Patrick Plötz peng, peng ... peng, ping, pong

Was für 'ne Alliteration! Aber bei fünf Podiums-Platzierungen passt's! Patrick Plötz pravourös. Primus! Ohne pares.Prima! Aber nicht nur ER, sonderen insgesamt 41 Spielerinnen und Spieler platzierten sich beim Offenen Münsterland-Cup auf dem Podest. Profund!

Peng. peng, peng, ping, pong: Patrick Plötz
Stefan Stoyke zweimal auf dem Podium - nicht wundern, heißt die Divise
Sarah Brübach zählte ebenfalls zu den Siegerinnen
Morena Wolf dito
Paddy Nunez y Amor nicht, aber-aber zweimal Runner-up. Tatü-tata!
Atze 2000: Die Darts-Welt als Wille
Ramona Berger topfit
Gleichfalls Siegreich: AvdH, der alte Vondi
Silvia Dolores Keller: Volle Pulle
Flasche leer
Sie? Ja!
Christian Göbel auf dem Podium
Lucky Loser Winner: Kevin Münch
Paulo Ferreira jagd Berny The Kid
Sowohl Sandy Vogt ...
... als auch Sandra Kaup dreimal auf dem Podium
Michael Sommerfeld, der alte Mann und das Mehr, fängt junge Plötze (Narrhalla Marsch ...)

Acht Wettbewerbe am Samstag, sechs am Sonntag offerierten bei der 18. Auflage des Offenen Münsterland-Cups am 17./18. August der Darts-Community ein buntes Angebot, um einerseits Spaß beim Werfen der drei kleinen Pfeile zu haben, andererseits den eigenen Leistungsstandart im Rahmen eines überregionalen Turniers zu bestimmen.

So reichte die Achse des Guten von Bergheim bis Berlin, von Jübek bis Heidesheim. Zudem war der Münsterland-Cup von Hochkarätern bestückt. So konnte man nicht weniger als vierzehn Welt- und Europameister, World-, Eurocup- und/oder Champions-League Gewinner beziehungsweise Gewinnerinnen in der Audimaxx Halle im Dorf Münsterland ausfindig machen. Das heißt aber nicht, dass diese Gilde die Pace beim sportlichen Meeting in Legden bestimmte.

Doppelt Doppel erfolgreich: Stephan Birk/Patrick Plötz

Ideal passten zum Beispiel am Samstag Stephan Birk (Duisburg) und Patrick Plötz (Bergheim) zusammen, die sowohl im Offenen-Doppel 301 M.O. als auch im DSAB Doppel A+höher 501 D.O. die Akzente setzten, obwohl sie in beiden Fällen über die Verliererseite kommend die Finalbühne betreten mussten. Nichtsdestotrotz putzten sie

im 301-Doppel die frischgebackenen Bundesliga-Meister Martin Rümpker (Meppen) und Kevin Münch (Büren) 2:1 und 2:1 weg. Christian Göbel (Büren) und Thomas Schulte (Meppen) gefielen als Dritte. Oh, Darts-Nest in Meppen? Und auch in Büren?

Im 501-Doppel servierten Michael Sommerfeld (Bergheim) und Marco Misof (Bergheim) Stephan Birk/Patrick Plötz beim Spiel ums Finale auf der Gewinnerseite aus Gründen 2:1 ab. Stephan Birk/Patrick Plötz allerdings noch lange nicht weg vom Panoramafenster setzten sich anschließend gegen Michael Hintermann und Raimund Wiemann aus Lüdinghausen durch, und nahmen erneut Maß gegen Michael Sommerfeld/Marco Misof. Mit Erfolg! Ein 2:0 und 2:1 Doppelschlag bescherte Stephan Birk/Patrick Plötz den Sieg.

Marco Misof lobte insbesondere Patrick Plötz, während Michael Sommerfeld auch Stephan Birk ein imposantes Zeugnis ausstellte. BM in den telepathischen Zwischenräumen offte: „Aus Gründen Sieg und Niederlage!“ Das traf den Pfeil treffsicher auf der Spitze. Kardinalfrage: Nest in Bergheim?

Immer wenn er seinen Kaffee trank

Da Julian Schneider im Offenen-Einzel 301 M.O. auf Rang drei abbog, trafen Michael Sommerfeld und Patrick Plötz final aufeinander. Kurzes Intermezzo: 2:0 für Michael Sommerfeld! Den 180er Score von Michael Sommerfeld retournierte Patrick Plötz zwar ebenfalls mit 180 und verbalisierte en passant: „Kann ich auch!“

Gleich darauf beendete Michael Sommerfeld das Leg und meinte im Gegenzug lakonisch: „Und nun …?“ Wo waren da die Kameras der Heute Show? Was Sommerpause?! Wies das Bergheimer-Lokalderby zudem auf ein Darts-Nest in Bergheim hin? Noch eins? Fragen über Fragen, die sich so ganz nebenbei ergeben. Antworten wussten indes Waldorf, Statler und M: „Wieso?!“

Marene Westermann und Morena Wolf siegen wieder zusammen

Zu den Damen. Zusammen waren Marene Westermann (Reken) und Morena Wolf (Düsseldorf) im DSAB Damen-Doppel 301 M.O. die Besten. Im Endspiel stoppten die beiden den Sturm und Drang von Sandra Kaup (Büren) und Sandy Vogt (Welver) mit 2:0. Platz zwei für die Unterlegenen allerdings alles andere als schlecht! Noch besser: Damit setzten sich die selbigen vor das amtierende Europameisterinnen Duo Stefanie Rennoch und Katharina Brandt aus Berlin. So sieht‘s aus. By the way: Berlin-Net?

