Peter Wright und Michael van Gerwen weiter

Auch die beiden Semifinals am gestrigen Abend waren eins: Vor allem eindeutig! Peter Wright distanzierte den Engländer Michael Smith mit 16:7, während sich Michael van Gerwen mit 16:9 Nathan Aspinall, ebenso aus England, überlegen zeigte. Damit alle Engländer raus. Aus Großbritannien ist nur noch der Schotte Peter Wright vertreten.

MvG
Peter Wright

Darts international

So zeigt sich das diesjährige World Matchplay Tournament in seiner Schlussphase wahrlich international facettenreich: Ein Niederländer, ein Belgier, ein Pole und eben ein Schotte bestreiten die Vorschlussrunde. Einerseits! Andererseits: Weltweites Flair sieht anders aus. Davon ist Darts noch ein gutes Stück entfernt.

Fifty-fifty
Zumindest stehen die Chancen auf einen neuen Gewinner fifty-fifty. Denn weder der Weltmeister „Snakebite“ von 2020 noch der Pole Krzysztof Ratajski haben sich bisher als Sieger verewigen können, auch wenn Erstgenannter 2017 schon einmal als Finalist in Erscheinung getreten ist, jedoch musste er sich Phil Taylor (England) 8:18 geschlagen geben. Auf der anderen Seite greifen der belgische Titelverteidiger Dimitri van den Bergh und der benachtbarte Niederländer Michael van Gerwen, der Gewinner der Jahre 2015 und 2016, noch in den Kampf um die World Matchplay-Krone ein.

Alle weitweg von „The Power"

Wenn Peter Wright sein annonciertes Ziel, diesmal zu gewinnen, umsetzen will, dann muss er heute Abend „MvG" bezwingen. Mit anderen Vorzeichen geht Dimitri van der Bergh ans Werk, er muss sich gegen Krzysztof Ratajski behaupten, um in die Gilde der Zweifachsieger vordringen zu können, die bisher neben der niederländischen Nummer 1 nur noch aus Rod Harrington (England), dem Besten von 1988 und 1989, besteht. Beide allerdings meilenweit vom sechzehnmaligen Primus „The Power“ entfernt.

Viertelfinals drei und vier

Zu den Viertelfinalmatches No. 3 und 4. Peter Wrights Average lautete 100,37! Seine Checkquote betrug 37,21. Die Anzahl seiner 180er summierte sich auf neun. Michael Smith (England) hielt mit 99,23, 36,84 und fünf dagegen. Michael van Gerwen lag im Mittel bei 94,72, checkte mit der gleichen Quote von 37,21 wie sein heutiger Semifinalgegner und scorte fünfmal 180. Nathan Aspinalls Kennziffern fielen indes so aus: 90,21, 25,00 und vier!

Michael van Gerwen

Im Turnierverlauf kam „MvG" bisher auf ein Average von 97,03, lag dabei mit 100,68 einmal im dreistelligen Bereich, seine Checkquote drückt sich durch 40,65 aus, jedoch mit fallender Tendenz von Match zu Match (45,46, 39,29 und 37,21) und seine Maxima summierten sich auf zwölf.

Peter Wright

Der Gesamtaverage des Schotten wurde von 101,86 geprägt, seine Checkquote äußerte sich in 48,28 und neunzehnmal wurde er für ein Score von 180 gefeiert.

Michael van Gerwen vs. Peter Wiright

Michael van Gerwens Gesamtlegverhältnis wurde mit 37:24 beurkundet, was eine Quote von 1,54 widerspiegelt, während sich Peter Wrights adäquate Relation mit 37:14 veranschaulicht und so einer Quote von 2,64 entspricht. Beim Spielverlauf von 0:1, 3:1, 7:4, 11:5, 13:7, 13:9 und abschließend 16:9 benötigte Michael van Gerwen einmal 11 zum Abschluss, einmal 12, zweimal 13, je einmal 14, 15 und 16, dreimal 17 und einmal 18 Darts; es ging allerdings auch mit 19 Pfeilen in die siebte und mit 22 sogar zudem in die achte Runde. Durchschnitt: 15,56!

Während bei Michael van Gerwen hinsichtlich der Anzahl der gespielten Darts für die gewonnenen Legs zehn verschiedene Werte auftauchten, limitierte Peter Wright diese auf sechs, die von elf bis achtzehn reichten: Einmal 11, viermal je 13, 14 und 15, einmal 16 und zweimal 18. Durchschnitt: 13,75!

Favoriten: Dimitri van der Bergh und Peter Wright

Aufgrund aller Kennziffern gehen Dimitri van der Bergh und Peter Wright heute Abend leicht favorisiert in die beiden Halbfinalmatches. Daraus ist aber keine Wahrscheinlichkeit abzuleiten.