Good Morning, Las Vegas

In Las Vegas fliegen die Pfeile beim diesjährigen Worldcup der NDA im Westgate Hotel bereits seit drei Tagen. Die Zwischenbilanz des DSAB kann sich mit drei Titeln, drei zweiten Plätzen und einem dritten Rang sehen lassen - und es ist ja noch längst nicht aller Darts-Days Abend in Sin City

Deutschland gewinnt Worldcup
All Star gewinnt Worldcup
El Abbas El Amri und Nico Kurz gewinnen Worldcup
Andreas Waldenmaier, Berlin-Beauftragter und SBS (Secret Botschafter für Sonderaufgaben)
Flying Hürsch in LV
Matthias Ketterer
Totalschaden in Vegas
Daniel Letic
Stefan Hilscher dokumentiert Worldcup-Sieg der All Stars
Sieg
Deutschland kommt
D ist da
All Stars and Friends
Was erlauben sich Antz? Und weit und breit keine Natotruppen ...
Matchwinner Nico Kurz
Nico Kurz und Kevin Antz
El Abbas El Amri, der erste Worldcupsieger von Schöneck
Mein Bruder Asad Mismoudi ist nun zweimaliger Worldcup-Sieger ...
... BM live aus dem Westgate, Las Vegas und auf der Suche nach Antz

Frust and out

Nachdem sich erfreulicherweise alle fünf DSAB-Crews im Team-Wettbewerb 501 D.I./D.O. 501 für die Finalrunde der besten 16 qualifiziert hatten, ging es zunächst einmal mit den Doppel-Disziplinen 501 D.I./D.O., sowohl bei den Damen als auch Herren, weiter. Zumindest für alle anderen, will sagen, dass sich die DSAB-Damen im Herrenspielplan wiederfanden. Frust and out.

Daniel Letic/Nico Kurz Zweite

Die Männer mischten fleißiger mit, allen voran Daniel Letic und Nico Kurz. Nach einem gelungen Start verbunden mit drei Siegen und sehr ansprechenden Leistungen erwischte es sie eiskalt, als sich ihre Wege mit denen von Lee Jones und Jeff Cohee kreuzten. Ab auf die Verliererseite, auf der sie sich jetzt bewähren mussten. Das wäre bei der ersten folgenden Begegnung beinahe in die Hosen gegangen. Sodann folgten allerdings weitere beeindruckende Einsätze, bis die beiden nach dem Sieg über Jermaine Kirkendoll und Randy Torres im Endspiel abermals auf Lee Jones/Jeff Cohee trafen.

Nico Kurz und Daniel Letic wirkten nun leider wieder wie die Häschen angesichts der züngelnden Schlange etwas gelähmt und mussten sich so 0:2 geschlagen geben. Ohne Wenn und Aber. Einfach basta! Auf der einen Seite schade, auf der anderen ein durchaus respektables Ergebnis und zudem genau das gleiche wie ein Jahr zuvor.

Matthias Ketterer und Andreas Waldenmaier belegten Rang sieben, während sich Stefan Hilscher und Thomas Siegl Platz neun sowie Holger Kurz und Patrick Nunes y Amor Position dreizehn erkämpften.

Alle fünf DSAB-Teams weiter

Back to the Team-Competition 501 D.I/D.O. - Tatsache ist, dass von den drei deutschen Spitzenteams in der Vorrundenphase mit den Dart Haien - „Das Original“ Nidderau nur ein einziges Team überzeugen konnte, obwohl auch die Dart Haie eine Niederlage bei ihren fünf Begegnungen wegstecken mussten, aber immerhin als Gruppenzweiter weiterkamen. Das All Star Team aus dem niederbayerischen Perkam, die Mannschaft 10 Stunden alles klar Ketsch sowie Flying Hürsch Nortdorf qualifizierten sich jeweils als Dritte für die Finalrunde, während für den Bremer Totalschaden Rang vier reichte.

Dart Haie - „Das Original“ raus

Flying Hürsch, Totalschaden sowie 10 Stunden alles klar belegte schließlich Rang neun, zumindest für die beiden Erstgenannten anspreche Resultate, auch wenn mehr drin gewesen wäre. Bei den Die Dart Haie fällt das Urteil schon anders aus, denn sie hatten eine viel fettere Beute anvisiert, mussten sich aber beim Survival of the Fittest mit einem mageren Rang fünf zufrieden geben. Viel zu wenig für einen DSAB Bundesliga-Meister.

All Star Team perfekt

Das Beste zum Schluss: Das All Star Team am Finaltag wie ausgewechselt. Die niederbayerische Crew besiegten Withery, Byerley, Schulz & Tonka 3:0, Bell South 3:1 sowie Buzzard Nest Dillgraf 3:0. Allerdings mussten sie sich sodann beim Match uns Finale Party Row 2:3 beugen. Ihre Bezwinger waren nicht unbedingt besser, vielmehr ließen die Niederbayern zu viel liegen, wirkten in entscheidenden Phasen nicht voll konzentriert. Was nicht nur hier bitter bestraft wird.

