Hot Stuff: DLMM 2019 ein großes Sport-Spektakel

Die 30. Deutschen Liga Mannschafts-Meisterschaften auf dem Autohof Strohofer vom 5. bis 7. Juli waren ein Masterpiece. Stressfrei, zügig, überaus spannend, konsquent, mehr Las Vegas als sonst, mehr Benidorm als Austragungstätte des Eurocups 2020, viel Jubel, noch mehr Sport, noch viel mehr Spaß. Die DLMM präsentierte sich als sehr aufregendes, buntes und mit vielen Mosaiksteinchen geschmücktes Spiegelbild der mit Anstand größten Darts-Liga Deutschlands.

DLMM-Siegerinnen Mix Max Oldenburg
Die Vizemeisterinnen Hexenalarm Heppenheim
Als Dritte präsentierten sich Master of Disaster Gensheim auf dem Podium
All in: Das DLMM-Podium der Damen 2019
Die Siegerbühne der C-Liga Second Chance ...
... mit den Dritten Grecco Bulls Augsburg ...
... und dem Freudenhaus & Co.KG München ...
... sowie den Siegern Sunny Boys aus Hanau
Dritte in der C-Klasse: Bogenlampen München
Zweiter der C-Klasse: AMK Heidenheim
Und der Sieger der Cs: The Untouchables Neumünster
Nun alle drei im Bunde - die besten C-Liga Teams auf dem Podest
Letoon Allstars Lübeck als Dritte knapp an Las Vegas in der B-Kategorie vorbei
Der Vizemeister der B-Klasse Dream Team Revolution Augsburg indes in Las 2020 dabei ...
... wie auch der Sieger Bulldozer, ebenfalls aus Lübeck
And all together now: Das Podium in der B-Klasse
Die Nummer 3 in der A-Klassr: Flying Hürsch Nortorf
Number Two in der A-Klasse: Skyline United Heidenheim ...
... nochmals
No.1 der A-Klasse: Sackupper Dahlen
Die Plätze eins bis drei in der A-Liga
Fun for you Ahrensburg, Dritte in der BZ
Die Opfa Moosburg, Vize in der BZ, aber in LV
Team Südwest Meister in der BZ und in LV 2020 - of course
The Boys are back in Town München scheiterten als Dritte knapp an Las Vegas in der BZO-/Bundesliga
Black Pub Kemnath als Zweiter auf dem Podium in der BZO-/Bl - und in Las Vegas
Und der Winner der Königsklasse: Dart Haie - "Das Original" Nidderau
Freunde und ...
... Jubel über den Sieg
Ganz, ganz selten wird sich im Sport so über Platz zwei gefreut ...
... oder auch so ...
..., aber der DSAB macht's möglich, denn im DSAB ist mehr drin!
PS: Podium in der BZ

BZO-/Bundesliga

Macht’s noch einmal: Dart Haie

Ein Favoritensterben in den beiden Vorrunden, wie es uns letztes Jahr beschert worden war, wiederholte sich dieses Mal nicht. Die Titelaspiranten gaben sich 2019 keine Blöße. Auch wenn die faustdicken Überraschungen ausblieben, war nicht unbedingt damit zu rechnen gewesen, dass das Sextett 10 Std Alles klar Ketsch, der Vorjahressieger der BZ-Klasse, nicht mehr die Kurve in die Finalrunde kriegen würde - wie auch für das Team Niederlausitz Dresden, Nordmänner Hamburg-Langhorn und Checkpoint Offenburg, der aktuelle Deutsche Mannschaftsmeister im Steeldart, ein frühes Aus kam. Das alles ist aber lediglich unter „kann, muss aber nicht passieren“ zu verbuchen.

Mit drei Siegen empfahlen sich dagegen Neudorfer DC Duisburg und Black Pub Kemnath und EVO Neckarbomber Stuttgart für die Finalrunde der letzten sechzehn, die im Doppel K.O.-System ausgetragen wurde.

Neckarbomber out

Als es dann final steilging, ging es zugleich auch rund. Kugelrund! Neckarbomber, hoch gehandelt und bestens sowie ungeschlagen durch die beiden Gruppenphasen gekommen, erwischte es als erstes von den Topfavoriten, als die Stuttgarter zum Auftakt 2:4 gegen Black Pub und anschließend mit dem gleichen Ergebnis gegen die Mac Leods Dettelbach verloren. Zwei Begegnungen und out!

