Guten Morgen, liebe Darts-Fans,

Dies ist keine Gute Nacht-Geschichte, sondern eher das Gegenteil, nämlich ein Guter Morgen-Gruß an alle, die etwas für Darts übrig haben, auch wenn augenblicklich andere Dinge wichtiger sind. Obwohl es wie ein Märchen klingt, hat die Erzählung eine reale Basis. Leider!

Der DSAB wünscht allen einen guten Tag ...
... all seinen Mitgliederinnen und Mitgliedern Gesundheit ...
... und das richtige Augenmaß in den Zeiten von Cornora

Once upon a time gab es eine Dorf, das hieß, sagen wie einmal Dartmoor. Nee, vollkommen daneben, denn Dartmoor gibt es ja wirklich. Nicht nur auf der Karte, sondern im richtigen Leben und nicht nur in Großbritannien. Bekannt auch wegen seines Gefängnisses, Dartmoor Prison. Das ist viel zu viel Nähe ...

... also, noch einmal: Es war einmal ein großer Recke, ein Darter vor dem Herrn, der hieß ...! Ja wie nun? Der hieß ... Dartacus! Genau! Er war ein großartiger Darter. Darter – was soll denn das sein? Das ist ja so, als ob man aus dem musikalischen Begriff Swing, Swinger machen würde. Oh, Sackgasse, weil, Sie wissen schon ...

... nun, aller guten Dinge sind drei, wie „Drei Dinge braucht der Mann: Feuer - Pfeife - Stanwell“, drei Musketiere, dreimaleins, ergo lebte unser Recke in Dartshausen. Richtig! Ganz in der Nähe von Entenhausen, aber die Menschen und Enten kannten sich gar nicht richtig, weil sie eine andere Sprache sprachen und die Enten beim Darts immer falsch zählten. Denn es gab noch kein E-Darts!

Dartacus war edel und stark, sodass alle auf ihn hörten, denn er meinte es mit seinem Volk immer gut. Als nun aber die schlimme Kunde Dartshausen erreichte, dass viele, viele Menschen krank werden könnten, wenn sie weiter jeden Tag den Larry heraushängen ließen, als ob es keine Nacht mehr gäbe. So sprach er zu seinen Untertannen und Untertanten: „Geht nach Hause, wascht Euch die Hände, rotzt nicht an die Wände, hängt nicht euren Waschlappen an jede Mandel, die auch in die Quere kommt!“

Erschöpft ob seiner Ansprache ging der Recke pennen. Draußen auf dem Marktplatz hörte man aber weiterhin: „Einer geht noch, einer geht von rein!“ Sie hörten gar nicht, nie und nimmer, nirgendwann, nirgendwo (Töff-Töff) auf zu singen: „Einer geht noch, einer geht noch rein!“ Und jetzt erst recht. Erst leise, dann immer lauter. Party eben!

Es wurde schließlich so laut, dass Dartacus in den frühen Morgenstunden von dem Lärm aufwachte. Erst dachte er, er träume, Alptraum, dann hörte er es aber immer deutlicher: „Einer geht noch, einer ...!“ Schnell sprang er von seiner Schlafstätte, steckte sich noch schnell voll des Zornes den Ring des Polykrates an und brüllte sodann von seiner Burgen Zinnen, noch bevor die Kraniche des Ibykus darüber hinwegflogen: „Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen? Wollt ihr denn alle krankwerden, und noch viel schlimmer andere krankmachen? Und wollt Ihr vielleicht sogar sterben? Oder schuld am Tod anderer sein?“

„Nein, nein“, rief da das größte Großmaul des Volkes, „aber wir sehen gar keine schlimme Krankheit!“, und setzte postwendend wiederum an: „Einer geht ...!“

Da platze Dartacus das Visier. „Er nahm das ganze Volk in seine mächtigen Arme, eigentlich mehr in den Schwitzkasten, und schmiss sie allesamt in den Kerker: „Ausgangssperre!“

Nach verrichteter Arbeit wollte der tapfere Recke noch etwas anderes verrichten. Jedoch ... es gab kein Toilettenpapier mehr. Er konnte es einfach nicht glauben. „Wieso? Weshalb? Warum?“, wer nicht fragt, bleibt dumm! „Jeder einzelne deines Volkes hat Hunderte, wenn nicht Tausende von Rollen gebunkert!“, berichtete sein Minister für Sanitäre Hygiene und Doppel hält besser.

So befahl Dartacus seinem Volk, die Hälfte der Rollen herauszugeben. Pronto! Und so war Nullkommanix nichts mehr von der Burg zu sehen, Christo wäre platt vor Staunen gewesen, hätte er dies sehen können. Unser Recke weinte indes bitterlich. Vieles, womit der Mensch zu tun hat, ist einfach nur traurig.