Grenzlandcup besser denn je!

32mal ist viel passiert, aber der Offenen Grenzlandcups 2019 ist besser denn je gewesen. Die 32. Auflage ist schnell zusammengefasst: Charmant, angenehm, ausgezeichnet, lobenswert, fit, kompetent. Besonders wertvoll! 45 Akteure auf dem Podium. Am häufigsten zwei Grrenzländer: Figen Winter und Dirk Cormann! Beide jeweils fünfmal auf dem Podest. Der Allererfolgreichste waren zwei: Patrick Plötz und Christian Soethe. Die Dame mit den meisten Siegen hieß Silvia Dolores Keller.

 

Zwei von drei ...
... and now all together: Figen Winter, Silvia Dolores Keller und Ramona Berger
Paddy in Action, ...
... Paddy auf dem Podium ...
... Patrick Nunez y Amor 2019. Mit kleinem Fingerzeig!
Was gibt es da zu gucken?
Das Treppchen der Jugend. Die Top Eight!
Und was gibt es da nun wieder?
Schiffer und Achim Lintzen
Von hinten fast besser!
Die Saarländer Rasselbande
Corina Schulze und Steffi Spiertz, die Siegerinnen im Damen-Doppel am Samstag. Im Abseits Achim Lintzen, ...
... nun aber wieder voll als Mitelstürmer
Damen Einzel am Samstag; Figen Winter, Marene Westermann und Steffi Spiertz
Jörg Dennerlein
Die Amateur-Finalisten: Lorenz Höllerl und Markus Pieh
Mach' mir den Conde: Achim Lintzen und Andreas Schneider, Letzterer in seinem Element ...
... die Halle außer Rand und Band
Ein Herz und eine Seele: Christian Soethe und Achim Lintzen
Stefan Stoyke müht sich, ...
..., während Redd und Reddchen nochmals die Schlussszene in Casablanca üben: "Schau mir in die Augen, Kleines!
La Bomba hat abgeräumt
Das Podium im C+B-Einzel vom Freitag
Paulo Ferreira und Patrick Plötz
Punktum: King Dirk

Muske(l)tier-isches

Der Offene Grenzland-Cup vom 29. bis 31. März in der Festhalle Birkesdorf in Düren war das dritte Turnier im Bunde der drei ältesten Veranstaltungen der VFS/DSAB-Löwen Tour. Mit den Bavaria Open und den Offenen Nordhessischen Meisterschaften addiert sich das Alter dieser sportlichen Trilogie auf 96 Lenze, wobei die jeweiligen Anteile mit 32 Jahren gleichgewichtet sind. „Un pour tous, tous pour un!”, mit diesem Ausruf von muske(l)tierischer Qualität ist Michael Hümpfner als 1. Vorsitzender des VFS (Verein zur Förderung des Sportautomaten-Sports) sogar in die Literaturgeschichte eingegangen. Hipp, hipp, hurra!

Aber was interessieren uns die Worte von anno dunnemals, wenn die Gegenwart vor Neuigkeiten nur so strotz und sich zum Bersten anschickt, wenn sie sich nicht entladen kann.

Dirk "Grenzland" Cormann

Grenzland-Darts ist auf der rein sportlichen Seite insbesondere mit einem Namen verbunden: Dirk Cormann! Der Vollblutdarts-Spieler aus Eschweiler genießt beim Heimatturnier absoluten Vorrang a priori, zumal er nicht weniger als fünfmal auf dem Podium stand. Als Winner sowie zweimaliger Runner-up und Dritter. Formidabel! Awesome! Jot!

Figen Winters hochsommerliche Bestform

Das weibliche Pedant heißt Figen Winter! Nicht nur, weil beide in Eschweiler wohnhaft sind, sondern vielmehr, weil aus dieser explosiven Schnittmenge ein Sieg sowie ein dritter Rang in den beiden Mixed 301 M.O.-Wettbewerben resultierten. Das ist schon famos, impressiv, manifique.

Aber wir sind noch nicht mit Figen Winter durch. Wenn sich zudem zwei weitere zweite Plätze aus den Damen-Einzel Wettbewerbe sowohl am Samstag als auch Sonntag addieren, darüber hinaus ein dritter Platz gemeinsam mit Sabine Jansen (Bergheim) im Damen-Doppel 301 M.O. summiert, dann strahlender Hochsommer, egal welche Jahreszeit. Weder bei den Herren, noch bei den Damen trug jemand anderes so viele, viele, viele, viele, viele Podiumsplätze zusammen wie Figen Winter oder Dirk Cormann. Heidewitzka Frau und Herr Kapitän!