Zusammen mit Neckarbomber schieden außerdem Mulack Fighter Berlin, Fusion Eppingen und Red Devils Weiden aus. Zweite große Überraschung: Neudorfer DC Duisburg vermochte zwar Fusion zu bezwingen, musste sich aber unmittelbar danach Camel Fighter Hagen 0:4 beugen, sodass es für den DC Neudorf auf der Verliererseite weiterging, wo er jedoch als Fünfter seinen Darts-Dienst quittieren musste.

Zurück auf die Gewinnerseite. Die Dart Haie - „Das Original“ Nidderau gewannen 4:0 gegen die Red Devils, 4:3 gegen den Titelverteidiger All Stars Perkam, trafen anschließend auf Camel Fighter, der zuvor Demolition Darts Paderborn 4:2 und DC Neudorf 4:0 besiegt hatte. Den hessischen Haien mussten sich die nordrhein-westfälischen Camels allerdings 1:4 beugen.

The Boys are back in Las Vegas?

Damit wurde der erste Finalist zwischen den Dart Haien und The Boys are back in Town München ermittelt, auf deren Visitenkarte drei 4:2 Siege tief über eingekerbt waren. Die Opfer: Neckarbomber, White Caps Dortmund und Black Pub. Die Dart Haie zeigten sich in allen Belangen überlegen und gewannen ungefährdet 4:0.

Nico Kurz besiegte Peter Seidl 3:0, El Abbas El Amri dominierte mit dem gleichen Resultat Alexander Niedermeyer, Nico Kurz/El Abbas El Amri holten den dritten Punkt mit 3:1 gegen Peter Seidl/Thomas Luksch. Der entscheidende vierte Zähler war Mario Curschmann/Stephan Wunsch vorbehalten, die Alexander Niedermeyer/ und Axel Krauss 3:2 bezwangen.

Die Münchner mussten dagegen auf die Verliererseite abrücken, wo bei ihrer zweiten Chance aufs Finale die sportliche Auseinandersetzung mit Black Pub anstand, das sich zuvor linksseitig gegen Camel Fighter mit 4:3 durchgesetzt hatte. Der Schritt ins Finale gelang schließlich Black Pub mit 4:2.

Dart Haie am Ziel ...

Nach den beiden Einzelduellen im Endspiel stand es 1:1, Nico Kurz hatte für die Dart Haie, Michael Kastner für Black Pub gepunktet. Die beiden Doppel sicherten sich die Dart Haie, einmal dank Holger Kurz/El Abbas El Amri mit 3:2 über Danijel Lukic/Michael Kastner, das andere Mal dank Mario Curschmann/Stephan Wusch mit 3:2 über Vaclav Schieferdecker/Peter Schnupfhagn. Den Punkt, der die Dart Haie nach Las Vegas katapultierte, ging auf Mario Curschmanns Kappe, der mit 3:2 die Oberhand über Peter Schnupfhagn behielt. 14 Darts hatte er im fünften Leg auf der Hand, aus denen kurzweilig 17 wurden. Mario Curschmann on fiere, Dart Haie in Las Vegas.

... Black Pub auch

Second Chance Las Vegas für Black Pub und The Boys are back in Town. Nach den beiden ersten Einzel lautete der Spielstand: 1:1! Peter Seidl war für The Boys erfolgreich, Michael Kastner auf der anderen Seite für Black Pub. Die beiden Doppel brachten auch keine Vorentscheidung, denn Peter Seidl/Thomas Luksch legten sich für The Boys ins Zeug, Vaclav Schieferdecker/Peter Schnupfhagn indes für Black Pub. Vaclav Schieferdecker brachte anschließend in seinem Einzel mit 2:1 gegen Axel Krauss Black Pub 3:2 in Front, und Peter Schnupfhagn, der alte Wellnesspeter, vollendete mit einem 2:1 über Thomas Luksch zum 4:2 Endergebnis, das Las Vegas 2020 impliziert. So sind sie eben, die Wellnesspeter.

