Gabriel Clemens scheitert an Krzysztof Ratajeski

Dem grandiosen Erfolg von Gabriel Clemens über den Titelverteidiger und Weltmeister von 2018 Rob Cross aus England zum Auftakt des World Matchplay 2020 folgte in der zweiten Runde bereits Ernüchterung. Der „German Giant“ musste sich im Achtelfinale in der Marshall Arena von Milton Keynedem Krzysztof Ratajesk 10:12 beugen.

Gabriel Clemens auf Rang neun
Gabriel Clemens auf Rang neun

Der Pole, der in den ersten Runde des Turniers mit 107,53 den höchsten Average aller 32 Teilnehmer erzielt hatte, lag am Schluss um eine Nasenlänge, sprich die zwei notwendigen Legpunkte, vor Gabriel Clemens. Ein würziger Zahlensalat belegt, wie knapp es tatsächlich gewesen war.

Dieses Mal servierte Krzysztof Ratajeski im Durchschnitt 99,69 Punkte. Er scorte viermal 180, dreimal +140 und 31 +100. Seine Checkoutquote wurde mit 36,36 Prozent ermittelt. Er spielte drei Highfinishs, 130 war sein höchstes.

Gabriel Clemens’ Average betrug 96,89, und damit lag er nur wenig unter dem seines Widersachers, was insbesondere seinen neun 180er Scores geschuldet war. Achtmal markierte der Deutsche ferner +140 und 27 Mal +100. Sein höchstes Finish schlug mit 85 zu Buche, seine Checkoutquote entsprach 35,71 Prozent. Für Rang neun kassiert Gabriel Clemens 15 000 Englische Pfund.

Michael Smith warf Mensur Suljovic mit 14:12 aus dem Rennen. Garry Anderson schlug James Wade 11:8 und last but not least vernichtete Simon Whitlock den an Nummer eins gesetzten Niederländer Michael van Gerwen 11:4.

Krzysztof Ratajeski dokumentierte im Achtelfinale bisher wiederum den höchsten Average. Die vier weiteren Achtelfinalbegegnungen folgen heute.

Damit haben sich momentan zwei Spieler aus Großbritannien, einer aus Polen und einer aus Australien für die Viertelfinalrunde qualifiziert, was eine gewisse Internationalität widerspiegelt.