Gelungener Tour-Start

Nach 22 Monaten ohne Tour, was in der Tat keine Lösung ist, nahm die VFS/DSAB-Löwen Tour am vergangenen Wochenende wieder Fahrt auf. Kein Start mit Blitz und Donner, aber unüberhör- und unübersehbar. Herausragend die Stimmung! Und der Spaß am Spiel. Es gab sportliches Darts-Entertainmemt der Spitzenklasse. Hauptdarsteller/innen: Die Spielerinnen und Spieler!

The very, very, Best: Silvia Dolores Keller
Siegerehrung DSAB Damen-Einzel am Sonntag
Sie tunen es auch nach mehr als zwei Jahren Pause wieder: Siegen im Damen-Doppel
Erfolgreich: Mirko Mühlheim und Patrick Plötz
Die Rostocker Crème de la Crème
Jörg Mitterlehner und Karsten Koch
Sandy Wolf und Thomas Treczka
Alexander, der Große
Sieg im Doppel: Christian Köhler-Alexander Soethe - nach Geburt getrennt, nun wieder eins
Und der Große hat alles im Griff
Marene Westermann fördert ...
... Tim Oberfrank
Viermal Niederrhein und zweimal Hanseatic
Grillmaster Christian Soethe
Nochmals? Wird schon seine Richtigkeit haben
Der 2. Versuch: Silvia Dolores Keller und Svenja Feddern
Sandra Kaup, zweitbeste Dame, und Martin Rümpker - gemeinsam Dritte
Manu und Holgi von umme Ecke
Ein Skipper gegen acht Admirale
Hubert ohne Staller ist wie Koch ohne Mitterlehner
Dafür neu im Programm Koch und Keller
Was sagte schon meine Oma vor der Kulturrevolution stets zu mir: Zu viele Köche verderben den Koch - oder so ähnlich. Danach gab es Griesbrei.
Schlusspunkt!

Rundumblick ins persönliche Nähkästchen

Nachwirkungen nach einem völlig ungewohnten Darts-Weekend: Genug gemorgenmuffelt geht es nun frisch ans Tageswerk. Das unendliche Los freischaffender Künstler. Nun gut, der ein oder andere Dartspieler kreuzt derweil seine betriebsratsbedingt krummen Beine bei leicht überstreckter Nackenmuskulatur und dahin säuselnd auf dem überbordenden Schreibtisch zu einem Geflecht, das jeglichen Vorwärtsdrang unmöglich macht, der eine oder andere gastronomische Superman bekämpft indes zumindest teilweise erfolgreich seine ganz persönliche Dehydrierung, jene und jener lebt bewusst in der Postmodernen seine Lebenseinstellung „I don’t like Mondays“ ungehemmt aus, während es zudem solche gibt, die mit der Bimmelbahn wieder nach Lummerland zurückkehren.

Nach dem Turnier ist vor der Arbeit

Aber, aber da sind auch solche auszumachen, für die absolut Plichtversessenen gilt: Nach dem Turnier ist vor der Arbeit - und wenn früh am Morgen die Werksirene dröhnt, ja, ja, ja dann spucken diese in die Hände, als ob es kein Gestern gegeben hätte. Ja, ja, ja täglich grüßt das Murmeltier.

26 Monate Lockdown

Die gute Seite: Nach dem Turnier, ist auch vor dem Turnier. Auf die Offenen Nordwestdeutschen Meisterschaften dieses Wochenendes folgen bereits die Offenen Fränkischen Meisterschaften am nächsten. Der verspätete Start der Tour VFS/DSAB-Löwen 2022 am 7./8. Mai nach einem 26-monatigen Lockdown im Universum Fit-Gym in Dortmund ist kein Kavaliersstart gewesen, „dafür kamen einfach zu wenig Spielerinnen und Spieler aus dem regionalen Bereich“, analysierte Turnierleiter Stefan Reichert, der aber auch von, „bester Stimmung", zu berichten weiß. 

0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, ... 9

Auf der anderen Seite scheuten nicht wenige auch durchaus längere Wegstrecken nicht. Aus Jübek, Lübeck, Rostock, Cuxhaven, Emden, Frohburg, Oldenburg, Bad Harzburg, Mettlach, Frankenthal, Ingelheim, Offenburg, Stuttgart, Würzburg und Motten, um einige Hotspots explizit zu bennnen. Und wer bei Friesenheim an die Norddeutsche Küste am plattdeutschen Strand denkt, wo die Fische im Wasser und selten an Land sind, der tappt geistig total im Dunklen, denn der Schwarzwald liegt doch so nah in der Ferne.

Die Crux mit der 8

Damit waren Aktive aus allen deutschen Postleitzahlengebieten in Dortmund vertreten gewesen, mit der winzigen Ausnahme der „8“, die im Land der Mitte ganz besonders gewertschätzt wir, weil sie Reichtum jeglicher Couleur verspricht, so, wir erinnern uns alle, als ob es gestern gewesen wäre, begannen die Olymischen Sommerspiele 2008 in Beijing am 08.08 um 08:08 Uhr. 

Anders ausgedrückt, Akteure aus zehn Bundesländern gaben sich bei „Nordwestdeutschen“ die Ehre: Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Pommern, Niedersachen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und last but not least Schleswig-Holstein. Ei der Daus. Nanu-nana! Und Potz, der Blitz.

96 im Doppel

851 Teilnahmen wurden gezählt, 557 am ersten und 294 am zweiten Turniertag. Die meisten kamen am Samstag im Offenen-Doppel mit 96 Registrierungen zusammen, gefolgt vom Mixed desselben Tages mit 84 sowie 82 im Offenen-Doppel am Sonntag.