1. Dart Haie – „Das Original“ Nidderau


El Abbas El Amri
Mario Curschmann
Matthias Ketterer
Nico Kurz
Daniel Letic
Stephan Wusch

2. Black Pub Kemnath

Dominik Hofmann
Michael Kastner
Benjamin Looser
Danijel Lukic
Vaclav Schieferdecker
Peter Schnupfhagn

3. The Boys are back in Town München

Baki Krasniqi
Axel Krause
Thomas Luksch
Patrick Müller
Alexander Niedermeyer
Peter Seidl

Ergebnisse Finalrunde BZO-/Bundesliga


BZ-Liga

Team Südwest heading Southwest

Auftakt in der Finalrunde der BZ-Liga: Team Quark Chemnitz gewann gegen Mulack Fighter Zweite Berlin 4:2, Team Playzone Chemnitz unterlag Team Südwest Saarwellingen knapp mit 3:4, Connect Sharks Böhl-Iggelheim erlitt das gleiche Schicksal gegen Spartans München, Master of Desaster Ginsheim zeigte sich indes den Grenzland Piraten Plan B Eschweiler mit 4:1 überlegen, Flying Arrows Böhl-Iggelheim mussten mit 3:4 dem Team Die Opfa aus Moosburg den Vortritt lassen, Buckelrinder Sandhausen verloren gegen Fun for you Hamburg 2:4, New Generation at Dart Limeshain knapste mit 4:3 Warsteiner Kirchheim den Erfolg ab und last but not least dominierte Dart Express Barmstedt flugs DC Zufall Hagen mit 4:0.

Ein Schritt weiter musste sich das Team Quark dem Team Süd West 2:4 geschlagen geben, Masters of Desaster verlor mit dem gleichen Resultat gegen Spartans wie auch Fun for you gegen Die Opfa, währenddessen Dart Express mit 4:0 New Generation at Darts überfuhr.

Die Opfa als erste im Endspiel

Bei den beiden Begegnungen von 5 auf 3 kämpfte das Team Südwest die Spartans mit 4:2 nieder, derweil Die Opfa mit einem 4:0 Erfolg vehement den Dart Express stoppte. Beim Spiel ums Finale auf der Gewinnerseite machten Die Opfa das Team Südwest mit 4:1 zu Opfern.

Auf der Verliererseite gefiel Fun for you mit vier Siegen in Folge, und zwar mit 4:1 gegen Warsteiner, 4:3 gegen Flying Arrows, 4:0 gegen Spartans und 4:2 gegen Master of Disaster, bevor die Hanseaten beim Spiel ums Finale ganz knapp mit 3:4 gegen das Team Südwest den Kürzeren zogen, das sich somit auf die Finalbühne katapultierte und prompt auch gegen Die Opfa mit 4:2 und 4:2 siegte: Viva Las Vegas!

Las Vegas im Doppelpack-Modus

Sven Seifert brachte sein Team Die Opfa zwar 1:0 in Führung, die aber Steven Noster postwendend für das Team Südwest austarierte. Abermals gelang es Opfa, in Führung zu gehen, nachdem Sven Seifert/Marko Napp ihr Doppel gewonnen hatten. Wiederum egalisierte das Team Südwest das Match, da Sandro Vanoli/Jan Lessel zu punkten verstanden. Die beiden abschließenden Einzel ließen sich die Südwestler nicht mehr nehmen. Jan Lessel siegte 3:1, Ronny Kränz sogar 3:0. Die Konsequenz: Setausgleich! Ergo ging es nochmals von vorne los.

Die beiden ersten Einzel brachten noch keinem Team einen Vorteil, weil Christian Reiter für Die Opfa einen Punkt holte wie auch Steven Noster für das Team Südwest. Die beiden Doppel brachten danach durchaus eine Vorentscheidung, denn sowohl Sandro Vanoli/Jan Lessel als auch Steven Noster/Ronny Kränz sorgten für einen 3:1 Vorsprung der Südwestler. Andreas Maier verkürzte zwar noch auf 2:3, doch Ronny Kränz warf sein Team Südwest nach South West USA, sprich Las Vegas.

Die Opfa opfner sich für Las Vegas

Die Opfa hatten zwar die Meisterschaft verloren, allerdings nicht Las Vegas aus den Augen. Im Second Chance Match Las Vegas sorgten Sven Seifert, Marko Napp/Sven Seifert, Andreas Maier/Marko Napp und Andreas Maier für genau die vier Punkte, die Las Vegas ganz nahe bringen. Der eine Zähler, den auf der anderen Seite Marcel Kaiser für Fun for you ergattern konnte, reichte den Hanseaten nicht, um das Tor zur Welt weit aufzustoßen zu können. äusler für Fun for you ergattern konnte, reichte den Hanseaten nicht, um das Tor zur Welt weit aufzustoßen.

