„Stoiner“ dampft in allen Klassen

BSC Clubheim: Eine Kultstätte des Darts-Spielens. Horst Mempel: Ein Urgestein des Darts-Sports. Beides zusammen auserkoren zu Höchstleistungen. Wenn da nicht der liebe Nachbar wäre! Nichtsdestotrotz die Offenen Ludwigshafener Meisterschaften am 2./3. August haben Spaß gemacht, Spaß jedoch mit Handbremse. Trotz Zustrom aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Saschsen, Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, NRW, Hessen und last but not least Rheinland-Pfalz fehlte es an Substanz. Schade!

Sascha "Stoiner" Stein
Blaue Frau vor orangener Wand
Hilderl mit Paddy beim Conden ...
... jetzt in action ...
... und mit Horscht
Die scorreichen Drei
Sascha Stein und Danijel Lukic unter dem BSC 1914 Oppau-Bogen - möge er uns noch lange erhalten bleiben
Give me five
Die Drei von und an der Tanke
Die beiden besten Amateure: Sami Großmann und Eric Zimmermann ...
... auf ,,,
... ins neue Glück
... Woman in yellow
Sarah Nunez y Amor ...
... und Paddy Nunez y Amor
Morena Woilf kommt langsam zurück in die Spitze
Two ...
... and a half man(n)
Eric Zimmernan tut so unschuldig, dabei war er es, der sowohl freitags als auch samstags ein Einzel gewann
Chris Dipppld
Michael Kolter
At least: Dust in the Wind

Prolog:

Horst Mempel, der Betreiber des BSC Ludwigshafen-Oppau not amused. Auf Deutsch: Sauer. Eher: Richtig sauer! „Ich verstehe es nicht!“, zeigte er sich enttäuscht. „Mit recht!“, kommentierte Turnierleiter Stefan Reichert, während BM nur mit dem Kopf schütteln konnte. Horst Mempel erklärt: „Ich bemühe mich, ein schönes Turnier aufzuziehen. Ich hänge mich immer voll 'rein und muss nun zum wiederholten Male erleben, dass eine hausgemachte DSAB Gegenveranstaltung am gleichen Wochenende stattfindet. Nicht zum ersten Mal.

Dieses Mal: Bundesliga Relegations-Spieltag Südwest. Genau am selben Tag. Will man mich verar …“, so das Darts-Schwergewicht. „Wir kämpfen doch darum, mit unseren Turnieren die Wurzeln des Darts in der Kneipe zu pflegen und deren Verästelung voranzutreiben. Alle reden jedoch nur noch von Großturnieren. Darts gehört aber in die Kneipe! Das müssen die Verantwortlichen doch verstehen. Nicht nur reden, sondern auch entsprechend handeln. So werde ich kein VFS-Turnier mehr machen!“

Danjiel Lukic mastert

Sascha „Stoiner“ Stein, der aus Birkenau, sprang am Sonntag am runden Board im Dreieck: Offenes-Doppel 301 M.O., DSAB Herren-Einzel Masters 501 D.O. und Mixed 301 M.O. – mehr Ecken taten sich dem Birkenauer nicht auf. Dafür schlussendlich alles final.

Mit Matthias Ketterer (Raststatt) wirkte er im Doppel, würgte Alexander Köhler (Würzburg) und Daniel Letic (Frankenthal) erbarmungslos ab. Nachdem die beiden gerade die von Matthias Ketterer markierte 1:0 Führung egalisiert hatten, holte Sascha Stein den hammerharten Stoin heraus und machte sie platt. Endstand 2:1. Genauso war es. Andreas Schneider ist mein Zeuge.  

Und abermals der Stoiner

Einerseits. Andererseits nun der New-Germane Danijel Lukic (Röslau). Plattform: Masters-Einzel. Stoiner kämpfte sich durch die Verliererrunde, zum Schluss steinerte er erst Christian Soethe (Lünen), dann Michael Kolter (Mainz) weg. „Schade!“, kommentierte der Mainzer, der Anführer der Scorereichen Sieben aus dem Finther-Eck.

Michael Kolter damit Dritter, der zuvor Danijel Lukic (Röslau) beim Spiel ums Finale auf der Gewinnerseite mit 1:3 den Vortritt lassen musste. Der finale Zweikampf zwischen Danijel Lukic und Sascha Stein offenbarte  zwei Gesichter.

