Tourabschluss! Mit Ausrufezeichen

The Tour is over. Für dieses Jahr! Die Planungen für die nächste Spielzeit nehmen bereits konkrete Konturen an, und alles deutet auf eine nächste tolle VFS/DSAB-Löwen Tour hin. Aber erst einmal setzte die Tour 2019 mit dem 1. Offenen Bielefeld-Cup einen fetten Schlusspunkt. Punkt? Ausrufezeichen! Drei!!!

Double Trouble
Jay Jay
Siegerehrung DSAB Damen-Einzel mit Matchmaker trixi Schulte
Lose Zusammenkunft: Stefan Stoyke, Patrick Plötz sowie Marco Misof nebst Michael Sommerfeld
Die besten C+B-ler
Mixed in Process
Offene Einzel am Samstag
Offenes Doppel de luxe
Sandy Vogt, Katharina Brandt und Tamara Granat
DSAB Herren-Einzel Amateure

Die Vondi-Säule

Das Saisonende im Milser startete mit einem Offenen Doppel 301 M.O. durch – getunt mit de luxe. Also Sound – und was für einer! 73 Duos, 146 Runners orchestrierten diese Hardrock Competition. Konkret: Thomas Schlüter und Ingo Neumann auf Rang sieben, ebenfalls Christian Soethe und Stefan Stoyke. Ohne „t“ geht’s flotter, deswegen Jörg Soyke und Dennis Schulz auf fünf wie auch Volker Brunzio nebst Pater Waldau. Was nicht Pater? Sondern Peter – auch okay! Das nennt man by the way Intermezzo.

Aus Gründen scheiterten Michael Sommerfeld und Marco Misof als Vierte knapp am Podium, obwohl Letztgenannter immer wieder betont: „Auf dem Podium ist es am schönsten!“ Völlig im Geiste von „Schöner Darten!“ Wohnen kann er ja zu Hause.

Stephan Birk und Patrick Plötz dagegen als Dritte auf dem Podest – mit den besten Empfehlungen. Benjamin Ziem und Stefan Wünnik mussten sich als Zweite lediglich Andreas von der Heyden und Michael Treczka beugen. Diese Berliner Säule wirft wahrlich Schatten. Aber keine Angst, der will nur spielen – und das tut er in letzter Zeit wie ein junger Gott. Verbunden mit den schönsten Grüßen ins himmlische Essen.

Hör‘ mal, wer da zimmert

Wie ging es weiter? Mit dem Special C+B-Einzel 301 S.O. – richtig geraten ein Fall für Eric Zimmermann. Er setzte sich im 78-köpfigen Feld souverän durch. Als Zweiter verdiente sich Christian Schmidt, forsch als Schmidty on the Road, Lorbeeren, während Michael Büttner, der alte Bütti, als Dritter gefiel.

Vondi hat die T20 wiedergefunden

Andreas von der Heyden, der Zartbesaitete, irrend und wirrend auf der Suche nach der verlorenen T20, hat sein Burnout gelöscht. Dafür musste allerdings viel Medizin die Kehle hinunterfließen, aber sein Homöopath aus Lünen, der namentlich nicht genannt werden möchte, kennt sich auf diesem hochsensiblen Gebiet bestens aus. Seitdem „Vondi 139,5“ wieder über volle Bodenhaftung verfügt, klappt es auch wieder mit den Pfeilen. Sieg im Herren-Einzel 301 M.O. – dafür ist die Nachbarin ausgezogen! Auch, weil er gar kein Auto hat.

Weg vom Specht, zurück zum Spocht. Die neu aufgemotzte Hagen-Variante bekam Christian Soethe hautnah, erbarmungslos, ohne Gnade zu spüren. Der als zweiter Sieger (Was soll das denn heißen, sind wir auf der Walldorf-Schule?) seine Visitenkarte als Podestler abgab, nachdem es mit dem Nachbarn dieses Mal noch nicht so lief. Philipp Münnighoff behauptete sich als Drittbester in diesem 116er starkem Feld. Alle Achtung!

Katharina Brandt on Fire

Jetzt zu den Ladies. Scharfe Kante: Einzel 301 M.O. – wer hätte das gedacht? 33 am Start. Die Beste? Die Beste hieß Katharina Brandt. Kommt aus Berlin, hatte die Tour in diesem Jahr auf ihrem Kompass fest eingenordet, nur ein einziges Mal hatte sie sich beim Heimspiel in Berlin nach Hong Kong verirrt. Kaum war sie dort, demonstrieren die Hong Konger wie die Berliner in den 68er. Aufbauhilfe nennt man das. Gut so!