1. Team Südwest Saarwellingen

Jean Kreizer
Ronny Känz
Jan Lessel
Steven Noster
Thorsten Thome
Sandro Vanoli

2. Die Opfa Moosburg

Thomas Kain
Andreas Maier
Marko Napp
Christian Reiter
Sven Seifert
Alexander Stringl

3. Fun for you Hamburg

Maik Hesselbarth
Marcel Kaiser
Mike Matten
Stephan Schmidt
Stefan Schuster
Jörg Stuhlmann

Ergebnisse Finalrunde BZ-Liga


A-Liga

Sackhupper huppen West 

Die acht Gewinnerteams des ersten Durchgangs der Finalrunde hießen Arena Darter Bremen, Lucky Double 7 Ellenfeld, DV Schlachthaus Siefersheim, Flying Hürsch Nortorf, Hill Angels I Kriftel, Sackhupper Dahlen, Fischköppe Lübeck und 180er Haar.

Von 9 auf 5 setzten sich Arena Darter gegen Lucky Double 4:0, Flying Hürsch gegen DV Schlachthaus Siefersheim 4:3, Sackhupper gegen Hill Angels 4:2 sowie Fischköppe gegen 180er 4:2 durch. Aus den beiden Matches von 5 auf 3 gingen Flying Hürsch und Sackhupper als Sieger hervor. Flying Hürsch behauptete sich mit 4:1 gegen Arena Darter, während die Sackhupper mit 4:2 die Fischköppe bewältigten.

Die erste sportliche Auseinandersetzung ums Finale bestritten Flying Hürsch und Sackhupper. Mit 4:0 zeigten sich die Sackhupper eindeutig überlegen. Da Flying Hürsch aber auf der Verliererseite Skyline United mit 4:3 ausbremsen konnte, kam es zum großen Showdown zwischen Flying Hürsch und Sackhupper.

Sachhupper hüpfen wie doll

Erstes Zwischenergebnis 1:1! Jens Schetzki hatte für Flying Hürsch gewonnen, Andreas Schnellhandt für Sackhupper. Sackhupper zeigte sich in den beiden Doppel überlegen. Sowohl Andreas Schnellhandt/Tilo Skrzypck als auch Matthias Grube/Rico Bürger fuhren Punkte ein: 3:1 für Sackhupper!

Andi Blohn flog Flying Hürsch zwar noch auf 2:3 heran, aber zu mehr reichte es nicht, denn Rico Bürger machte dank eines 3:0 über Hendrik Marquardt den Sieg der Sackhupper perfekt. Sackhupper Dahlen hüpft 2020 nach Las Vegas. Bitte die Säcke nicht vergessen! DSAB freut sich, dass er sich die Kosten für die Flugtickets sparen kann.

Skyline United in Las Vegas

Bei der Entscheidung Las Vegas to be or not to be in der Second Chance flogen die Darts der Flying Hürsche nicht mehr so wie gewünscht. Lediglich André Blohn vermochte einen Zähler zu landen. Andererseits öffnete sich der Himmel von Skyline United. Moreno Cariati, Kevin Kotte/Moreno Cariati, René Ruf/Willi Zimmermann sowie Rene Ruf und Willi Zimmermann im Parallelschwung machten alles klar für Las Vegas.

1. Sackhupper Dahlen

Christian Busch
Rico Bürger
Felix Geisler
Matthias Grube
Andreas Schnellhardt
Tilo Skrzypek

2. Skyline United Heidenheim

Moreno Cariali
Thomas Gleis
Patrick Häusler
Kevin Kotte
Rene Ruf
Willi Zimmermann

3. Flying Hürsch Nortorf

André Blohn
Michael Nay
Hendrik Marquardt
Reinhardt Möller
Jens Sabetzki
Mike Zorn

Ergebnisse Finalrunde A-Liga


B-Liga


Bulldozer planiert Road to Las Vegas

Den ersten Durchgang der Finalrunde auf B-Level überlebten Bulldozer Lübeck, Black Birds Kehlheim, No Name One Lauingen, The Purge Schönberg, Chaoten Team Friedberg, DC Pampersrocker Nersingen, FSC Bull Dogs 2 Ebersburg und Letoon Allstars Lübeck, die allesamt ihre Begegnungen souverän 4:0 gewannen. Mit dem Resultat von 4:1 setzten sich DC Anders Donauwörth, Dream Team Revolution Augsburg sowie Gersche Front Gera durch. Sowohl für Let’s go Letoon Lübeck als auch Spitzbus On Tour Dillingen ging es aufgrund von 4:2 Siegen auf der Gewinnerseite weiter. Knapp mit 4:3 behaupteten sich dagegen das Team Triple nix Aalen, Extremo Rendsburg und Orcas Malente.

