WM-Sturm

Wir wünschen Ihnen allen ein „Frohes neues Jahr“, insbesondere, dass Sie gesund bleiben, trotz diverser Einschränkungen viel Spaß haben, weiterhin die Kraft aufbringen, Ihre persönlichen Ziele zu verfolgen. Die gefesselten privaten Silvesterfeuerwerksambitionen sind durch das entfesselte Darts der PDC-WM gerade am Neujahrstag ganz locker ersetzt worden.

Peter Wright versus ...
... Gary Anderson - Weltmeister 2020 gegen Weltmeister 2015 und 2016
James Wade gegen ...
... Michael Smith

Man kann es einmal auch so sehen, denn hinterm Horizont geht’s immer weiter. Und allen Besserwissern wünschen wir, dass sie spätestens 2022 dazulernen und begreifen, dass es ohne Impfen nicht besser, sondern wesentlich schlechter wird. Das hat die WM im Ally Pally einmal mehr unter Beweis gestellt.

Darts-Leckerbissen

Ganz unabhängig davon werden in der Tat jede Menge Darts-Leckerbissen aufgetischt. Was haben uns die acht Akteure aus Großbritannien, die die World of Darts auf einen very britischen Punkt reduziert und konzentriert haben, am Neujahrstag serviert? Alle vier Viertelfinalmatches sind per se eine ganz heiße Phase der WM. Wer hier aufkreuzt, hat sich Respekt und Anerkennung verdient, jeder der Glorreichen Acht hat bewiesen, dass er eines kann: Darts spielen! Die drei Weltmeister - Gerwyn Price, Gary Anderson und Peter Wright - genügten bis dahin ihren Ansprüchen, alle anderen lauerten darauf, ihre Chance aufs Halbfinale zu nutzen.

Peter Wright mt 5:4 weiter

Es gab am Neujahrstag ein ganz eindeutiges Resultat, nämlich das royale 5:0 von James Wade über Mervyn King. Gary Andersons 5:2 über Luke Humphries darf durchaus mit „Helter Skelter“ charakterisiert werden, dass sich erst gegen Ende der Partie nach 0:1, 1:1, 2:1, 2:2 zum 5:2 Erfolg straight on bewegte. Peter Wright erkämpfte sich sein Weiterkommen regelrecht. Er lag 0:1, 1:2, 2:3, 3:4 hinten, bevor er nach dem vierten Einstand mit 5:4 seine Halbfinalteilnahme klarmachen konnte.

Bully Boy imponiert am meisten

Die wunderbare Auszeichnung, Weltmeister zu sein, ist indes für Gerwyn Price Geschichte, denn mit dem gleichen Resultat, aber mit umgekehrten Vorzeichen, endete seine sportliche Auseinandersetzung mit Michael Smith. 4:5 musste er sich „Bully Boy“ geschlagen geben, der damit die selbst ausgerufene Gerwyn Price-Dynastie im Keim erstickte. Michael Smith glänzte mit der imponierendsten Performance dieses Tages. Der 9-Darter von Gerwyn Price wird dabei zur Nebensächlichkeit gedradert.  

Rankings on demand

Nachfolgend haben wir Ihnen hinsichtlich verschiedener Matchparameter vier Rankings zusammengestellt. Diese Werte sind als Teilinterpretation von Spielanalysen zu verstehen, die insofern keine absoluten Kennziffern darstellen, da sie eigentlich in Korrelation zur Anzahl von Sets und Legs zu begreifen sind. Nichtsdestotrotz mehr als eine Spielerei, denn nicht umsonst taucht Michael Smith zweimal an erster und zweimal an zweiter Stelle auf. 

Average

101,94 Michael Smith
99,75 Peter Wright
99,57 Gerwyn Price
97,80 Callan Rydz
96,32 Gary Anderson
94,92 Luke Humphries
86,50 James Wade
86,67 Mervyn King

Checkquote

51,2% Michael Smith
44,4% Gerwyn Price
44,1% James Wade
42,9% Luke Humphries
41,9% Callan Rydz
33,3% Mervyn King
33,3% Gary Anderson
33,3% Peter Wright

180er

17 Peter Wright
16 Michael Smith
12 Luke Humphries
11 Callan Rydz
08 Gary Anderson
06 Gerwyn Price
04 Mervyn King
04 James Wade

140erplus

27 Peter Wright
25 Gary Anderson
25 Gerwyn Price
25 Michael Smith
22 Callan Rydz
16 Luke Humphries
12 James Wade
06 Mervyn King

Halbfinalspiele

Michael Smith – James Wade
Peter Wright - Gary Anderson