Die zweite Chance aufs Finale nutzen das All Star konsequenter, auch wenn es dafür ins Teamgame gegen Buzzard Nest Dillgraf musste. Als es die All Stars final auf Party Row trafen, erspielten sich die Niederbayern zwar die 1:0 Führung, gerieten jedoch prompt 1:2 in Rückstand, egalisierte das Spiel allerdings und gewann schließlich 3:2.

Hatten die US-Amerikaner bis zu diesem Zeitpunkt noch erbittert gefightet, löste sich das Team im Final-Finale völlig auf, auch weil die All Stars nun eindeutig das Geschehen dominierten. So folgte dem 1:0 und 2:0 konsequent das 3:0. Der Superheroe hieß Michael Freilinger, weil er den Matchdarts ins Ziel feuerte.

Danach niederbayerische Hochstimmung. Allseits. BM: „Ohne Frage die All Stars waren heute das beste Team. Den Erfolg haben sie nicht geschenkt bekommen, sondern ist die logische Konsequenz ihrer Spielstärke und ihres gesunden Mannschaftsgeistes gewesen. Das hat allen viel Spaß gemacht!“

Hammer-Song

Und nun kommt der LV-Hammer: Masters-Cricket. Eine DSAB-Competition. Michael Unterbuchner und Michael Freilinger wollen allzu gern diese Disziplin gewinnen. Dazu reichte es nicht ganz, aber immerhin wurden sie Dritte. Dafür dass es für sie nicht weiterging, zeichneten Matthias Ketterer und Patrick Nunez y Amor verantwortlich, die sich beim Spiel ums Finale auf der Verliererseite mit 2:0 behaupteten.

So kam es final zu einem DSAB-Lokalderby, denn Bruder El Abbas El Amri und Nico Kurz hatten das Endspiel über die Gewinnerseite erreicht und setzten den Schlusspunkt dieses Wettbewerbes mit einem 2:0, nachdem sie schon zuvor beim Match ums Finale auf der Gewinnerseite Matthias Ketterer und Patrick Nunez y Amor beherrscht hatten.

National Challgene Dame Zweite

In den beiden Nationencups traten sowohl bei den Damen als auch Herren Kanada, Spanien, Gastgeber USA sowie Deutschland ein. Die Finalisten wurden im Round Robin ermittelt. Gespielt wurden zwei 501 D.I./D.O.-Doppel, sodann zwei Cricket-Doppel und abschließend ein Teamgame 701 D.I./D.O.

Die Damen gewannen gegen Kanada 4:1 und Spanien 3:2, handelten sich jedoch gegen die USA eine 0:5 Klatsche ein, dass es nur so rauschte. Ein hauchdünnen Vorsprung vor Spanien bescherte den deutschen Damen dennoch das Endspiel. Hier ging es weitaus enger zu und nach 2:2 bot sich dem aktiven DSAB-Quartett mit Katharina Brandt, Tamara Granat, Stefanie Rennoch und Anne Willkomm die Chance auf den Titelgewinn, der in der Tat greifbar wurde, doch der Matchdart, den frau auf der Hand hatte, rauschte am Ziel vorbei. Die US-Girls machten es besser und holten sich im Gegenzug den Titel.

Deutschland Worldcup-Sieger

Bei den Herren startete das Sextett Kevin Antz, El Abbas El Amri, Michael Freilinger, Nico Kurz, Daniel Letic und Michael Unterbuchner das Unterfangen Worldcupgewinn. In der Vorrunde gewann die DSAB-Auswahl 4:1 gegen Kanada, verlor allerdings sowohl gegen Spanien als auch gegen die USA 2:3. Summa summarum ergab das acht Points. Die Spanier hatten allerdings nicht nur den Deutschland, sondern auch gegen Kanada 3:2 gewonnen und lediglich gegen die USA 1:4 verloren. Addiert ergaben sich für die Spanien jedoch nur sieben Punkte – und damit stand Deutschland im Finale.

Das Endspiel gegen die USA war sodann eine Lehrstunde in Sachen Darts. Michael Unterbuchner/Michael Freilinger machten den ersten Punkt, Kevin Antz/Nico Kurz den zweiten und Michael Unterbuchner/Nico Kurz den dritten, wobei es Nico Kurz vorbehalten blieb, den Matchdarts ins Ziel zu zirkeln. 3:0!

Gute Zwischenbilanz

Damit sieht die DSAB Bilanz so aus: Drei Siege, drei zweite Plätze und ein dritter Rang.

An dieser beeindruckenden Ausbeute waren namentlich bisher Katharina Brandt, Tamara Granat, Sabine Neff, Stefanie Rennoch, Linda Rensch und Anne Willkomm sowie Kevin Antz, El Abbas El Amri, Michael Freilinger, Stefan Hilscher, Marcel Höntsch, Matthias Ketterer, Nico Kurz, Daniel, Florian Marggraf, Patrick Nunez y Amor, Georg Pfister und Michael Unterbuchner beteiligt. Ergo: 18 Akteure!