlich Jan White (17.), Luke Humphries (31.) sowie Callan Rydz (54.), allesamt Engländer, was bei deren Dichte in diesem Turnier eher zwangsläufig als verwunderlich ist. In der ersten Runde erzielten mit dem Polen Krzysztof Ratajski, Luke Humphries und dem Engländer Rob Cross drei Akteure einen dreistelligen Average: 101,57, 101,08 beziehungsweise 100,22!

Nicht weniger als fünf Players blieben dagegen unter der Marke von 90. Das waren der Niederländer Jermaine Wattimena, der Engländer Stephan Bunting, Devon Peterson aus Südafrika sowie die beiden englischen Spieler Glen Durrant und Callan Rydz mit 84,90, 84,42, 84,05, 84,03 beziehungsweise 82,04. Exakt die andere Hälfte lag zwischen 90 und 100. Der Gesamtaverage belief sich auf 93,19.

Finishing

Die Gesamtcheckoutquote lag bei 37,64. Am erfolgreichsten zeigte sich hier der Engländer Dave Chisnall mit 71,71, gefolgt von Krzysztof Ratajski mit 58,82, während sich sowohl Joe Cullen als auch Michael Smith, beide aus England, und der Schotte Peter Wright mit jeweils 52,63 anreihten.

180er

Bei den Auftaktmatches wurde insgesamt 106mal 180 gescort. Allein achtmal reklamierte Luke Humphries das Maximum für sich.

Achtelfinale

In der zweiten Runde, sprich Achtelfinale, dehnte sich der Gesamtaverage von 90,12, gespielt von Joe Cullen, bis 105,46, zelebriert vom Peter Wright, dem Weltmeister von 2020, aus. Im dreistelligen Bereich hielten sich ferner noch der Titelverteidiger Dimitri van den Bergh (Belgien), der 103,68 markierte, der amtierende Weltmeister Gerwyn Price (Wales), der 101,11 erreichte, sowie der dreimalige Weltmeister (2014, 2017 und 2019) Michael van Gerwen aus der Niederlande, der 100,68 manifestierte, auf.

Maxima

In den acht Aufeinandertreffen hagelte es in Summe 82mal 180. Allein Dimitri van den Bergh steuerte vierzehn 180er hinzu, neun kamen von José de Sousa (Portugal) und acht von Nathan Aspinall (England).

Finishing

Die Gesamtcheckquote in dieser Phase des Turniers pendelte sich schlussendlich bei 41,18 ein. Callan Rydz zeigte sich diesbezüglich mit 78,57 Prozent am treffsichersten. Gerwyn Price imponierte dank 68,75, Dave Chisnall mit 57,14 und Peter Wright mit 55,00, während Joe Cullen bei genau 50,00 lag.

Callan Rydz

Die höchsten Checkouts feierten Callan Rydz mit 170, Krzysztof Ratajski mit 140 und Rob Cross mit 132.

Callan Rydz ist nunmehr der einzig verbliebene Spieler, der sich über die Pro Tour of Merit für das World Matchplay qualifiziert hatte, während sich auf der anderen Seite noch die Nummern 1, 2, 3, 7, 8, 11 und 13 der Welt im Rennen befinden.

Das Gesamtlegverhältnis wurde mit 90:57 dokumentiert.

Alle Ergebnisse Achtelfinale

Callan Rydz - Rob Cross 11:8
Krzysztof Ratajski - Luke Humphries 11:5 
Gerwyn Price - Jonny Clayton 11:3
Dimitri van den Bergh - Dave Chisnall 11:8
Michael Smith - José de Sousa 13:11
Nathan Aspinall - Gary Anderson 11:9
Michael van Gerwen - Ian White 11:8
Peter Wright - Joe Cullen 11:5

Viertelfinale

Krzysztof Ratajski - Callan Rydz
Gerwyn Price - Dimitri van den Bergh
Peter Wright - Michael Smith
Michael van Gerwen - Nathan Aspinall