Matheus Ziolkowsk knurrt

Kettenhund Matheus Ziolkowski hatte von der prachtvollen Performance seiner Holden nicht alles mitbekommen, dieweil er mit Bergen von Pommes Frites zu kämpfen hatte. Die Diät scheint allerdings besser zu fruchten, als man landauf, landab, ergo allenthalben so denkt. Wenn da nur nicht das fürchterliche “Bauch-Aua” wäre. Aber Matheus Ziolkowski hatte auch sonst Grund, ordentlich zu knurren.

King Dirk und Queen Figen

Um die beiden Kronen der erfolgreichsten Akteure konkurrierten allerdings andere. Bei den Damen entschied diesen Innenfight Silvia Dolores Moos (Niederfischbach) mit zwei Siegen für sich, einmal im Damen-Doppel 301 M.O. im Verbund mit Ramona Berger (Wenden-Gerlingen) das andere Mal im DSAB Damen-Einzel 301 M.O., obwohl sie fast den Sieg verka... hätte. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Tatütata

Krankenschwester Marene hatte dann allerdings die richtigen Medizin parat, allein vom Geruch muss BM noch am heutigen Tag fürchterlichst husten. Aber: Wer hilft, hat recht. Apropos Erfolg: Jene Westermann tat sich zudem als Erste und zweimalige Zweite hervor, aber das wird zur Nebensache, wenn frau Leben retten kann. Drittbeste war die bereits genannte Ramona Berger als Siegerin und Dritte. Genauso erfolgreich schnitt Steffi Spiertz aus Alsdorf ab. Viva Düren!

Plus

Bei den Herren lag Andreas von der Heyden, Hagen von Hagen, in der Erfolgsskala bei den Herren an vierter Stelle und damit um eine Position besser als Rene Schüller (Herzogenrath), der zweimal das Finale erreichte, einmal gewann und einmal verlor. Andreas von der Heydens Argumente: Zwei Siege! Im DSAB Herren-Einzel 501 D.O. und im Mixed 301 M.O. zum Abschluss.

Stefan Stoyke (Weißenthurm) platzierte sich als zweifacher Siege sowie Runner-up unmittelbar davor. Seine beiden Siege entstammten den Doppelwettbewerben 501 D.O. (Samstag) sowie 301 M.O. (am Sonntag).

Wo Stefan Stoyke im Doppel gewinnt, kann Christian Soethe (Lünen) nicht fern sein. Und in der Tat begleitete er Stefan Stoyke beim Siegeszug – twice. Auch wenn Christian Soethe wie sein Doppelpartner noch einmal im Mixed auf dem Podium stand, war er darüber hinaus ebenfalls als Solist erfolgreich, und zwar im 121 Mann starken DSAB Masters Feld im Herren-Einzel 501 D.O., in dem er lediglich Andreas von der Heyden den Vortritt lassen musste.

Super-Plus

Keiner war erfolgreicher als Christian Soethe. Punktum! Aber einer war genauso erfolgreich! Basta! Patrick Plötz (Bergheim) siegte gleichfalls zweimal und wurde ebenso einmal Zweiter wie auch Dritter. Er gewann das Offene-Einzel sowohl am Freitag als auch Samstag und verdingte sich an der Seite von Dirk Cormann im Doppel als Zweiter und Dritter.

Winners von Simone Fegert bis Alessandro Spano 

Als Siegerinnen beziehungsweise Sieger setzten sich außerdem noch Simone Fegert (Bexbach) und Corinna Schultze (Heimbach) sowie Jörg Decker aus Baesweiler, Marcel Großmann (Attendorn), Nico Jenkies (Baesweiler), der Krefelder Markus Käller, Markus Pieh (Langgöns) und Alessandro Spano (Marpingen) bestens in Szene.

Die Intermediats von Karsten Koch  bis Lorenz Höllerl  

Karsten Koch (Brüggen) kehrte als zweifacher Runner-up und Dritter heim, Sarah Brübach (Weißenthurm) fiel als zweimalige Zweite auf und Lorenz Höllerl (Dillingen) belegte einmal Rang zwei und drei.

Runners-up von Silke Klingler bis Kevin Wagner

Silke Klingler (Wuppertal), Sandy Vogt (Welver), Paulo Ferreira Heinsberg), Ben und Holger Kohl aus Merzig, Sascha Landgraf (Nalbach), Guido Pfeiffer Düren), der Dortmunder Andreas Schneider und Kevin Wagner (Stollberg) schrammten allesamt als Zweite am Sieg vorbei.