Dem überlegenen Auftaktsieg folgte für Bulldozer ein ganz knapper 4:3 Erfolg über die Black Birds wie auch für No Name one über The Purge. Mit dem gleichen engen Ergebnis ging es für Extremo gegen das Team Triple Mix weiter. Alle anderen fünf Partien endeten 4:2 - Dream Team Revolution versus DC Anders, Let’s go Letoon gegen Gersche Front, Chaoten Team über Spitzenbus sowie zwischen Orcas und Pampersrocker ferner Letoon Allstar und Bull Dogs.

Im dritten Durchgang auf der Gewinnerseite, von 9 auf 5, herrschten wieder Extremergebnisse vor. So besiegte das Chaoten Team die Gersche Front ganz knapp 4:3 wie auch Letoon Allstars die Orcas. Einerseits! Andererseits machten die Bulldozer ihren Kontrahenten No Name One 4:1 platt, Dream Team Revolution dominierte sogar noch extremer Extremo mit 4:0.

Letoon Allstars und Dream Team Revolution

Als sodann nur noch vier auf die Gewinnerseite übriggeblieben waren, kämpften die Letoon Allstars ihren Gegner Chaoten Team mit 4:2 nieder, während Dream Team Revolution alle Darts-Register ziehen musste, um Bulldozer mit 4:3 auf die Verliererseite umzuleiten. Beim Match ums Finale auf der Verliererseite waren die Bulldozer allerdings nicht zu stoppen und planierten ihren Weg ins Endspiel mit einem 4:0 für Letoon Allstars.

Dream Team Revolution auf Hochtouren

Das Dream Team Revolution auf Hochtouren. Als es ums Finale auf der Gewinnerseite ging, kochte die Augsburger ihre Widersacher aus dem hohen Norden 4:0 ab. Beim Match ums Finale auf der Verliererseite waren die Bulldozer auch nicht zu stoppen. Sie planierten ihren Weg ins Endspiel ebenfalls mit einem 4:0, gleichfalls über die Letoon Allstars.

Im Finale ging es um alles: Um den Titel und Las Vegas. Und um große Sportlichkeit. Aber zunächst einmal zum Spiel. Erstes Zwischenergebnis 1:1. Hier der Augsburger Arno Bandorf, dort der Lübecker Winfried Kuchel erfolgreich. Zweites Zwischenergebnis: 1:3. Die Lübecker holten mit Maik Mischalle/Andre Kindel sowie Winfried Kuchel/Daniel Greenert beide Punkte in den Doppelwettbewerben. Drittes Zwischenergebnis 3:3. Die Zähler in den Einzeldisziplinen erbeuteten die Augsburger Aleksander Spoljarevic sowie Markus Schwarzmann, der sein Einzel noch mit 3:2 einholen konnte.

Konsequenz: Teamgame! Beginn, Abbruch! Bulldozer hatte nicht regelkonform aufgestellt. Spiel verloren? Nein, die Augsburger zogen die ganz große Fairplay-Karte und erklärten sich bereit, das Spiel nochmal neu zu beginnen. Dann kam es, wie es kommen kann: Bulldozer erbeutete den vierten Punkt! Setausgleich, Re-Set!

Bulldozers ebnen den Road to Vegas

Bulldozers voll auf Betriebstemperatur, Maik Mischalle überrollte Arno Bandorf 3:0. Auch wenn Winfried Kuchel mehr Gegenwehr brechen musste, besiegte er schlussendlich Aleksander Spoljarevic 3:2. Aufgrund der beiden knappen 3:2-Siege in den Doppeln von Arno Bandorf/Bastian Rauh sowie Aleksander Spoljarevic/Markus Schwarzmann befand sich das Dream Team Revolution wieder auf Augenhöhe mit den Bulldozern.