Letztgenannter holte sich das erste Leg mit 16 Darts (14 auf der Hand) sowie mit 15 Darts verquickt mit einem 89er Bull-Finish auch das zweite. Im dritten Durchgang ließ Sascha Sein merklich nach, während Danijel Lukic langsam, aber sicher stärker wurde. Mit 21 Darts verkürzte er auf 1:2, mit nochmals 21 glich er aus, nachdem er in Runde fünf ein 118er Finish verpasst hatte. Nach zweimal 133 besaß er im fünften Leg dreizehn Darts auf der Hand, aus denen vierzehn zur 3:2 Führung wurden. Mit 17 Darts (67er Finish) machte er abschließend beim best-of-seven den 4:2 Erfolg perfekt.

Angela Bachmann/Sascha Stein

Im Mixed Endspiel tauchte Sascha Stein zum dritten Mal final auf und feierte zusammen mit Angela Bachmann (Benningen) seinem zweiten Sieg, nachdem die beiden Stefanie Lück (Dietzenbach) und Jan Müller (Schöneck) bezwungen hatten, derweil Morena Wolf (Düsseldorf) und Christian Soethe auf Rang drei landeten. Apropos Morena Wolf.

Lück lucky

Apropos Stefanie Lück. Stefanie Lück dominierte Morena Wolf im DSAB Damen-Einzel 301 M.O. beim ersten Spiel ums Finale mit 3:1. Morena Wolf behauptete sich anschließend mit 2:1 gegen Michaela Mc Clain (Bad Kreuznach). Das Finale beherrschte wiederum Stefanie Lück, die sich abermals mit 3:1 gegen Morena Wolf durchsetzen konnte und mit einem 120er Finish zum Match brillierte.

Eric Zimmermanns dritter Amateursieg

Im Endspiel des DSAB Herren-Einzel 301 M.O. der Amateure lag Sami Großmann (Görlitz) im Duell mit Eric Zimmermann (Heidesheim) zunächst mit 2:1 vorn. War der Sieg so greifbar nahe, gelang es Sam Grossmann dennoch nicht, ihn zu realisieren. Vielmehr tarierte Eric Zimmermann den Spielstand zunächst aus, um dann mit 3:2 den Sieg einzufordern. Andreas Pohl (Kelsterbach) landete auf Position drei.


Magics Marco Misof/Chris Dippold oh, là, là

Sami Großmann und Eric Zimmermann hatten schon tags zuvor miteinander zu tun, und zwar im Offenen-Doppel 301 M.O., in dem sie mit vereinten Kräften Rang drei klarmachten. Das Tour-erfahrene und Tour-erfolgreiche Duo Benjamin Looser (Warmensteinach) und Danijel Lukic fanden final ihre Meister in den Magics Marco Misof (Salz) und Chris Dippold (Oberwildflecken).

Georg Weis und Eric Zimmermann beste Solisten

Als Solist schlug sich Marco Misof im Offenen-Doppel 301 M.O. nochmals als Dritter beachtlich. Um den Sieg kämpften dagegen Daniel Letic (Frankenthal) und Georg Weis, wobei sich Georg Weis an diesem Tag als der Bessere erwies.

Eric Zimmermann machte nochmals auf sich aufmerksam, denn er gewann das Offene-Einzel C+B 301 S.O. und verdrängte enpassant Matthias Mayer (Ludwigshafen) und der Saarbrücker Frank Lauer auf die Plätze zwei und drei.

Der Beste: Sascha Stein ...

Unterm Strich standen sowohl Sascha Stein als auch Eric Zimmermann dreimal auf dem Podium. Der Erfolgreichere von ihnen war Sascha Stein als Winner (zweimal) und Runner-up (einmal). Eric Zimmermann gewann auch zweimal und belegte noch einmal Rang drei. Danijel Lukic stand indes  jeweisl als Sieger und Zweiter auf dem Podium.

Die Beste: Stefanie Lück

Die beste Dame hieß indes Stefanie Lück: Siegerin und Zweite! Ihr folgte Morena Wolf als jeweils Zweite und Dritte. Kathrin Reddmann und Michaela Mc Cain teilten sich Position drei im Ranking der Bestinnen.

Epilog

Für Dazulernen Limbisches System wichtig! Hier besonders bedeutend: Hippocampus! Problem: Hippocampus ist launisch. Wenn er keine Lust hat, ist das Ende der Ente schnell erreicht! Andererseits, wenn Lust, dann aber hallo! Und zur Belohnung gibt es Dopamin. Weil es Spaß macht, dazuzulernen! Cortex speichert: Alles roger! So, nun hoffen wir einmal, denn das kann doch nicht so schwer sein.

Alle Ergebnisse

Die erfolgreichsten Akteure