Silvia Dolores Moos rockt die Niederrhein Open

Die 25. Niederrhein Open am 1. und 2. September im Deichaus auf Grav Insel in Wesel hatten es in sich. Nicht weniger als 47 Spielerinnen und Spieler schafften den Sprung aufs Podium. Silvia Dolores Moos nicht nur die beste dame, sondern die Beste überhaupt. Die allerbesten Herren: Stefan Stoyke und Christian Soethe.

Lara, first! Und Kampf der Generationen und Geschlechter
Stefan Stoyke, der Erfolgreichste
Morena Wolf humpelt wieder zu Erfolgen
Dietrich "DJ" Westermann
Manuel Müller
Jens Kniest
Spiel ...
... Spaß ...
... Spannung in Wesel
Petra ...
... und Sarah Lehnert, die Golden Girls
Marco Gebauer
Timo Reddmann
Silvia Dolores Moos
Eine Frage ...
... der Konzentration:
Darts auf Open-Level
Siegerehrung im Offenen-Einzel, die Erste
Siegerehrung im Offenen-Einzel, die Zweite
Siegerehrung im Offenen-Doppel, erst ohne die Sieger
dann mit einem Sieger
dann mit einem falschen Sieger
und schließlich mit drei Siegern. Helter Skelter Niederrhein
Karsten Koch und Thorsten Halfmann
Und weiter Spaß ...
... Spiel ...
... Spannung bei den Niederrhein Open
Dominique Rhaesa
Christian Soethe, der zweitbeste Mann am Board
Torsten Dreeßen
Nochmals Silvia Dolores Moos, ...
... abermals Lara
Newcomer-Einzel
Silke Klingler und Kathrin Reddmann
Nina, oh Mitterlehner
Das Farewell-Mixed mit Gast
Die Matchmaker-Crew

Prolog

Mit 150 Akteuren zeichnete sich das Offene-Doppel am ersten Turniertag als sehr gut  frequentierter Wettbewerb aus. Er wurde allerdings vom C+B-Einzel M.O. um zwei Teilnehmer überflügelt. Mit 102 Teilnehmern durchbrach zudem das DSAB Herren-Doppel C+B 301 S.O. die 100er Schallmauer. Am Ende wurden insgesamt 686 Teilnahmen registriert. Ein Plus von sechs im Vergleich zum Vorjahr. Mühsam ernährt sich das Weseler Eichhörnchen.

Stefan Stoyke und Christian Soethe

Als Beste im Offenen-Doppel 301 M.O. kristallisierten sich Stefan Stoyke (Weißenthurm) und Christian Soethe (Lünen) heraus. Die beiden besiegten im Endspiel das Team Dinslaken besetzt mit Karsten Koch (Brüggen) und Manuel Müller aus Duisburg 2:1. Aus Gründen belegten Marco Misof (Salz) uns Michael Sommerfeld (Köln) Rang drei. Stefan Stoyke überragend!

Dominik Helingklee

Der Primus im 152 starken C+B-Einzel 301 M.O. hieß indes Dominik Helingklee aus Kleve. Der Duisburger Torsten Weuste sowie Dietmar Knott, ebenfalls aus Duisburg, taten sich als Zweiter beziehungsweise Dritter hervor. Absolute Niederrhein Darts-Power

Karsten Koch kocht alle ab

Im DSAB A und höher Einzel 501 D.O. stach Karsten Koch (Brüggen) als Sieger heraus. Ihm folgten als Zweit- und Drittplatzierter Marco Misof, Duke of Salt aus Salz, der sich im Finale 1:2 und 0:2 geschlagen geben musste, sowie Thorsten Halfmann (Heidesheim am Rhein) hervor.

Torsten Weuste und Pascal Eickholt

Mit Torsten Weuste haben wir bereits als Zweiten im C+B-Einzel Bekanntschaft gemacht. Aber er hatte noch mehr drauf, denn im DSAB Herren-Doppel C+B 301 S.O. war er mit Pascal Eickholt das finale Maß der Dinge. Das Duisburger Duo gewann im Endspiel gegen Matthias Wallesch und Andreas Reickert aus Raesfeld. Michael Primke (Wesel) und Karsten Dennerlein (Herten), die sich zuvor nur via unsozialer Netzwerke kannten, kamen auf Rang drei.

