Sieger: Helge Kamperhoff, Holger Kohl und Sascha Landgraf

... und viele, viele mehr. Etwas mehr Masse hätte es dennoch sein dürfen, vorzugsweise am ersten Turniertag. Klasse gab es in Hülle und Fülle, insbesondere am zweiten Turniertag, so präsentierten sich die 19. Offenen Ludwigshafener Meisterschaften.

Sascha Stein - bester Master
Frank Hundshammer
Mathias Felsch
Simone Howe
Mario Masurka
Thomas Ehlers
Thomas Klein
Nico Kurz
Gabriel Clemens
Siegerehrung der Amateure
Michaela Mc Clain
Horst Mempel im Gespräch mit Elabbas El Amri: Herrenwitze
Jeanine Beermann
Elabbas El Amri
Mathias Himbert
Thorsten Halfmann
Thomas Klein
Sabine Hallstein
Michael Kolter
Axel Liesecke
Jeanine Beermann
Wie stets ein kniffliges Puzzle: Michael Sommerfeld klatscht den Kaffee
Holger Kohl, Helge Kemerhoff und Thorsten Halfmann - die Top Three im C+B-Einzel ...
... und sie können das Ganze noch eine Stufe frohgesinnter ...
... und entspannt im Clubsessel mit der gesamten Ausbeute ...
... und the very Best unter den Tops - Holger Kohl - entsprechend die Siegerehrung im Relaxed-Chair. Hat er sich redlich verdient ...
... Sascha Landgraf muss indes stehen - so sind nun einmal die Regeln ...
... nichtsdestotrotz Kumpels

Lilien-Duo

In sieben Disziplinen schuf Horst Mempel den ersten Turniertag der 19. Offenen Ludwigshafener Meisterschafen am 5. und 6. August im BSC Clubheim in Ludwigshafen-Oppau. Am Anfang war das Offene-Doppel 301 M.O., das sich das Lilien-Duo Sladan Nedic und Sascha Holstinski aus Darmstadt unter die Siegerarme klemmte.

2:0 und 2:0 für Sladan Nedic/Sascha Holstinski

2:0 gegen Dominic Wagner (Lohnsfeld) und Michael Sittel (Kalkofen) beim Spiel ums Finale auf der Gewinnerseite und mit dem gleichen Resultat überflügelten sie auch Andreas Waldenmaier (Waibstadt) und Elabbas El Amri (Hanau), den Marokkaner-Beauftragten des DSAB, im Endspiel, allesamt national und international hochdekoriert.

Spaß gemacht und gutgetan

Sascha Holstinski - weder Masters-Player, noch in der Amateur-Rangliste 2017 gelistet - fiel schon einmal – anno 2015 – auf, als er bei den Bavaria Open als Erster der Amateure für Furore sorgte. Spieler-Scout Sladan Nedic zur aktuellen Situation: „Das hat richtig Spaß gemacht und gutgetan!“

Andreas Waldenmaier und Elabbas El Amri

Im Offenen-Doppel 501 D.O. standen Andreas Waldenmaier und Elabbas El Amri abermals im Finale, dieses Mal gegen Axel Liesecke (Neunkirchen) und Mathias Himbert (Schiffweiler), und dieses Mal klappte es auch mit dem Sieg. 2:1! Michael Kolter (Mainz-Finthen) und Mathias Felsch (Heppenheim) rangierten an dritter Stelle.

136er Finish zum Match von Christine Mörsdorf

Zurück zu Sladan Nedic, denn der führte auch Christine Mörsdorf (Waldmohr) im Mixed 301 M.O. zum Sieg. Führte? Sagen wir angesichts des 136er Finish' zum Match, das Christine Mörsdorf ins Board zimmerte, lieber begleitete. Da blieb nebst Carmen Martinez (Bad Homburg) auch Ralf Busch (Frankfurt sur Meno) die Spuke weg, als Christine Mörsdorf damit gleichzeitig den Sieg manifestierte. Mathias Felsch und Jeanine Beermann aus Heppenheim gefielen als Dritte.