Dritte von Mandy Eßer bis Carsten Wurm

Mit je einem dritten Rang bilanzierten Mandy Eßer (Merchernich), Sabine Jansen (Bergheim), Lara Pälzer (Grevenbroich), Rebekka Weber (Euskirchen), Morena Wolf (Düsseldorf), Karsten Dennerlein (Herten), Mike Krämer (Merzig), Patrick Nunez y Amor (Neuwied), Siggi Storms (Eschweiler), Tim Teske (Inden), Franz Tröster (Baesweiler) und Carsten Wurm aus Düren.

Andreas von der Heyden

Nachdem Andreas von der Heyden beim ersten Match um Finale im DSAB Herren-Einzel 501 D.O. Christian Soethe auf die Verliererseite verfrachtet hatte, kämpfte sich Letztgenannter mit einem 2:1 Sieg über Patrick Nunez y Amor dennoch ins Finale, wobei dieser eine Handvoll Matchdarts nicht zu nutzen verstand. Das Finale war bis zum 2:2 ausgeglichen, dann übernahm Andreas von der Heyden das Kommando und gewann 4:2. Christian Soethe gefiel mit einem 97er Finish (zwei Pfeile) zum 1:0, verpasste im zweiten Leg ein 158er Bullfinish, scorte einmal 180 und benötigte für sein kürzestes Leg 16 Darts. Andreas von der Heyden spielte einmal ein 17 Dartsfinish, hatte außerdem noch einmal 16 und 17 Darts auf der Hand.

Silvia Dolores Keller

Figen Winter zog als Erste ins DSAB Damen-Einzel 301 M.O. Endspiel ein. Als Zweite folgte ihr Silvia Dolores Keller, nachdem sie Ramona Berger mit 2:1 eliminiert hatte, obwohl Ramona Berger drei Matchdarts besaß. Im Endspiel führte Figen Winter sowohl 1:0 als auch 2:1 und hatte insgesamt nicht weniger als sieben Matchdarts. Dennoch gewann Silvia Dolores Keller, weil ihr fünfter Matchdarts im Ziel einschlug.

Markus Pieh

Bei den DSAB Herren-Amateure Einzel 301 M.O. schied Karsten Dennerlein als Dritter aus, nachdem er sich Lorenz Höllerl 0:2 geschlagen geben musste. Im Endspiel behielt allerdings Markus Pieh mit 3:2 die Oberhand. Er scorte einmal 180, sein Konkurrent einmal 171 in einem sehr ansprechenden und spannungsgeladenen Match. Der erste Podiumsplazu für Markus Pieh und gleich ein Sieg. 

Stefan Stoyke und Christian Soethe

Das Offene-Doppel 301 M.O. entschieden Stefan Stoyke/Christian Soethe mit 2:1 über Dirk Cormann/Patrick Plötz für sich. Zwei Checks von Stefan Stoyke -12 und 9 (8 auf der Hand) Darts brachten den Sieg. Dirk Cormann servierte ein 104er Finish mit zwei Darts zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Ramona Berger und Silvia Dolores Keller

Im Damen-Doppel 301 M.O. behaupteten sich Ramona Berger/Silvia Dolores Keller mit 2:1 gegen Silke Klingler/Marene Westermann. Silvia Dolores Keller tischte neun Darts zum Sieg verbunden mit einem 108er Finish auf. Zuvor hatten Silke Klingler/Marene Westermann mit 2:1 Sabine Jansen/Figen Winter ausgeschaltet.

Simone Fegert und Andreas von der Heyden

Der letzte Wettbewerb des Grenzlandcups 2019 wurde eine Beute für Simone Fegert/Andreas von der Heyden. Zunächst musste sie jedoch das erste Set mit 1:2 an Marene Westermann/Karsten Koch abgeben. Doch der 2:0 K.O.-Schlag zum Match folgte prompt. Figen Winter/Dirk Cormann tauchten als Dritte und zum letzten Mal auf.

Patrick Plötz

Am Samstag sicherte sich Patrick Plötz den Sieg im Offenen Herren-Einzel 501 D.O. mit einem 2:0 und 2:1 über keinen anderen als Dirk Cormann. Karsten Koch beendete den Wettbewerb als Dritter, an dem 107 Spieler teilgenommen hatten.

Marene Westermann


Im Damen-Einzel 301 M.O. hielt sich Marene Westermann schadlos. Sie gewann final gegen Figen Winter 2:0 und 2:1. Steffi Spiertz gefiel als Dritte.