Das erste der beiden letzten Soli riss der Lübecker Andre Kindel mit 3:0 förmlich an sich, derweil im allerletzten Solo zwischen Bastian Rauh und Daniel Greenert beide einen zum bersten reißenden Spannungsbogen aufbauten. Nach 2:2 kamt es beim Checken zum Showdown, den Daniel Greenert schließlich für sich und sein Team entscheiden konnte.

Dream Team Revolution erfüllt sich Traum

Damit hatten die Augsburger einen Sieg, den sie schon in der Tasche hatten, zwar nicht verschenkt, aber dennoch hergegeben und letztendlich damit alles aufs Spiel gesetzt. Auch Las Vegas? Das nun völlig vakant und in weiter Ferne lag. Das Dream Team Revolution wollte jedoch nicht nur den Amerikanischen Traum, sondern die harte amerikanische Realität. Mit einer 4:0 Meisterleistung über die Lübecker All Stars warf es sich nach Las Vegas. Für die erforderlichen Points zeichneten Arno Bandorf, Bastian Rauh, Arno Bandorf/Bastian Rauh ferner Aleksander Spoljarevic/Markus Schwarzmann verantwortlich. Ganz großes Darts-Kino!

1. Bulldozer Lübeck

Ralf Brandhering
Maik Christoffer
Daniel Greenert
Andre Kindel
Winfried Kuchel
Maik Mischalle


2. Dream Team Revolution Augsburg

Arno Bandorf
Christian Börlein
Bastian Rauh
Markus Schwarzmann
Aleksander Spoljarevic
Roland Steiger

3. Letoon Allstars Lübeck

Kadri Akgün
Jose Caxinha
Andre Erdtmann
Patrick Heine
Dennis Jeserig
Patrick Wanrnemünde

Ergebnisse Finalrunde B-Liga


C-Liga


The Untouchables unbestechlich nach Vegas

Alle Spielergebnisse, die vorstellbar gewesen sind, charakterisierten den Auftakt der Endrunde der besten 32 Teams. Fünfmal endeten die Partien 4:0, so wie zwischen Down Under Elsdorf gegen Unterdogs X-3 Heidenheim, AMK Heidenheim und Spartans III München, DC Desperados Langenau und BDO Freising, Bogenlampen München und Sunpower Zellenbach sowie The Ducks Schönberg und Big Valleys Eching. Das andere Extrem, 4:3 als Endstand, ereignete sich viermal: Zeitlosen Reloaded Frankfurt/M. gegen Weißbiereck Allstars Ingolstadt, Chaoten from Hell Friedberg gegen Alter-Fritz II Lampertheim, Fire Eagles Mintraching gegen 138er Gemlinden sowie The Untouchables Neumünster gegen Garzeit 180 Leitershofen. Fünfmal trennten sich die Mannschaften 4:2: Little Buddhas München und De Crimmsche II Crimmitschau, Feilewerfer III Bruchköbel und Hulapalu Schöneck, Hangover Piraten Königsbrunn und Outsiders Haar, Team Magics Fingers Dresden und Wild Devils Reloaded München sowie Oxis Hüttenteam Wetzlar und DC Guschdcha Bexbach. Lediglich zweimal schlug das Resultat 4:1 zu Buche, und zwar bei den Begegnungen zwischen Unschuldslämmer Hallertau und Black Mamba Münster sowie DC Ramos Augsburg und Tower Power Schöneck.

So ging es auch bei den Partien von 17 auf 9 zu. Mit 0:4 ging Down Under bei AMK unter. Die Liste der Menschen, die den Namen Ramos führen, ist unendlich lang, selbst bei erfolgreichen Sportlern, also wer beim DC Ramos Pate gestanden hat, ist nebulös. Egal, wichtig ist, dass der DC Ramos die Hangover Pirats 4:0 aufgemischt hatte. Auch Oxis Hüttenteam brannte gegen Fire Eagles ein sportliches Feuerwerk ab. Die Chaoten from Hell machten indes Team Magic Fingers mit 4:1 die Hölle heiß. Unbestechlich blieben The Untouchables, als sie The Ducks 4:1 ausnahmen. Überhaupt nicht unschuldig waren die Unschuldslämmer an der 2:4 Niederlage der Little Buddhas. Die Bogenlampen leuchteten zwar den Feilewerfer nicht heim, jedoch erhellten ihnen den Weg auf die Verliererseite mit 4:2. Die Zeitlosen Reloaded zeitigten den Ritt der Desperados auf der Gewinnerseite mit 4:3.