Christine Mörsdorfs zweiter Sieg

Mit einem 2:0 Finalsieg über Kim Seelinga (Königsbach-Stein) dokumentierte Christine Mörsdorf ihren zweiten Erfolg an diesem Tag, während Tamara Spano (Marpingen) als Dritte aufwarten konnte.

Mein Name ist auch in Marokko bekannt

Und Elabbas El Amri verstand sich ebenfalls, noch einmal in Szene zu setzen, und zwar im Offenen-Einzel 501 D.O., in dem er seinen Doppelpartner Andreas Waldenmaier mit 2:1 in Schach zu halten wusste: „Ein überragendes Spiel“, wollte der Gewinner anschließend den Sieg bescheiden herunterspielen und legte pro aktiv nach: „I am the Greatest! Ich bin der König der Welt. Ich bin schön! Es ist schwer, bescheiden zu sein, wenn man so großartig ist, wie ich es bin. Mein Name ist in Serbien, Hanau und Marokko bekannt!“

Oder war das doch Muhammad Ali? Bin mir gar nicht mehr so sicher?! Sicher ist auch jeden Fall, dass Pierre Groß Platz drei ergatterte, der dafür eigens aus Mönchengladbach angereist war. 

Helge Kamperhoff, Holger Kohl und Sascha Landgraf

Und last but not least kommen wir nun zu den C+B-Akteuren Thomas Büttena (Hemsbach), Thorsten Halfmann (Heidesheim), Helge Kamperhoff (Lebach), Holger Kohl (Merzig), Sascha Landgraf (Nalbach), Christian Müller (Sandhausen), Stefan Powre (Völklingen) und Stefan Schröder aus Saarbrücken.

Ordnen wir einmal. Als beste Einzelkämpfer präsentierten sich Helge „The Brave“ Kamperhoff, Thorsten Halfmann und Holger Kohl, und zwar genau in dieser Reihenfolge. Gemeinsam am stärksten waren indes Sascha Landgraf und Holger Kohl, die im Endspiel Thomas Büttena und Christian Müller dominierten. Stefan Schröder und Stefan Powre erkämpften sich Position drei.

Samstag schlechter, Sonntag besser

Der Samstag zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr etwas müde-matt-mau. Der Sonntag dagegen vermochte im Vergleich zu 2016 etwas zulegen, jedoch das Minus bei Weitem nicht wettmachen.

Bence Hatos erster Amateursieg

Nichtsdestotrotz fielen sofort die 66 DSAB-Amateure ins Auge, die im 301 M.O.-Vergleich ihren Besten suchten, und der hieß dieses Mal nicht Jens Kniest (Neunkirchen/Saar), der bereits sechs Amateur-Wettbewerbe in dieser Spielzeit für sich entscheiden konnte. Er wurde Neunter und betonte „auch für diesen Rang gibt es wichtige Punkte“, so der aktuelle Ranglisten-Erste.

Nachdem Mike Covers aus Hochheim am Main bei seiner ersten Tour-Teilnahme als Dritter feststand, bestritten Paul Kaufmann, Zwölfter der Amateur-Rangliste und gleichfalls aus Hochheim kommend, und Bence Hatos (Pohlheim), Zwanzigster der Rangliste, das Endspiel, das Letztgenannter mit 3:0 eindeutig beherrschte.

Sascha Stein zuerst im Finale, dann Gabriel Clemens

Bei den DSAB-Masters tummelten sich in der 501 D.O.-Disziplin 56 Amateure im Haifischbecken. Bei der Suche nach dem zweiten Finalisten nach Sascha Stein (Birkenau) trafen Nico Kurz (Nidderau) und Gabriel Clemens (Honzrath), beide aktuelle Europameister, auf der Verliererseite aufeinander. Gabriel Clemens löste die Aufgabe zu seinen Gunsten.

