MoM: Marene Westermann/Morena Wolf und Karsten Koch/Jörg Mitterlehner

Die 11. Auflage des Masters of Masters auf dem Autohof Strohoher in Geiselwind geizte nicht mit Überraschungen. Als einzige Konstante erwies sich das Duo Marene Westermann/Marene Wolf.

Masters of Masters 2017: Karsten Koch und Jörg Mitterlehner ...
... Marene Westermann ...
... und Morena Wolf
Robin Pietsch und ...
... Thomas Billig
... Thomas Billig
Christian Küchler und Tobias Höntsch
Gabriel Clemens und Thomas Klein
Yvonne Siegl und Sarah Brübach
Christin Jahn und Sabrina Haubrich
Karsten Koch
Nicol Hamacher
Nicol Hamacher und Sabrina Schrimpf

Achtelfinale

Ohne uns mit langen Vorreden aufzuhalten, gehen wir direkt in media res: Achtelfinale der Damen!

Eindeutig setzten sich mit 3:0 Nicol Hamacher/Sabrina Schrimpf gegen Selin Kuruoglu/Nicole Tratschke, Carina Knödelseder/Carina Zelt gegen Simone Howe/Daniela Tröger, Sabrina Haubold/Christin Jahn gegen Sandra Büttner/Sabine Jansen, Jennifer Glas/Jessica Musiolik gegen Melanie Daffner/Babara Harting sowie Silvia Dolores Moos/Sahra Weihe-Joy gegen Ariane Langer/Tamara Muster durch.

Sowohl Sandra Spranger/Bianka Strauch gewannen gegen Silke Klingler/Dominique Rhaesa als auch Marene Westermann/Morena Wolf gegen Michaela Mc Clain/Stefanie Richter mit 3:1.

Viertelfinals

In den Viertelfinals fegten Marene Westermann/Morena Wolf ihre Widersacherinnen Silvia Dolores Moos/Sahra Weihe-Joy mit 4:0 souverän vom Board. Dagegen stand die Partie zwischen Jennifer Glas/Jessica Musiolik und Sabrina Haubold/Christin Jahn auf des Messers Schneide, die letztendlich ganz knapp 3:4 zu Gunsten der Letztgenannten ausging.

Nicol Hamacher/Sabrina Schrimpf machten wiederum souverän mit 4:1 das Rennen gegen Carina Knödelseder/Carina Zelt. Genauso überzeugend siegten mit dem gleichen Resultat Yvonne Siegl/Sarah Brübach gegen Sandra Spranger/Bianka Strauch.

Damit trafen in den beiden Halbfinals die Titelverteidigerinnen Marene Westermann/Morena Wolf gegen Yvonne Siegl/Sarah Brübach wie auch Sabrina Haubold/Christin Jahn gegen Nicol Hamacher/Sabrina Schrimpf aufeinander.

Zwischenbilanz

Das heißt eine ganze Reihe von ehemaligen Masters of Masters-Siegerinnen wie Simone Fegert, Sabine Lischka-Kurz, Sabine Jansen, Ramona Berger oder Anett Hein-Richter waren schon auf der Strecke geblieben wie auf die Podiumsspielerinnen vergangener Jahre, die da sind Sabine Bilderl, Sandra Büttner, Jana Bormann, Barbara Hamberger, Maria Höfl, Claudia Jahne, Ariane Langer, Sabine Hallstein, Claudia Jansen, Tamara Pätzold und Kathrin Reddmann.

In den Halbfinals und damit bereits auf dem Podium standen dagegen mit Sarah Brübach, Yvonne Siegl, Nicol Hamacher, Sabrina Schrimpf, Sabrina Haubold und Christin Jahn – nicht weniger als sechs von acht Spielerinnen, die noch nie soweit vorgedrungen waren.

Halbfinalmatches

Nicol Hamacher/Sabrina Schrimpf überzeugten bei ihrem 4:1 Sieg über Sabrina Haubold und Christin Jahn, ohne besonders zu glänzen. Im zweiten Halbfinale setzten sich Marene Westermann/Morena Wolf dem gleichen Resultat gegen Yvonne Siegl/Sarah Brübach durch, wobei sich insbesondere Marene Westermann spielerisch hervortat.

Endspiel

Im Finale sorgte Nicol Hamacher für das 1:0, Marene Westermann für den Ausgleich, die auch auf 2:1 erhöhen konnte. Zwischenbilanz: Zwei Legs über, eins knapp unter 30 Darts. Rumpeldarts total!

Als anschließend Sabrina Schrimpf 14 Darts auf der Hand hatte, kam ein Hauch von Spitzendarts auf, auch wenn daraus schließlich 19 Pfeile wurden, bis der Einstand realisiert war. Im nächsten Durchgang nahm das Match weiter Fahrt auf, als im Parallelschwung Morena Wolf 21 auf der Hand besaß, Sabrina Schrimpf 100 für Rest 40 scorte und Marene Westermann ein 107er Finish verpasste, nicht aber die 3:2 Führung zwei Runden später. Sabrina Schrimpf konterte mit 22 Darts (18 auf der Hand) und egalisierte das Match wieder.