Marcel Großmann

Im Jugendcup 301 S.O. bestimmte Marcel Großmann die Pace. Er bezwang im Endspiel den erst neunjährigen Ben Koch 2:0. Lara Pälzer belegte als beste junge Dame Rang drei, die das Spiel ums Finale auf der Verliererseite gegen Ben Kohl mit 1:2 verloren hatte.

Alessandro Spano

Das C+B-Einzel 301 S.O. dominierte Alessandro Spano, der sich im Endspiel gegen Rene Schüller durchsetzen konnte, während Siggi Storms auf Rang drei landete. Alessandro Spano war Bester von 116!

Stefan Stoyke und Christian Soethe

Christian Soethe/Stefan Stoyke sicherten sich den Sieg im DSAB Herren-Doppel 501 D.O., an dem insgesamt 116 Herren teilnahmen. Um als Beste daraus hervorzugenen, mussten sie im Endspiel Andreas Schneider/Karsten Koch schlagen. Ein schweres, nahezu unmögliches, fast unmenschliches  Unterfangen, zumal wenn "Atze 2000" aus dem Jungbrunnen schöpft.

Dennoch schafften es Soethe/Stefan Stoyke, nachdem Stefan Stoyke zweimal gecheckt hatte, aber wohl auch, weil Andreas Schneider dachte (?!), "es würde best of 35 gespielt werden". Aber er steckte die Niederlage mit großzügigem Lächeln wie ein Atze weg. "Abgerechnet wird spätestens 2050, wenn ich mein 50-jähriges Bühnenjubiläum feiere. Ich weiß schon, wenn ich nicht einlade!" Dirk Cormann/Patrick Plötz kamen auf Rang drei. "Herzlich willkommen!"

Figen Winter und Dirk Cormann

Im Mixed 301 feierten Figen Winter und Dirk Cormann einen schönen Sieg. Im Endspiel entrissen sie mit 2:1 und 2:0 noch Sarah Brübach/Stefan Stoyke den Erfolg. Morena Wolf und Christian Soethe wurden Dritte.

Rene Schüller und Nico Jenkien

Rene Schüller/Nico Jenkiens waren das Duo im DSAB C+B-Doppel 301 S.O. das Duo der Stunde. Sie besiegten im Endspiel die Saarländer Holger Kohl/Sascha Landgraf. Lorenz Höllerl/Mike Krämer waren für Rang drei gut.    

Die erfolgreichsten Akteure


PS:

Es fehlen zwei Spieler aus dem Wettbewerb Offenes-Doppel 301 M.O., die wir nach Erhalt einarbeiten werden.

Explosiv

Wir erinnern uns, im letzten Jahr ist der Grenzland-Cup förmlich explodiert. Die Anzahl der Teilnahmen schoss regelrecht in die Höhe, exakt auf die absolute Höchstleistung von 1 527. Bis dato das drittgrößte Turnier in der Geschichte der VFS/DSAB-Löwen Tour.

Less and more

Aufgrund einer nicht optimalen Turnierabwicklung im letzten Jahr, hatten sich die Verantwortlichen allerdings zu einem resoluten Schritt nach der Devise „weniger kann mehr sein“ entschieden und am Samstag einen Wettbewerb aus dem 2018er-Programm gestrichen. Nicht irgendeinen, sondern das Offene-Doppel zum Auftakt mit nicht weniger als 166 Teilnahmen. Also, gleich die schwergewichtigste Disziplin. Mutig. Sehr mutig!

Die Verantwortlichen wurde aber insofern belohnt, dass man ein sehr entspanntes Turnier durchlebte, wobei die freundliche, verständnisvolle und sympathische Art der Turnierleitung einen ganz entscheidenden Anteil an der Güte der 32. Auflage des Grenzlandcups zugesteuert hat.

Weniger, dennoch neue Bestleistung

Am Ende schlugen 1 422 Teilnahmen zu Buche. 105 weniger als letztes Jahr, dennoch ein neuer Rekord. Wie geht das denn? Unter der Berücksichtigung der oben erwähnten Streichung ergibt sich ein effektives Plus von 61! Wahrlich, not bad!

Die Lintzens

Das Image des Grenzland-Cups hat in der Tat ein Gesicht: Sandra und Achim Lintzen. Der große Anteil der Akteure aus dem Grenzland kommt vornehmlich auch, weil er sich hier besonders gut aufgehoben fühlt. Ein schöneres Lob kann man sich als Liga-Sekretär kaum wünschen. Alle freuen sich bereits auf 2020!