Silvia Dolores Keller und Patrick Plötz

69 Podiumsplätze waren vakant, die sich 46 Akteure teilten, darunter 15 Damen und 31 Herren. Geschlechtsübergreifend ist Silvia Dolores Keller die Erfolgreichste gewesen. Nicht weniger als viermal stand sie auf dem Podium, dreimal als Beste, einmal als Dritte. Übertroffen wurde sie von Patrick Plötz insofern, als jener sogar sechsmal geehrt wurde, jedoch einmal weniger als Sieger, dafür dreimal als Runner-up sowie einmal als Dritter. Deswegen: The very best is: Silvia Dolores Keller!

Zwei Siege für Alexander Köhler

Bestens gelaunt verließ Alexander Köhler das Dortmunder Pflaster, denn er zählte zweimal zu den Gewinnern. Auch er wurde quantitativ von den ihm im Ranking folgenden Karsten Koch übertroffen, der doppelt sooft ausgezeichnet wurde, jedoch nur einmal in die Rolle des „Very Best“ schlüpfen konnte. Mit je einem ersten und zwei dritten Plätzen bilanzierte sowohl Sandra Kaup als auch Mirko Mühlheim. Sandy Wolf und Thomas Treczka gefielen mit Rang eins und drei.

19 Sieger:innen

Nicht weniger als insgesamt elf weitere Frauen und Männer zeichneten sich ebenfalls mit je einem Sieg aus: Julia Gotthardt, Marene Westermann, Morena Wolf, Daniel Albrecht, Stephan Birk, Kai Gotthardt, Christian Kallenbach, Julian Oswald, Andreas Schüring, Mario Schütte und Christian Soethe. Damit trugen sich insgesamt neunzehn Akteure in die Siegerliste ein. 

26 weitere Podiumsspieler:innen

Auch wenn es nicht ganz zu einem Sieg gereicht hatte, schlugen sich noch weitere 26 Players so gut, dass auch sie mindestens einmal das Podium erklimmen konnten. So wie Svenja Feddern als zweimalige Zweite oder Jörg Mitterlehner und Nico Iser als Zweite und Dritte.

Daniela Götze, Corina Himmel, Michaela McClain, Jessica Munsch, Alina Teckhaus bei den Damen sowie Mathis Ehm, Manuel Bierhof, Christian Heuer, Holger Kohl, Holger Jabben, Kevin Münch, Andreas Schüring, Stefan Wünneck Benjamin Ziem bei den Herren wurden als Runner-up belobigt.

Sandra und Nathalie Fiedler

Das Mutter-Tochter Gespann Sandra und Nathalie Fiedler machte mit zwei dritten Plätzen auf sich aufmerksam. Mit einem dritten Platz belohnten sich dagegen Désirée Kuntz, Christian Bormann, Fabian Dressel, Mathias Görs, Nico Jürgens, Sascha Leidemann, Martin Rümpker und Andre Tekhaus.

Tour-Podiumsspiegel 2022
Gesamt, Damen, Herren

Ergebnisse

Samstag


Offenes-Doppel 301 M.O.
1. Stefan Birk/Thomas Treczka
2. Mirko Wünnink/Benjamin Ziem
3. Mirko Mühlheim/Patrick Plötz

Offenes-Mixed 301 M.O.
1. Julia Gotthardt/Kai Gotthardt
2. Daniela Götze/Patrick Plötz
3. Sandy Wolf/Thomas Treczka

Regionales Einzel C+B
1. Mario Schütte
2. Christian Heuer
3. Sascha Leidemann

DSAB Herren-Einzel Masters 501 D.O.
1. Patrick Plötz
2. Kevin Münch
3. Mirko Mühlheim

DSAB Herren-Einzel Amateure 301 M.O.
1. Andreas Schüring
2. Nico Iser
3. Christian Bormann

DSAB Damen-Einzel 301 M.O.
1. Silvia Dolores Keller
2. Corinna Himmel
3. Désirée Kuntz

DSAB Herren-Doppel C+B 301 M.O.
1. Christian Kallenbach/Julian Oswald
2. Holger Kohl/Mathis Ehm
3. Nico Iser/Andre Tekhaus

DSAB Herren-Doppel A+höher 501 D.O.
1. Mirko Mühlheim/Patrick Plötz
2. Karsten Koch/Jörg Mitterlehner
3. Mathias Görs/Mico Jürgens

Offenes Damen-Doppel 301 M.O.
1. Sandra Kaup/Sandy Wolff
2. Jessica Munsch/Aline Tekhaus
3. Sandra Fiedler/Nathalie Fiedler

Sonntag

Offenes-Doppel 301 M.O.
1. Alexander Köhler/Christian Soethe
2. Manuel Bierhoff/Holger Jabben
3. Karsten Koch/Jörg Mitterlehner

Damen-Doppel 301 M.O.
1. Morena Wolf/Marene Westermann
2. Silvia Dolores Keller/Svenja Feddern
3. Sandra Fiedler/Nathalie Fiedler

DSAB Herren-Einzel Masters 501 D.O.
1. Alexander Köhler
2. Patrick Plötz
3. Karsten Koch

DSAB Herren-Einzel Amateure 301 M.O.
1. Daniel Albrecht
2. Andreas Schüring
3. Fabian Dressel

DSAB Damen-Einzel 301 M.O.
1. Silvia Dolores Keller
2. Michaela McClain
3. Sandra Kaup

Offenes-Mixed 301 M.O.
1. Silvia Dolores Keller/Karsten Koch
2. Svenja Feddern/Patrick Plötz
3. Sandra Kaup/Martin Rümpker

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