Im siebten Leg stand Marene Westermann nach 15 Darts auf Rest 40 und beendete das Leg mit 16 Darts. 4:3! Morena Wolf vergab im achten Part nach 21 Darts ihren ersten Matchdarts und verspielte ihre Möglichkeiten auch eine Runde später; dafür war Marene Westermann dann aber mit ihrem ersten Matchdarts verbunden mit Pfeil Numero 24 Darts zur Stelle.

Titel für Morena Wolf und Marene Westermann

Damit heißen die neuen Masters of Masters Siegerinnen Morena Wolf und Marene Westermann, die ihren Titel erfolgreich verteidigen konnten.

Fünfter MoM-Titel für Marene Westermann

Marene Westermann hat als erste Spielerin fünfmal den Masters of Masters Titel bei den Damen erringen können und hat nun insgesamt achtmal auf dem Podium gestanden. Die Gesamtanzahl der Podiumsspielerinnen hat sich in der nunmehr 10jährigen Geschichte dieser Disziplin auf um sechs auf 51 erhöht.

Die letzten sechzehn

Im Achtelfinale griffen bei den Herren mit jeweils 3:0 drakonisch Andreas Demkanin/Sascha Schneider gegen Manfred Bilderl/Alexander Köhler, Kai Gotthardt/Thomas Luksch gegen Michael Kastner/Danijel Lukic sowie Tobias Höntsch/Christian Küchler gegen Chris Dieppolt/John-David Weingärtner durch.

Mit 3:1 zeigten sich indes Karsten Koch/Jörg Mitterlehner gegen Nico Kurz/Sascha Stein überlegen, Stefan Stoyke/Christian Soethe gewannen ebenso gegen El Abbas El Amri/Robert Marijanovic wie ferner Christian Häusler/Christian Oberacker gegen Marco Gebauer/Jörg Schlüter.

Im Gegensatz dazu siegten mit 3:2 Gabriel Clemens/Thomas Klein gegen Dalibor Stupar/Lukas Wenig sowie Thomas Billig/Robin Pietsch gegen die Titelverteidiger Maik Langendorf/Kevin Münch äußerst knapp.

Die letzten acht

In den Viertelfinalmatches schalteten Karsten Koch/Jörg Mitterlehner mit 4:1 Andreas Demkanin/Sascha Schneider aus, mit dem gleichen Ergebnis eliminierten Gabriel Clemens/Thomas Klein das Duo Christian Häusler/Christian Oberacker sowie Tobias Höntsch/Christian Küchler das Gespann Stefan Stoyke/Christian Soethe.

Eng wurde es lediglich in der Partie zwischen Kai Gotthardt/Thomas Luksch und Thomas Billig/Robin Pietsch, die die Letztgenannten mit 4:3 entscheiden konnten

Halbfinalspiele

Im ersten Halbfinale demonstrierten Tobias Höntsch/Christian Küchler totale Stärke, als sie ihre Gegner Gabriel Clemens/Thomas Klein mit 4:0 an die Wand spielten.

In der zweiten Begegnung waren Thomas Billig/Robin Pietsch auf gutem Wege, das Match gegen Karsten Koch/Jörg Mitterlehner 3:3 auszutarieren, doch letztendlich machte ihnen Karsten Koch einen Strich durch die Rechnung, der, nachdem er ein 131er Finish verpasst hatte, mit Pfeil Nummer 18 den Sieg fixierte.

Finale

Der Auftakt des Finales gestaltete sich noch ausgeglichen, Jörg Mitterlehner auf der einen und Christian Küchler auf der anderen Seite holten je einen Punkt. In der Folge schlug Jörg Mitterlehner mit 19, 18 und 17 Darts zu und zeichnete für die 4:1 Führung verantwortlich. Nachdem Tobias Höntsch ein 167er Bullfinish verpasst hatte, verkürzte er mit 14 Darts auf 2:4.

Titel für Karsten Koch und Jörg Mitterlehner

Aber es reichte nicht, um das westdeutsche Duo wirklich in Schwierigkeiten zu bringen. Karsten Koch verpasste zwar in Runde sechs zwei Matchdarts, aber sein 20. Darts landete voll im Ziel zum Titelgewinn.

Neue MoM-Sieger

Mit Jörg Mitterlehner und Karsten Koch trugen sich zwei neue Sieger in die Ehrentafel der Masters of Masters-Gewinner ein, deren Anzahl sich damit in der nunmehr 10jährigen Geschichte dieses Wettbewerbes auf sechszehn erhöht hat.

Von den insgesamt acht Halbfinalspieler standen bereits vier auf dem Podium, die andere Hälfte mit Gabriel Clemens, Tobias Höntsch, Christian Küchler und Thomas Klein war davon bisher weit bis ganz weit entfernt.

Die Anzahl der Podiumspieler hat sich in der letzten Dekade auf 60 erhöht!