What a Burger: Sören Wegner

Die erste Endausscheidung im „Who will beat the Power“ fand am 30. September im Breaker’s inn in Würzburg statt, und wir können Ihnen gleich eine sehr delikate Überraschung servieren: Der Allererste des DSAB German Sixpacks heißt Sören Wegner und kommt aus Annaberg-Buchholz! What a Burger …

Die beste Hand des Abends ...
... die von Sören Wegner, der erste Phil Taylor Herausforderer
Runner-up Andreas "Höp" Demkanin
Der Drittplatzierte Thomas Zipperer
Sascha Ruloffs belegte Rang vier
Rainer Ott und ...
... Sotirios Mitsianis teilten sich Rang fünf
Das ...
... war ...
... Darts- ...
... Spitze!
Punkt ...
... um!
Und er ist the very Best: Sören Wegner

Andreas Demkanin auf der Überholspur

... Sören Wegner hatte sich mit einem sehr souveränen 3:0 über Ralph Völlmer (Stettbach), einem überzeugenden 3:1 über Peter Schnupfhagn (Vohenstrauß) und einem überaus knappen 3:2 gegen Sascha Ruloffs (Schweinfurt), der selbst einige Matchdarts auf der Hand hatte, ins erste Spiel ums Finale geworfen, in dem er auf Andreas „Höp“ Demkanin (Kleinlangheim) stieß, der wiederum Chris Dippold (Oberwildflecken) 3:1, Christian Zwick (Grafenwöhr) 3:0 und Sotirios Mitsianis (Gerolzhofen) 3:1 beherrscht hatte. Der eine hatte drei, der andere zwei Legs abgegeben - der Unterschied minimal.

Andreas Demkanin erhöht die Pace

Beide Akteure hatten bis dahin schon mit sehr ansprechenden Leistungen beeindruckt und vermochten diese im anstehenden Match ums Finale noch zu steigern. Mit 14 und 17 Darts ging Andreas Demkanin 2:0 in Führung, mit 15 Darts verkürzte Sören Wegner, besaß im vierten Leg 14 Darts auf der Hand, um das Match zu egalisieren, nutze diese Chancen aber nicht, sodass Andreas Demkanin bei seiner sechsten Aufnahme mit dem ersten Pfeil die Sache sehr beeindruckend, ohne mit der Wimper zu zucken, regelte. Damit stand Andreas Demkanin als erste Finalist fest.

Thomas Zipperer auf dem Vormarsch

Auf der Suche nach dem zweiten Finalisten: Sascha Ruloffs vermochte auf der Verliererseite sein Spiel von fünf auf vier gegen Rainer Ott (Kitzingen) mit 2:1 zu seinen Gunsten zu entscheiden, während im Parallelschwung Thomas Zipperer (Weierhammer) mit 2:0 Sotirios Mitsianis eliminieren konnte. Aus der folgenden Begegnung zwischen Sascha Ruloffs und Thomas Zipperer ging der Letztgenannte mit 2:0 als Gewinner hervor.

Sören Wegner is back

Der Kampf um den zweiten Finalplatz bot schon Spannung pur, auch wenn Thomas Zipperer für die 1:0 Führung 25 Darts benötigte, hatte er doch starke 15 auf der Hand. Thomas Zipperer besaß im sich anschließenden Leg in der fünften Runde einen Darts, um alles klar zu machen, verpasste aber seinen Check, sodass Sören Wegner mit Pfeil Nummer 16 ausgleichen konnte. Mit 19 Darts im dritten Leg katapultierte sich Sören Wegner schlussendlich ins Endspiel.

Großes Darts

Dann folgte ganz großes Darts. Mit 15 Darts und einem 121er Bullfinish eröffnete Sören Wegner zur 1:0 Führung, mit 11 Darts nach 180 und 140 sowie zweimal 15 Darts konterte Andreas Demkanin zur 3:1 Führung, einmal mit einem 75er, das andere Mal mit einem 120er Finish.

Sören Wegner kommt großartig zurück

Alles schien gelaufen, Andreas Demkanin dominierte, doch kurz vorm Ziel offenbarte er plötzlich Schwächen gerade beim Check, bei dem er zuvor eine totsichere Bank gewesen war, vergab im fünften Leg zwei Matchdarts und Sören Wegner verkürzte mit 16 Darts auf 2:3. Mit 21 tarierte Sören Wegner in der Folge das Match aus, nachdem Andreas Demkanin ein 131 Bullfinish und weitere drei Matchdarts verpasst hatte. Mit 18 Darts (17 auf der Hand) stellte sich Sören Wegener schließlich als Sieger und Erster im German Sixpack vor.

Angst vor Phil Taylor ist nicht angesagt

„Damit hatte ich nicht gerechnet!“, war er von sich selbst überwältigt. Andreas Demkanin gratulierte und nonverbal äußerte er schulterzuckend: „Kann passieren!“

Beide Akteure scorten im Finale zwölfmal dreistellig, Andreas Demkanin gefiel dabei mit zweimal 180 und viermal 140, Sören Wegner ließ siebenmal 140 aufleuchten. Andreas Demkanin servierte zwei Highfinishes, Sören Wegner gelang eins.

„Der erste Baustein, wohlmöglich sogar zweier derer, bildet nun eine sehr gute Plattform, um ein schlagfertiges Team aufzubauen, das Phil Taylor effektiv herauszufordern kann. Wir haben ihn voll im Fokus“, so Bernd Molkenthin als Beobachter der Szene.