Gamblers erspielen sich 19. Titel

Deutsche Liga Mannschafts-Meisterschaften Poolbillard 8-Ball. Nahziel: Titel! Fernziel: Las Vegas! Natürlich liegt das übergeordnete Augenmerk auf der Qualifikation zum Worldcup in Las Vegas, allerdings verliert auf der anderen Seite kein Team den Blick auf den Titelgewinn.

Gambers in der Besetzung Daniel Erdmann, Peter Weippert, Thorsten Endres, Christian Hadaschick, Frank Lauerbach, Hendrick Franke, Gerhard Werner und Daniel Weippert zum 19. DLMM-Titelgewinn
Wild Seventies Bild mit Udo Schieder, Martin Karl, Tobias Schunder, Cetin Öztürk, Christoph Spall, Christian Gehrsitz und Walter Lauth als Vizemeister
Black Out belegten mit Hilmar Sauer, Gerhard Klöber, Ralf Dunz, Heinz Gerstberger, Hüseyin Demirbas, Gerald Hahn und Cem Durukan Rang drei
Blick nach vorn
Blick zurück ins letzte Jahr

Will sagen: Beides hat seine Wertigkeit, einmal mehr, das andere Mal etwas weniger.

Die Visitenkarte der Gamblers: 18 Titel

Dass das Team Gamblers seit eh und je bei der DLMM eine Hauptrolle bekleidet, ist eine Binsenweisheit, also eine längst und allseits bekannte Wahrheit, eine klare Angelegenheit. Befeuert wird diese Aussage durch nicht weniger als achtzehn Titelgewinne in der Geschichte der DLMM-Poolbillard im DSAB. Die aktuelle Erfolgsserie der Gamblers dauert seit 2012 an, ihre bisher längste erstreckte sich von 1994 bis 2002 mit neun Meisterschaften in Folge.

Auch wenn die Metropole des Gambling über 9 000 Kilometer von der Hauptstadt des Poolbillards entfernt liegt, ergo Schweinfurt-Las Vegas – hatten die Gamblers am 24. November im Breaker's Inn in Würzburg nur einen sehr kurzen Weg zu bestreiten, um nächsten Jahr in Sin City zu gamblen.

Ruckzuck ins Finale

Ihr 13:3 Sieg über das Pyramida Team brachte sie bereits ein gutes Stück ihrem eingeschworenen Ziel näher, denn schon die nächste Paarung gegen Wild Seventies entschied über den Einzug ins Finale auf der Gewinnerseite. Mit 13:4 gewannen die Gamblers auch diese Begegnung souverän.

Intermezzo

Auf der Verliererseite setzten sich die Wild Seventies beim Match ums Endspiel gegen Black Out durch. Whitewashed 0:13 ließen die Wild Seventies ihre Widersacher am Tisch zurück.

Nun ging es sowohl für die Wild Seventies als auch die Gamblers um to be or not to in Las Vegas 2019. Eine Auseinandersetzung mit ausgeprägtem Spannungsbogen. Auf Deutsch: Nervenzerreißend!

Gamblers und Wild Seventies auf Augenhöhe

Auch wenn die Gamblers nach der ersten Runde mit 4:1 in Führung gingen, war der Drops noch lange nicht gelutscht. Denn die zweite Runde beherrschten die Wild Seventies exakt im gleichen Ausmaß, sodass sich die Partie mit 5:5 wieder vollkommenen austariert präsentierte.

In der dritten Runde erkämpften sich die Gamblers die Führung mit 8:7 wieder zurück. Doch die Wild Seventies verstanden es nochmals, die Begegnung mit 10:10 auszupendeln.

In der Entscheidungsrunde gingen die Gablers dank Peter Weippert 11:10 in Führung, der Udo Schieder beherrschte. Der eingewechselte Cetin Öztürk indes egalisierte prompt darauf das Match, als er Thorsten Endres das Nachsehen gab. 11:11. Anschließend brachte Martin Karl aufgrund einer An-Aus Partie gegen Christian Hadaschick seine Wild Seventies erstmalig in Front. Ebenfalls in einer An-Aus Partie glich Alt-Gambler Peter Weippert gegen Tobias Schunder das Match wieder aus.

Frank Lauerbach richtet es

Da aber auch Frank Lauerbach in einer An-Aus Partie gegen Walter Lauth die Oberhand behielt, konnten die Gamblers den alles entscheidenden dreizehnten Punkt zum neunzehnten Meisterstück einsacken, der ihnen außerdem ein weiteres Mal Las Vegas bescherte.

Die Platzierungen:

1. Gamblers

Thorsten Endres
Daniel Erdmann
Hendrick Franke
Christian Hadaschick
Frank Lauerbach
Daniel Weippert
Peter Weippert
Gerhard Werner

2. Wild Seventies

Christian Gehrsitz
Martin Karl
Walter Lauth
Udo Schieder
Tobias Schunder
Christoph Spall
Cetin Öztürk

3. Black Out

Hüseyin Demirbas
Ralf Dunz
Cem Durukan
Heinz Gerstberger
Gerald Hahn
Gerhard Klöber
Hilmar Sauer

4. Pool Sharks

5. Pyramida Team