Ich bin eine Berlinerin

Ihre Pfeile fliegen durch die trocken-heißen Lüfte von Las Vegas, durch das schwülwarme Hong Kong, durch das heiße Caorle, um nur einige Orte mit wenigen Worten zu benennen. Jetzt jedoch Obacht: Gleichsam brechen sich ihre Darts nun ihre Bahnen durch das ländlich-aristokratisch-dekadente Lüftchen des Münsterlandes. Das ist alles andere als Berliner Luft.

Sie wissen bereits, um wen es sich handelt, ja, um keine andere als die zweifache Europameisterin Katharina Brandt, die nicht nur ihre Duftmarken in den Metropolen unserer Welt setzt, sondern nunmehr ebenfalls im Dorf Münsterland. Kurz: Sie gewann in Legden das Damen-Einzel 301 M.O. und verwies Sandra Kaup und Morena Wolf, die sich wieder vermehrt im Aufwind befindet, auf die Ränge zwei und drei.

Arni Kampmann und Sascha Strauch können es

Das C+B-Doppel 301 S.O. war eine ganz enge Kiste. Postzahlenbereich: 44136 bis 48703! Das heißt: Viermal Dortmund, Heek und Stadtlohn. Viermal Dortmund – Doppelpack Nest? Jetzt wird es jedoch persönlich: Arni Kampmann und Sascha Strauch wurden für ihre Mühen mit dem Sieg belohnt. Im Endspiel konnte sich das Dortmunder Gespann gegen Norbert Böcker (Heek) und Sascha Kösser (Stadtlohn) durchsetzen. Philipp Sachsen-Coburg (Dortmund) und Ergün Ismail (Dortmund) belegten Rang drei.

Weiterer Saisonsieg für Eric Zimmermann

Bei den Einzelkämpfern sah es im C+B-Bereich 301 S.O. dagegen ganz anders aus. Eric Zimmermann (Heidesheim) schmückte sich mit einem weiteren saisonalen Toursieg und verdrängte dabei den Dortmunder Daniel Toporowski beziehungsweise Patrick Würfel (Münster) auf die Plätze zwei respektive drei.

The Luckiest Loser-Winner: Kevin Münch

Abschließend am Samstag blitzen die Darts noch einmal im Lucky Loser 301 M.O. auf. Sportliches Blendwerk. Denn wer hätte gedacht, geschweige denn gewusst, dass der glückliche Gewinner Kevin Münch heißen würde? Den zweiten Rang ergatterte sich Patrick Holz aus Rheine. Als Dritter ging Thomas ScAlle hulte aus dem Rennen.

Alle Ergebnisse


Andreas von der Heyden/Andreas Schneider Start-Ziel-Sieg

Andreas von der Heyden (Hagen) und der Dortmunder Andreas Schneider beendeten denn Siegerzug von Stephan Birk und Patrick Plötz im sonntäglichen Doppel 301 M.O. „Irgendwann muss auch ‘mal Schluss sein!“, philosophierte Atze 2000, als er kurzerhand in Schopenhauers Gegenwart aufblickte: „Es gibt nur drei Grundtriebfedern menschlicher Handlungen: Egoismus, der das eigene Wohl will; und die Kraft, welche das fremde Wohl will, und diese Kraft ist das Mitleid. Mach' Sie alle Vondi!" 

Mit 2:1, zwei Checks von Andreas von der Heyden, setzten sich die 'White Demolition Schopenhauer Caps-Gang' gegen Ralf Gehrmann (Heimersheim) und Patrick Nunez y Amor (Neuwied), der zum 1:1 mit dreizehn Darts ausgleichen konnte, beim ersten Match ums Finale durch.

Das gleiche Resultat spiegelte das Spielgeschehen der beiden Duos im Endspiel wider. Allerdings traf Patrick Nunez y Amor (Neuwied) zum 1:0, und zwar mit seinem elften Darts. Daran reihten sich wiederum zwei Checks von Andreas von der Heiden: Zehn Darts zum Ausgleich, ein 131er Finish zum Sieg. Paulo Ferreira (Heinsberg) und Tim Rehberg (Dortmund) machten indes das Podium für alle anderen dicht. Andreas-Zentrum? Paulo Ferreira verzweifelt auf der Suche nach dem verlorenen BM.

Ramona Berger/Silvia Dolores Keller vorn

Im Damen-Doppel 301 M.O. wurden die Karten im Vergleich zum Vortag gleichsam neu gemischt. Die Konstante hieß allerdings Sandra Kaup/Sandy Vogt, die nach dem 1:2 im Finale gegen Ramona Berger (Wenden-Gerlingen) und Silvia Dolores Keller (Niederfischbach) abermals als Zweite aufwarten konnten. Sandra kaup gelang ein 123er Finish zum 1:1. 

