Wir gratulieren Marene Westermann und Morena Wolf

Das diesjährige Masters of Masters der Damen geizte nicht mit Überraschungen und diese würzten den Kampf um den oscarreifen Titel besonders. Wie fast immer hätte sich der Verlauf des Masters of Masters auch anders entwickeln und gestalten können. Hätte - aber genau hier liegt der überaus große Reiz.

Die Masters of Masters 2016
Tamara Muster und Ariane Langer mit Sponsor Michael Hümpfner
Die Vizes Daniela Tröger und Claudia Jahne
Dominique Rhaesa zum dritten Mal auf dem MoM-Podium
Claudia Jahne
Daniela Tröger
Siegerin Morena Wolf
Siegerin und beste MoM-Spielerin aller Zeiten: Marene Westermann
Marene Westermann

Viele, viele können's

45 Spielerinnen sind bis heute zu MoM-Podiumspielerinnen avanciert, dreizehn von ihnen sind als Siegerinnen hervorgegangen. Die Anzahl der erfolgreichen Spielerinnen sowie die hohe Fluktuation belegen, dass der Weg aufs MoM-Treppchen zwar schwierig, doch machbar ist. Mehr oder weniger für jede!  

Zwischenrunden

40 Doppel gingen dieses Mal an den Start, 24 kamen in die beiden Zwischenrunden (die Gruppenzweiten bis -vierten) und die acht Gruppensiegerinnen sogleich in die Finalrunde.

Lob für Petra Lehnert/Daniela Vujovic

Besonderes Lob verdienten sich in der Gruppenphase Petra Lehnert/Daniela Vujovic, die diese genauso überlebten wie Carina Knödlseder/Verena Hauzenberger, Ramona Berger/Silvia Dolores Moos, Sabine Hallstein/Claudia Jansen, Kathrin Reddmann/Lydia Ristow, Nicole Hamacher/Sabrina Schrimpf, Barbara Hamberger/Maria Höfl sowie Silke Klingler/Dominique Rhaesa.  

Endrunde

Mit Ramona Berger/Silvia Dolores Moos, Nicole Hamacher/Sabrina Schrimpf und Silke Klingler/Dominique Rhaesa überstanden anschließend drei von ihnen die Finalrunde der besten sechzehn Duos.

Ebenfalls erfolgreich zeigten sich Sabine Bilderl/Jana Bormann, Ariane Langer/Tamara Muster, Marene Westermann/Morena Wolf, Claudia Jahne/Daniela Tröger und Annett Heine-Richter/Ute Weichert, während es Simone Fegert/Michaela Mc Clain, Hildegard Hillebrand/Jenni Köster und Britta Rose/Carmen Wolf kalt erwischte.  

Viertelfinals

In der Viertelfinalrunde setzten sich Ariane Langer/Tamara Muster gegen Sabine Bilderl/Jana Bormann, Marene Westermann/Morena Wolf gegen Ramona Berger/Silvia Dolores Moos, Claudia Jahne/Daniela Tröger gegen Nicole Hamacher/Sabrina Schrimpf sowie Silke Klingler/Dominique Rhaesa gegen Annett Heine-Richter/Ute Weichert durch.

Halbfinals

In den beiden Halbfinals zeigten sich Marene Westermann/Morena Wolf dem Duo Ariane Langer/Tamara Muster mit 4:1 klar sowie Claudia Jahne/Daniela Tröger gegen Silke Klingler/Dominique Rhaesa mit 4:3 ganz knapp überlegen.

Sowohl Ariane Langer/Tamara Muster als auch Silke Klingler/Dominique Rhaesa damit auf dem hervorragenden dritten Rang.   

Marene Westermann checkt zum Sieg

Das mit 3 000 Euro dotierte Endspiel ähnelte eher einem sehr nervösen als einem finalen Höhepunkt: 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2, 3:3, 4:3, 4:4 und 4:5 dann standen Marene Westermann/Morena Wolf als Siegerinnen fest.

Allein das letzte Leg hatte es wirklich in sich, als sowohl Marene Westermann als auch Morena Wolf einmal 133 scorten, beide 18 Darts auf der Hand hatten und Marene Westermann schließlich den Sieg mit 21 Pfeilen herbeiführte.

Claudia Jahne einmal 180

Claudia Jahne scorte als einzige einmal 180, und alle vier Finallistinnen zusammen scorten 31-mal dreistellig, auf der anderen Seite war überaus viel Leerlauf im Spiel. Sieben der neun Legs zogen sich zwischen 25 bis 30 Darts hin, kein einziges unter 20! Das beste 21, das zweibeste 22 – das letzte und vorletzte Leg.

Ergebnisliste Masters of Masters 2016


Claudia Jahne einziges "Überbleibsel" des Vorjahres

Von den acht Podiumsspielerinnen des Vorjahres schaffte es mit Claudia Jahne gerade einmal eine auch dieser Jahr wieder aufs Podest. Auf der anderen Seite standen mit Ariane Langer, Silke Klingler, Tamara Muster und Daniel Tröger, also fünfzig Prozent aller Podiumsspielerinnen, erstmalig auf dem Podest.

Alles Masters of Masters-Siegerinnen


Beste MoM-Spielerin aller Zeiten: Marene Westermann

Last but not least und nichtsdestotrotz katapultierte sich Marene Westermann mit ihrem vierten Gewinn der Masters of Masters-Trophy sowie insgesamt sieben Podiumsplätzen an die Spitze der ewigen Bestenliste. Das allein ist eine bravouröse Top-Leistung, während Morena Wolf nun zu den dreizehn Siegerinnen in der Geschichte des Masters of Masters zählt.

Ewige Bestenliste Masters of Masters Damen