Von 9 auf 5 dominierte AMK mit 4:0 die Unschuldslämmer. Die Bogenlampen behaupteten sich mit 4:2 gegen die Zeitlosen Reloaded wie auch The Untouchables das Oxis Hüttenteam. DC Ramos setzte sich mit 4:2 gegen die Chaoten from Hell durch. Auf dem Weg von 5 auf 3 knickten die Bogenlampen auch AMK mit 4:3, derweil The Untouchables beim 4:1 Sieg über den DC Ramos imponierten.

Als erster Finallist stand sodann mit The Untouchables fest, die sich beim Match um den Einzug ins Finale auf der Gewinnerseite mit 4:2 den Bogenlampen überlegen zeigten. Auf der Verliererseite nutzten die Bogenlampen indes ihre zweite Möglichkeit, ins Finale vorzudringen, indem sie AMK mit 4:2 besiegten.

Showdown. Einerseits: The Untouchables! Andererseits: Bogenlampen! Unbeirrt zogen The Untouchables ihre finalen Kreise. Mit 3:0 siegten sowohl Cederic Schröder als auch Flo Schumann gegen Horst Sänger beziehungsweise Andrij Tereschenko. Auch die beiden Doppel gingen 3:0 zugunsten The Untouchables aus. Cederic Schröder/Flo Schumann gewannen gegen Andrij Tereschenko/Mile Milanjonic wie auch Sven Spahnholz/Pascal Micheel gegen Horst Sänger/Tobias Brugger. Zusammenfassung: 4:0! Für The Untouchables. The Untouchables go Benidorm! Eurocup, hallo!

Wer noch? Diese Frage wurde in der Second Chance beantwortet. Nicht ganz so eindeutig wie im Finale, aber immerhin klar. Nach den beiden ersten Einzel stand es 1:1 unentschieden. Sebastian Bräutigam hatte sich für AMK erfolgreich ins Zeug gelegt, Mile Milanjonic für die Bogenlampen. Nach den beiden Doppel lautete es 3:1! Sowohl Sebastian Bräutigam/Andreas Glaub als auch Oliver Hoffmann/Bernd Schaude hatten für AMK zugeschlagen. Andrij Tereschenko verkürzte zwar noch im vorletzten Einzel, konnte aber nicht verhindern, dass AMK-Mann Andreas Glaub ebenfalls 2:0 im letzten Einzel gewann. Endergebnis: 4:2 für AMK. AMK go Benidorm. Eurocup, hallo!

1. The Untouchables Neumünster

Pascal Micheel
André Rousseau
Cederic Schröder
Flo Schumann
Sven Spahnholz
Daniel Viel


2. AMK Heidenheim

Sebastian Bräutigam
Andreas Glaub
Oliver Hoffmann
Hasan Ilhan
Robin Mühlberger
Bernd Schaude


3. Bogenlampen München 

Peter Bachmann
Tobias Brugger
Mile Milanjonic
Ralf Schweitzer
Horst Sänger
Andrij Tereschenko

Ergebnisse Finalrunde C-Liga


C Second Chance


Sunny Boys auf der Sonnenseite

Im Endspiel der C Second Chance machten die Sunny Boys aus Hanau in der Besetzung Cafer Atas, Haydar Cepne, Orhan Devletli, Gernot Heß, Malte Lotz und Bianca Scheuer das Rennen. Im Endspiel besiegte das Sextett die sexy, nein nur fünfy, aus dem Freudenhaus & Co.KG München, die mit Alexander Blex, Martina Bökel, Michael Bökel, Christian Matejka und Aileen Paul am Start gewesen waren. Den dritten Rang belegten die Grecco Bulls aus Augsburg. Christos Karypidis, Ömur Kaya, Uwe Lutz, Uwe Mayr sowie Mathias und Robert Wagner hatten ihr Bestes gegeben.