Von 14 bis 19 Darts, von 180 Scores bis 130er Bullfinish

Das Finale zwischen Sascha Stein und Gabriel Clemens sehr ansprechend. Leicht untertrieben, es war beeindruckend. Nach 180 hatte Gabriel Clemens fünfzehn Darts auf der Hand, gab dieses Leg aber noch ab. Mit vierzehn Darts egalisierte er das Match. Mit achtzehn Darts (fünfzehn auf der Hand) ging Sascha Stein erneut in Führung. Dieses Mal glich Gabriel Clemens mit fünfzehn Darts und einem 130er Bullfinish aus.

16,5 im Schnitt

Aus fünfzehn Darts (vierzehn auf der Hand) resultierte die erneute Führung für Sascha Stein, der nun 3:2 vorne lag. Nachdem Clemens Gabriel nochmals 180 gescort hatte und 117 für Rest vier vorgelegt hatte, beendete Sascha Stein das Match im Gegenzug mit achtzehn Darts. Gemeinsam spielten beide einen Schnitt von 16,5 Darts.

Sascha Steins erster Masterssieg 2017

Nach Rang drei bei den 18. Offenen Nordwestdeutschen Meisterschaften nun Sascha Steins zweiter Masters-Podiumsplatz und sein erster Sieg in dieser Spielzeit.

Silvia Dolores Moos

Was machten die Damen? Im DSAB Einzel 301 M.O. sorgte insbesondere Silvia Dolores Moos (Wilnsdorf) für Ho(e)ch(st)leistungen. Nachdem sich Sabine Hallstein (Köln) beim Spiel um den Einzug ins Finale auf der Verliererseite gegen Kerstin Fuust (Oppenau) 2:1 durchgesetzt hatte, kreuzten sich ihre Wege mit denen von Silvia Dolores Moos.

Neun Darts im ersten Leg, sechs auf der Hand im zweiten und zehn im dritten Leg markierten den 3:0 Sieg von Silvia Dolores Moos. Sabine Hallstein im Prinzp chanenlos, aber wahrlich nicht schlecht.

Hausse: Désirée Kuntz und Michaela Mc Clain

Aufgrund der Einzelleistungen schienen Sabine Hallstein und Silvia Dolores Moos im Damen-Doppel 301 M.O. Zusammen eine Bank zu sein, weniger Industrial & Commercial Bank of China, sondern eher in Richtung Deutsche Bank. Ihre Meisterinnen fanden sie allerdings in Désirée Kuntz (Frankenthal) und Michaela Mc Clain (Bad Kreuznach), die das Rennen mit 2:0 machten. Simone Howe (Weinheim) und Morena Wolf (Düsseldorf) wurden Dritte.

Mario Masurka und Thomas Ehlers rocken

Bei den Herren rockten im Offenen-Doppel 301 M.O. Mario Masurka (Leun) und Thomas Ehlers (Gießen) den Wettbewerb. Selbst im Endspiel hielten sie sich mit 2:0 schadlos an Thomas Klein (Walbach) und Gabriel Clemens, die zuvor mit 2:1 Mathias Himbert und Axel Liesecke auf Rang drei verwiesen hatten. Mit 106 Spielern bildete dieser Wettbewerb das größte Teilnehmerfeld der diesjährigen Offenen Ludwigshafener Meisterschaften schlechthin.

Simone Howe und Frank Hundshammer auf drei

Das Mixed 301 M.O, war mit 28 Pärchen gut bestückt. Mit 2:1 behaupteten sich Michaela Mc Clain und Elabbas El Amri gegen Simone Howe und Frank Hundshammer (Weinheim) beim Spiel um den Einzug ins Finale auf der Verliererseite. Anschließend ging es für Michaela Mc Clain und Elabbas El Amri gegen den rheinländischen Kaffeeklatsch, alias Sabine Hallstein und Michael Sommerfeld (Bergheim), weiter.

Frauensache

Mit zwölf Darts (acht auf der Hand) fuhr Michaela Mc Clain das 1:0 ein. Für den Ausgleich zeichnete Sabine Hallstein verantwortlich. Im dritten Leg trumpfte Michaela Mc Clain mit 177 und besaß acht Darts auf der Hand, jedoch konkretisierte sich daraus nichts Fassbares und so erzielte Sabine Hallstein mit zwölf Darts und ihrem zweiten Matchdarts den Sieg.