Das Veteranen Duo mit Dominique Rhaesa (Rheda-Wiedenbrück) und Kathrin Reddmann (Jübek) - Ärger auf dem Vormarsch - aufgerüstet sicherte sich den Rückzug aus diesem Wettbewerb als Dritte.

Silvia Dolores Keller vor Ramona Berger

Im Damen-Doppel erstritten sich Ramona Berger und Dolores Silvia Keller noch gemeinsam den Sieg, im DSAB Damen-Einzel 301 M.O. eiferten sie gegeneinander um den selbigen. Auch wenn Ramona Berger insgesamt einen guten Eindruck an diesem Wochenende hinterließ, war letztendlich gegen Silvia Dolores Keller kein Kraut gewachsen, vielmehr errang Silvia Dolores Keller einen blumigen 3:0 Erfolg, den sie mit einem 98er Finish mit zwölf Darts etwas aufpeppte. Kathrin Reddmann, die Holde, (bin wieder lieb), vervollständigte das Podium als Dritte, nachdem sie sich zunächst Ramona Berger 2:3, dann Silvia Dolores Keller 0:2 beugen musste.

Helmut Polifka feiert Amateur-Sieg

Nach 0:2 gegen den Marburger Angelo Deutsch im DSAB Herren-Einzel 301 M.O. der Amateure, der ein 107er Finish zum 1:0 hinlegte,89 stand fest, dass Eric Zimmermann (Heidesheim), der Ranglisten-Erste der Amateure, dieses Mal mit Rang drei vorlieb nehmen musste. Angelo Deutsch fand aber auch seinen Meister, als er sich im Endspiel Helmut Polifka aus Bergkamen 2:3 geschlagen geben musste. Der Sieger glänzte mit einem 107er Finish.

Patrick Plötz beherrscht die Masters-Szene

Auch wenn Patrick Plötz einen kleinen Hänger im Doppel hatte, war er im Herren-Einzel Masters 501 D.O. wieder voll da. Im Endspiel stieß er auf Patrick Nunez y Amor, den er beim Match um den Einzug ins Finale auf der Gewinnerseite mit 3:1 auf die Verliererseite geschickt hatte. Mit 2:0 hielt sich Patrick Nunez y Amor anschließend gegen Stefan Stoyke (Weißenthurm) schadlos, der damit den Wettbewerb als Dritter beendete. Das Finale beherrschte Patrick Plötz im 4:1. „Er war einfach besser!“, kommentierte Patrick Nunez y Amor. Patrick Plötz scorte zweimal 180 und benötigte im zweiten Leg nur zwölf (81er Bullfonish), im fünften siebzehn Darts.

Sarah Brübach und Stefan Stoyke mixen am besten

Den letzten Sieg des diesjährigen Münsterland-Cups sicherten sich Sarah Brübach (Weißenthurm) und Stefan Stoyke im Mixed 301 M.O. Sandy Vogt und Patrick Plötz warteten als Dritte auf. Dazwischen hatten sich Carmen Wolf (Köln) und Michael Sommerfeld gesetzt.

Die erfolgreichsten Akteure


Guter Gastgeber 

Gastgeber Klaus Denter zeigte sich zufrieden: „In einigen Wettbewerben haben wir etwas zulegen können, die Stimmung war gut und das Turnier ging reibungslos über die Bühne! Also, bis zum nächsten Mal!“ Die größten Teilnehmerfelder ergaben sich am ersten Turniertag mit 126 im Offenen-Doppel und 102 im Offenen-Einzel. Am Sonntag ragte das Offene Doppel heraus und schrammte mit 98 Teilnahmen ganz dicht am 100er Limit vorbei.

Der Allerbeste: Patrick Plötz

41 Akteure präsentierten sich auf dem Podium, elf Damen und dreißig Herren. Das Prädikat „The very best“ hat sich Patrick Plötz mit fünf Podestplatzierungen, inklusive dreier Siege, redlich verdient. Ihm folgen bei den Männern Stephan Birk und Michael Sommerfeld. Als beste Dame hat sich Silvia Dolores Keller die Ehre gegeben, die zweitbeste heißt Ramona Berger. Als drittbeste zeichnen sich zusammen Katharina Brandt und Morena Wolf aus. Dabei wollen wir nicht unterschlagen, dass sowohl Sandra Kaup als auch Sandy Vogt nicht weniger als dreimal auf dem Podium geehrt wurden.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie sich überhaupt noch wundern, dennoch: Wunder gibt es immer wieder. Kurz gesagt: Speicherchip meiner Kamera im Eimer. Selbige voller Elektronik, kann Kaffeekochen, sogar Staubsauge, aber zeigt nicht an: Chip im Eimer. Muss man, darf, soll oder kann man sich da nicht wundern.

Übrigens turrnt Sie die Tour wieder an:

1. Offener Nordhessen-Cup

24./25. August

Mehrzweckhalle

Reiher Waldweg 1

34590 Wabern