1. Sunny Boys Hanau

Gernot Heß
Orhan Devletli
Haydar Cepne
Cafer Atas
Bianca Scheuer
Malte Lotz


2. Freudenhaus & Co.KG München


Alexander Blex
Martina Bökel
Michael Bökel
Christian Matejka
Aileen Paul


3. Grecco Bulls Augsburg

Ömur Kaya
Christos Karypidis
Uwe Lutz
Uwe Mayr
Mathias Wagner
Robert Wagner


Damen


Aus Mix Max wird Big Max

Die zweite Gruppenphase der Damen außer Rand und Band. Eines der Promis-Opfer(innen) ist unter dem sinnigen Label Zickenterror Eschweiler bekannt – im letzten Jahr noch Dritte auf dem Podium. Aber es kam noch „besser“. Auch die Bull Eye Fighters mussten ausstempeln, das erfolgreichste Damen-Team in der Geschichte der DLMM, das sich mit insgesamt zehn Podiumsplätzen, inklusive ihrer sechs Titelgewinne, schmücken kann. Und last but not least war auch für die Bienen Berlin, die Titelgewinnerinnen der letzten beiden Jahre, Ende der Fahnenstange, respektive Darts-Pfeil.

Beim Einstieg der Finalrunde der acht besten Mannschaften ergaben sich zwei souveräne 4:0 Erfolge. Auf der einen Seite gefiel Master of Disaster Ginsheim mit diesem Ergebnis über Die Nordperlen Kiel, auf der anderen Mix Max Oldenburg gegen Hexenalarm Joy Heppenheim. Die Kölner Potpourri Connection besiegte indes die Ladies aus Haar mit 4:1. Fire and Ice Girls dosierte Overdosed auf 4:2.

Danach ging bereits das Gerangel um Platz drei los. Master of Disaster schickte die Fire and Ice Girls mit 4:2 auf die Verliererseite, während Mix Max mit einem 4:1 über die Potpourri Connection zu beeindrucken verstand.

Auf der Verliererseite war unterdessen vor allem Hexenalarm aktiviert. Die Südhessinnen behielten sowohl über die Ladies als auch Fire on Ice mit 4:1 die Oberhand. Beim Spiel ums Finale ließen sie gegen Master of Disaster nichts anbrennen und spielten den dreimaligen DLMM-Sieger sogar 4:0 an die Wand.

Zum Finale-Finale. Die beiden Einzel brachte noch keinem Team einen Vorteil, denn bei den Maxen schlug Lisa Zollikhofer die Hexe Simone Fegert 3:0, parallel dazu setzte sich Madame Désirée Kuntz 3:2 gegen Kristina „Max“ Erkelenz durch. Auch die Doppelbegegnungen hielten alles in der Waage. Madame Désirée Kuntz/Michaela Mc Clain erkämpfen einen Punkt für die Hexen, der andere ging an die Maxen, die Lena und Lisa Zollikhofer eingesetzt hatten. Auch die beiden folgenden Einzel ließen keinen Unterschied bezüglich des Leistungsstands der beiden Crews erkennen. Lena "Max" Zollikhofer punktete für die Oldenburgerinnen, derweil Hexe Sabine Lischka-Kurz für die Heppenheimerinnen einen Zähler verbuchen konnte. So mussten beziehungsweise durften beide Quartetts ins Teamgame, aus dem Hexenalarm als Sieger hervorging.

Also Rematch! Dann, dann, dann ... Mix Max Deutscher Liga Mannschafts-Meister. Leider fehlt der Scoresheet, Leider! Was wir aber genau wissen: Mix Max hat gewonnen und die sechs Damen sind 2020 mit in Las Vegas dabei. Das war auch ihr Ziel gewesen, den sie konsequent angestrebt hatten. Großes Lob. Respekt haben sich allerdings auch Hexenalarm Joy Heppenheim sowie Master of Disaster Ginsheim verdient, die als Vizemeister beziehungsweise Dritter ein tolles Turnier gespielt hatten.         

1. Mix Max Oldenburg

Bianca Bobber
Kristina Erkelenz
Silvia Hülshaus
Klaudia Mammen
Lena Zollikhofer
Lisa Zollikhofer


2. Hexenalarm Joy Heppenheim

Simone Fegert
Kerstin Hunsinger
Désirée Kuntz
Sabine Lischka-Kurz
Michaela Mc Clain
Stefanie Richter


3. Master of Disaster

Kristine Amling
Catharina Just
Heidi Kiefer
Ariane Langer
Anja Plähn
Nicole Richard

Ergebnisse Finalrunde Damen