Stefan Stoyke und Christian Soethe zum Zweiten

Den zweiten Sieg feierten Stefan Stoyke (Weißenthurm) und Christian Soethe (Lünen) im DSAB Herren-Doppel 501 D.O., als sie sich im Endspiel wiederum gegen das Team Dinslaken bestückt mit Karsten Koch (Brüggen) und Manuel Müller (Duisburg) 2:0 durchsetzen konnten. Jens Kniest (Spiesen-Elversberg) und Thorsten Halfmann (Heidesheim) wurden Dritte, die in den letzten beiden Matches 1:2 verloren unterlagen. Stefan Stoyke abermals überragend!

Manuel Müller kann's auch

Allerdings ist Manuel Müller aus Duisburg selbst ist in der Lage, Siege perfekt zu machen. Auch ganz auf sich gestellt. Im Offenen Herren-Einzel 501 D.O. gewann er das Finalspiel gegen Stefan Stoyke (Weißenthurm) 0:2 und 2:0. Der Krefelder Tobias Schmitz gefiel als Dritte.

Morena Wolf und Silke Klingler

Bereits ein paar Tage nach ihrer Knieoperation vermochte Morena Wolf (Düsseldorf) zu einem weiteren Tour-Sieg in ihrer Karriere zu humpeln. Im Damen-Doppel 301 M.O. war sie mit Silke Klingler (Wuppertal) letztendlich nicht zu schlagen und behaupteten sich im Endspiel gegen Heidi Primke (Wesel) und Angelique Japp (Voerde) 0:2 und 2:0. Lisa Lamers (Rees) und Alexandra Benning (Bocholt) platzierten sich als Dritter.

Sabine Hallsteins erster Toursieg 2018

Die Kölnerin Sabine Hallstein feierte ihren nunmehr zweiten Tour-Sieg 2018 und vierzehnten Podiumsplatz, nachdem sie im Damen-Einzel 501 D.O. im Endspiel Silke Klingler (Wuppertal) 2:0 besiegt hatte. Heidi Primke (Wesel) ließ als Dritte aufhorchen.

Zwischenbilanz

24 Spielerinnen und Spieler schafften am ersten Turniertag in den acht Disziplinen – vier Einzel und vier Doppel – der Niederrhein Open den Sprung aufs Podium. Die beiden Besten bei den Erfolgreichsten waren Stefan Stoyke (Weißenthurm) und dann Christian Soethe (Lünen). Karsten Koch (Brüggen) und der Duisburger Manuel Müller folgten dahinter vor Torsten Weuste, ebebfalls aus Duisburg. Als beste Dame präsentierte sich Silke Klingler (Wuppertal) vor Sabine Hallstein (Köln) und Morena Wolf aus Düsseldorf.

Die erfolgreichsten Akteure am Samstag


Der zweite Tag


Am zweiten Tag der Niederrhein Open kamen zum Auftakt im Offenen-Herren-Doppel 100 sowie zum Abschluss im Mixed sogar 102 Teilnahmen zusammen. Dazwischen variierten die Startnennungen zwischen 71 im Herren-Einzel der Masters und 38 im Newcomer-Einzel. Das ergab schließlich summa summarum 492. In der Addition beider Tage wurden so 1 178 Nennungen registriert.

Silvia Dolores Moos gewinnt ...

Goldig und böse! Wie sich die Zimmer der Frauen so unterscheiden. Auf der einen Seite Golden Girls, auf der anderen böse Mösen. Die Vielfältigkeit in Reinkultur war im Damen-Doppel 301 M.O. nicht zu übersehen. Nun gut, „Kultur“ ist hier die völlig falsche Wahl der Worte. Wie?

Ramona Berger (Wenden-Gerlingen) und Silvia Dolores Moos (Wilnsdorf), die Deutschen Meisterinnen im Damen-Doppel, landeten in Wesel mit ihrem Sieg im Damen-Doppel einen weiteren Erfolg.

Im Endspiel machten die Golden Girls Petra und Sarah Lehnert aus Essen den bösen ... das Leben so schwer wie möglich. Mit 2:0 schaffte das Mutter-Tochter Duo den Setausgleich. Nach 1:1 im letzten Set fiel die Entscheidung allerdings pro Ramona Berger/Silvia Dolores Moos aus.