Gut so gleichfalls ihre Bielefelder Performance. Im Endspiel hatte sie Sandy Vogt abgekocht, deren Entwicklung durchaus respektabel anmutet. Mit Tamara Granat stand als Dritte eine weitere Berlinerin auf dem Podest.

Das Grauen hat kein Ende

Als fünfter Wettbewerb servierte das Bielefelder Tableau ein weiteres Offenes Doppel 301 M.O., welches 98 Doppel aktivierte. sprich 196 Akteure – in Worten: Einhundertsechsundneunzig! Potzhundert: Großes Darts-Cinema! Bei den Nachbarn Stefan Stoyke und Christian Soethe klappte es mit Rang drei dieses Mal besser.

Noch besser lief es für Marco Misof und Michael Sommerfeld – deswegen aus guten Gründen Zweite. Bravouröse Leistungen – hier wie dort, aber alle bekamen das Grauen zu spüren, das hier bekanntlich kein Ende nimmt. Hinter dem Grauen verbirgt sich Stephan Birk und Patrick Plötz. Es wird kalt. Heiß bei den Protagonisten.

Hurra, hurra, die Säule brennt

Und es kam, wie es kommen musste. Der sechste und letzte Wettbewerb in der ersten Session ein Mixed? Welche Variante? 301 M.O.? Of course! Logik: Katharina Brandt hatte bereits das Damen-Einzel für sich entschieden, Michael Treczka war im Offenen-Doppel de luxe so etwas von de luxe, dass keiner an ihm vorbei kam.

Wenn sich nun beide im Mixed zusammentun, könnte das erfolgreich sein. Muss nicht, kann aber! Und so kam es auch. Die beiden aus Berlin besiegten im Finale Sandy Vogt plus Patrick Plötz, weil sie das Finalenoch zu ihren Gunsten drehen konnten. Sabine Hallstein und Michael Sommerfeld absolvierten die meisten Begegnungen in diesem Wettbewerb und schlossen ihn als Dritte ab.

644

644 Teilnahmen resultierend aus den sechs Samstags-Wettbewerben, sowohl drei Doppel als auch drei Einzel, und sind ein ganz kesses Argument für ein Turnier, das zum ersten Mal aufgelegt wurden ist. 107,3 Teilnahmen pro Disziplin. Tremendous!

Die drei vom Samstag


19 Akteure hatten den Sprung aufs Podium geschafft – fünf Damen und vierzehn Herren. Die drei Besten des ersten Turniertages hatten allesamt zweimal gewinnen können: Katharina Brandt, Andreas von der Heyden und Michael Treczka! Bambi lebt: Stoiner und sein Rehlein

Andreas von der Heyden avancierte zu einem der zwei Players, die sowohl am Samstag als auch Sonntag in einer Doppeldisziplin aufs Podest kamen. Zusammen mit Patrick Nunez y Amor rauschte er auf Platz zwei. Der zweite trägt den Namen Benjamin Ziem, der sich am Sonntag zusammen mit Marco Jantze erfolgreich ins Zeug legte. Gemeinsam rangierten sie an dritter Stelle.

Alle hinter sich ließen jedoch lediglich Tim Rehberg und Sascha Stein, die diesen Wettbewerb letztendlich dominierten, so sind sie, der Stoiner und sein Rehlein. Bambi lässt grüßen.

Double Trouble

Für Janine Wagener und Yvonne Siegl, sinnfest als Double Trouble auf Tour, hatte es bei den Dortmund Open noch nicht zum Sieg im Damen-Doppel 301 M.O. gereicht. Dies holten sie in Bielefeld nun nach. Im Endspiel besiegten sie Karen Heine und Sarah Brübach. Eine Position dahinter landeten Simone Fegert, featuring Phil Taylor in the Spirit of 1969, und Kim Selinga. Patrick Plötz bo(o)mt

Patrick Plötz boooomt

82 Teilnehmer schrieben sich im DSAB Herren-Einzel 501 D.O. ein – ein schöner Tour-Abschluss. Juro Andjelic und Kevin Luhr präsentierten sich als Siebte, derweil sich Daniel Zadach und Martin Soltow Rang drei teilten. Der Irofriese Christian Wojcechowski verpasste als Vierter knapp das Podium – nichtsdestotrotz befindet er sich absolut im Aufwind.

