Vondi okay

Live aus Hagen: Vondi – der Mann aus Hagen, nunmehr seit geraumer Zeit Darts-mäßig solide demoliert. Vornweg: Andreas von der Heyden geht es wieder gut! Bestechende Selbstdiagnose – in vielen Fällen die beste.

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... von der Heyden ...
... macht mit
... macht mit!

No Salmon today

Nun bewacht er wieder mit Argusaugen seinen Gasgrill, der sich in aktiver Quarantäne befindet, das heißt, überhäuft von Kohlrabi, Auberginen, Zucchini, das ein oder andere Black Agnus Filet darunter vergraben, nur mit dem Lachs klappt es nicht so richtig. Grund: Atze-Fischservice! „Das läuft überhaupt nicht!“, klagt Hagen von Hagen aus Hagen.

Das können wir von hieraus schlichtweg bestätigen: „Ist so! Salmo salar – niemals da(r)!" Nichtsdestotrotz die beiden sind im Ausdauertest und -stress, immer an der anaerob-aeroben Schwelle, der Gasgrill und Vondi himself. Nicht, dass Sie hier etwas falsch verstehen.

Vondi und die Hasen

Die andauernde Sars-CoV-2-Zeit hat auch bei Vondi ihre Spuren hinterlassen. 22 Kilogramm weg! Nur wo? Ergo, auf der Suche nach der verlorenen Zeit? „Kann ich absolut nicht bestätigen, man besinnt sich und konzentriert sich wieder auf das Wesentliche!“ Frauen statt Steaks? Insider wissen, was das zu bedeuten hat. Vondi hatte wahrscheinlich in jüngster Vergangenheit mehr zu tun, als der Osterhase vor seinem großen Fruchtbarkeitsfest. Frag‘ nicht!

Über Andreas von der Heyden hatte sich in den letzten Tagen ein Schleier des Coronaverdachts gezogen. Ihm ging es richtig schlecht! Schlecht in der dritten Potenz! Er mag lieber gut in dieser Hemisphäre. „Wenn ich es aus dem Bett überhaupt bis zum Kühlschrank geschafft hatte,“ fühlte er sich fix und fondi! Tipp No.1: Kleinere Wohnung! Tipp No.2: Segway turbo!

Dr. Feelgood out of order

Was Vondi jedoch total fertiggemacht hatte, „war die Ungewissheit! Ich durfte keinen Arzt aufsuchen. Die Praxen sind derzeit besser bewacht als Fort Knox!“ Versehen mit der Warnung: Wir machen von unseren Spitzen Gebrauch.

„Erst als klar war, dass ich nicht Corona-infiziert gewesen war“, fährt er mit Volldampf fort, „wurde ich zum Arzt vorgelassen.“ Verdrehte Welt. „Mir wurde wegen einer verschleppten Grippe ein Antibiotikum verschrieben und nun geht’s mir wieder gut!“

Mehr Normalität, more Las Vegas

Was ist Darts-mäßig los? „Ich habe vorher schon das eine oder andere kleine Turnier in unserer Region gespielt. Alles easy! Nun freue ich mich auf unseren Start in die Bundesliga. Irgendwann will ich doch noch mal nach Las Vegas kommen, wenn es der der Orangehaarige erlaubt. Unabhängig davon bin ich wirklich froh, dass wir mit dem Ligastart wieder ein Stück mehr Normalität zurückgewinnen können!“

No german angst

Gar keine „german angst“? „Nein, wirklich nicht! Solange sich alle, etwas zurückhalten, bin ich zuversichtlich, dass es klappen wird!“

Was heißt etwas zurückhalten? „Ich gehe davon aus, dass Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen, dass es kein Händeschütteln gibt und dass jeder soviel Abstand hält, dass keiner den anderen vollspucken kann. Das mag sich etwas unkollegial anhören, aber das meine ich tatsächlich so. Wir wollen alle wieder Darts spielen und Spaß daran haben, dann müssen wir etwas dafür tun. Und das kann man ohne Abklatschen auch. Sture Ignoranz wird uns allen schaden. Wir müssen akzeptieren, dass sich die Zeiten geändert haben. Ist so!“

„Vondi, genug parliert, legen Sie lieber noch einmal etwas auf den Grill. Ist so!" Staying alive in Hagen.