Kathrin Reddmann (Jübek) und Silke Klingler (Wuppertal) vereinnahmten schlicht Rang drei.

... und gewinnt ...

Gleichsam als Solistin tat sich Silvia Dolores Moos (Wilnsdorf) hervor. Das 46 starke Frauenfeld hatte sie im Griff. Zum Leidwesen von Kathrin Reddmann (Jübek), die schlussendlich Silvia Dolores Moos den Sieg überlassen musste. Dominique Rhaesa (Rheda-Wiedenbrück) beeindruckte einmal mehr, dieses Mal als Dritte.

Im Aufwind befindet sich weiterhin Sarah Lehnert (Essen) als Vierte. Den fünften Rang teilten sich Angelique Japp (Voerde) und Die Husche Morena Wolf (Düsseldorf) sowie den siebten Rang Ramona Berger (Wenden-Gerlingen) und Sarah Brübach (Weißenthurm).

... und gewinnt ...

Und gut, dass noch ein Mixed 301 M.O. auf dem Programm stand. Denn so ergab sich für Silvia Dolores Moos (Wilnsdorf) zumindest die theoretische Chance zu einem abermaligen Hattrick wie beim Südwest-Cup in Darmstadt. Grau ist jedoch alle Theorie, die Praxis ist blau! Was heißt das denn?

In der Tat gewann Silvia Dolores Moos das Mixed, und zwar im zweiten Versuch mit Jörg Mitterlehner (Moers), dabei verwies frauman selbst Hilda und seinen bösen Wolf, Morena Wolf (Düsseldorf) und Christian Soethe (Lünen), die liebe Hilda, auf Position zwei. Sarah Lehnert (Essen), wie gesagt im Aufwind, checkte sich mit Karsten Koch (Brüggen) auf Rang drei ein.

Die Uhren tickten unaufhaltsam in Richtung 22:30 Uhr. Nun gut, die Zeit und der Raum expandieren wie Hölle. So ist das leise Fortschreiten unserer Zeit vor dem Hintergrund des überlauten Tickens der Unendlichkeit kaum zu hören und kurzum ein Witz. Kein Witz allerdings, dass das Rodermond-Turnier für die Organisation und Durchführung der 25. Niederrhein Open von allen Seiten und Saiten löblich beschallt wurde.

Kevin Münchs professionelles Finish

Michael Kolter (Mainz-Finthen) und Torsten Dreeßen (Rieseby) landeten im DSAB Herren-Einzel Masters 501 D.O. zusammen auf Rang sieben, die Demolitions Christian Soethe (Lünen) und Christian Göbel (Dortmund) gemeinsam auf Platz fünf. Mike Strapko (Oberhausen) schlitterte als Vierter knapp am Podium vorbei.

Auf dem stand allerdings Stefan Stoyke (Weißenthurm) als Dritter. Das Finale bestritten indes Alexander Smyk (Essen) und Kevin Münch (Bochum), das der Letztgenannte mit 4:2 für sich entschied und das Match mit einem 116er Finish abschloss.

… bis der Doktor kommt

Was wir nicht wussten, ist, dass La Bomba einen Doktor braucht. Aber es hilft anscheinend. Zusammen mit Sascha Fahrenbruch (Ortenberg) entschied Patrick Plötz (Bergheim) am Sonntag das Offene Herren-Doppel 301 M.O. zu seinen Gunsten, wobei die beiden im Endspiel auch dem Super-Doppel Stefan Stoyke (Weißenthurm) und Christian Soethe (Lünen) das Nachsehen gaben. Michael Kolter (Mainz), Helau!, und Markus Höhne (Mainz), Helau!, setzten sich als Dritte bestens in Szene.

Unser Gaga: Christian Becker

Im DSAB Herren-Einzel Amateure 301 M.O. lenkte ein weiteres Mal ein neuer Sieger alle Aufmerksamkeit auf sich. Christian „Unser Gaga“ Becker (Neunkirchen) hieß der Beste in dieser Disziplin. Er besiegte im Endspiel Andreas „Kingsman“ Scheibel (Schuttertal).

Der Ranglisten-Erste Bence „Der Ungar“ Hatos (Pohlheim) sammelte weitere Podiumsplätze und insbesondere Punkte, um seinen Vorsprung vor seinen ärgsten Mitstreiter um die Poleposition in der Ranking zu forcieren.