Jetzt erreichen wir die Podiumsplattform, und es wird unvermeidbar – aus dem Quell des Feldes entspringt ein Stefan Stoyke, kurz gesagt Platz drei, aber wer will schon der Poesie abschwören? Als erster Finallist wurde indes Sascha Stein, der Stoiner, dokumentiert, sein Widerpart die personifizierte Bombe, Patrick „La Bomba“ Plötz. Letztgenannter setzte sich durch und durfte in dieser Disziplin einen weiteren respektablen Saisonsieg feiern.

Markus Pieh kann’s auch


42 Amateure kämpften im DSAB 301 M.O. um Sieg und gute Platzierungen. Für Christian Schmidt und Tom Hübner sprang Platz sieben heraus, Sebastian Schmidt und Christian Michels platzierten sich dagegen als Fünfte. Denis Hiller errang Position vier, noch besser lief es für Helmut Polifka, der als Dritter aufs Podium stürmte.

Im Endspiel standen sich indes Eric Zimmermann, die Nummer eins im Amateur-Lager, der blessurenfrei durch den Wettbewerb gekommen war, und Markus Pieh gegenüber, der Eric Zimmermann noch den Sieg im Finale wegschnappen konnte.

Jay-Jay so etwas von back

39 Frauen lieferten sich im DSAB Damen-Einzel 301 M.O. einen spannenden Wettkampf. Norddeutsche Vollversammlung mit Karen Heine und Kathrin Reddmann auf Rang sieben, während sich Morena Wolf und Yvonne Siegl auf Position fünf arrangierten. Jay-Jay so etwas von back

Kim Selingas Vorwärtsdrang wurde erst auf Rang vier, leider kurz vor dem Podium, gestoppt, den auf der anderer Seite Marene Westermann erfolgreich als Dritte zu realisieren vermochte.

Die Post um den ersten Platz ging dagegen zwischen Katharina Brandt und Janine Wagener ab. Katharina Brandt, die wahrlich eine überaus gelungene Tour in dieser Saison absolvieren konnte, musste akzeptieren, dass Jay-Jay so was von back ist, dass sie sich als Zweite hinter Janine Wagener einreihen musste, die damit nach den Dortmund Open ihren dritten saisonalen DSAB-Einzel Sieg manifestieren konnte.

Bianka Langendorf/Patrick Plötz

Das abschließende Mixed 301 M.O. entschieden Bianka Langendorf und Patrick Plötz für sich. Die Reddmann’s – Kathrin und Timo –nunmehr mit Apostroph geadelt, wobei sich der männliche Part schon riesig auf erlebnisreiche Momente als Gentleman in Las Vegas freut, wurden in Bielefeld als Zweite gewertschätzt.

Simone Fegert, zum Abschluss der Tour nicht mit Phil The Power Taylor, sondern mit Sascha Stein im Schlepptau, beendete den Bielefeld-Cups als Dritte.

Zwei Sonntags-Siege für Jay-Jay und La Bomba

Mit zwei Siegen glänzten am Sonntag sowohl Janine Wagener als auch Patrick Plötz. Sogar dreimal aufs Podium stieg Sascha Stein. Stoiner gefiel als Winner, Runner-up und Dritter.

Patrick Plötz No.1

Crossover verdiente sich Patrick Plötz das Prädikat The very Best des 1. Offenen Bielefeld-Cups. Nicht weniger als fünfmal erschien er auf dem Podium, dreimal als Gewinner und je einmal als Zweiter und Dritter.

An zweiter Stelle der erfolgreichsten Akteure sind Katharina Brandt und Andreas von der Heyden zu nennen, die jeweils zwei Siege und einen zweiten Platz mitnahmen.

Als zweifache Gewinner*in hoben sich noch Janine Wagener und Michael Treczka hervor. Insgesamt zwölf Spielerinnen und Spieler gewannen in Bielefeld, 34 kamen zu Podiumsehren. Das sind 34 aus 54.

Die erfolgreichsten Akteure


1 016

Zu den 644 Teilnahmen vom Samstag addierten sich 372 am Sonntag. Summa summarum ergo 1016. Gute Hausnummer.

Trixi Schulte als Matchmaker mit Bestnoten

Unabhängig vom Rundum-Lob bezüglich Location mit verschiedenen Verpflegungspunkten, guten Spielbedingungen, angenehmer Atmosphäre, bester Turnierorganisation, vorhandenen Parkplätzen muss als einzelne Person Trixi Schulte gesockelt werden, die sich für das Arrangement 1. Bielefeld-Cup Bestnoten verdient hat.