Klaus Schröder (Dorsten), 62. der Rangliste belegte vor den beiden Fünften Marek Bange (Meschede), dem Sieger des Offenen Münsterland-Cups, und Daniel Unger (Hör-Grenzhausen), dem Ranglisten-Zweiten, sowie den Siebten Karsten Dennerlein (Herten) und dem Duisburger Dominik Dreyer, 195. der Rangliste, Platz vier.

News: Angelique Japp/Sascha Japp und Tino Hayn

Last but not least die Newcomer. Als bester Einzelkämpfer im 301 S.O. stand Tino Hayn (Bedburg-Hau) im sportlichen Mittelpunkt. Justin Grafweg (Hamminkeln) gefiel als Zweiter. Vincenzo Falcone aus Duisburg tat sich als Dritter hervor.

Im Neulinge Doppel 301 S.O. machten Angelique und Sascha Japp aus Voerde unter dem Label „Team Alpha und Beta“ das Rennen. Thomas Jansen und Thorsten Schluse, die Plattfüße aus Bocholt, mussten die beiden im Endspiel passieren lassen. Die Niederrheiner Simone Geldermann und Marina Olmann aus Wesel fanden als Dritte Beachtung. Augenfällig ist, dass nicht weniger als drei Damen auf dem Podium zu bewundern waren.

Die erfolgreichsten Akteure am Sonntag


Am zweiten Turniertag ist 31 Akteure zu ihren Erfolgen applaudiert worden. Mit einem abermaligen Hattrick schoss sich Silvia Dolores Moos (Wilnsdorf) an die Spitze des Sonntags-Rankings. Ihr folgten nicht weniger als neun Spielerinnen und Spieler mit je einem Sieg auf Rang zwei.

47 Podiumsakteure

47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilten sich die insgesamt 66 Podiumsplätze an beiden Niederrhein-Open Tagen. Herausragend Silvia Dolores Moos (Wilnsdorf) als dreifache Siegerin. Mit fünf beziehungsweise vier Podiumsplätzen folgen Stefan Stoyke (Weißenthurm) und Christian Soethe (Lünen), wobei Erstgenannter auch das Prädikat bester männlicher Spieler einheimste.

Auf den Positionen vier und fünf schlossen sich Karsten Koch (Brüggen), der ebenfalls viermal auf dem Siegerpodest geehrt wurde, und Manuel Müller (Duisburg) an. Als zweibeste Dame nimmt Silke Klingler (Wuppertal) Position sechs vor Angelique Japp (Voerde), Morena Wolf (Düsseldorf) sowie Torsten Weuste ein, bevor die Top Ten gleich von nicht weniger als elf Akteuren vervollständigt werden.

Die erfolgreichsten Akteure gesamt


Stimmen:


Christian Soethe: „Stefan Stoyke am Samstag überragend!"

Sike Klingler: „Tolle Turnierorganisation!"

Unser Dartgott: „25.Niederrhein Open in Wesel auf Grav Insel am Wochende gewesen. Am Samstag war einfach mal abschalten und Spaß haben angesagt. Ja, gedartet wurde auch, aber da weiß ich nichts mehr von. Der Dartgott hat nämlich mal einen ... ähm viele getrunken.

Am Sonntag dann ausgeschlafen und fit im Offenen-Doppel mit Dennis Böö 9. von 50 Doppeln. Im Mixed mit Silke Klingler 9. von 52 Teams.

Nun zum Highlight des Tages: Herren Masters Einzel! Von Beginn an kam ich gut ins Turnier, warf viele Shortgames und konnte mich von Runde zu Runde weiter spielen, bis dann das Spiel Einzug ums Finale auf der Gewinnerseite kam. Mein Gegner war Stefan Stoyke. Ohne Scheiß, was ein geiles Match von uns beiden, was ich am Ende glücklich, aber auch verdient mit 3:2 gewonnen habe.

Finaleeeee ohhhhhooooooo! Dort traff ich dann auf einen sehr gut aufgelegten Kevin Münch. Habe alles gegeben und mit 2:4 verloren. Sehr glücklich, mein erstes Masters Finale erreicht zu haben, und dass ich im Finale gut gespielt habe. Euer Alex Dartgott Smyk!"