Eine EM zwischen opus eximium und sub omni canone

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Herausragendes Werk, unter aller Kanone. 20 Sieger plus 20 Podiumsspieler. Sieger in der Nationenwertung, nur Dritter im Medaillenspiegel. Herausragend: Silvia Dolores Moos und El Abbas el Amri! Viele blieben Vieles schuldig!

Die DSAB-Crew nach einer Woche EM - mittendrin im Maillot jaune der Chef der Chefs Stefan Reichert
Großes Farewell
Siegerehrung mit dem Super-Damen Sextett
For ever young: Daniel Zadach, Steven Crampton, Philip Horvat und Jakob Andjelic
Nach dem Blockbuster: "Ein Mann sieht rot" nun "Eine Frau sieht BM"
Das Podium im Herren-Einzel mit El Abbas el Amri und Sascha Stein
Mann oh Mann: Aus Gold!
Siegerehrung Damen-Einzel 501 D.O. ...
... mit der besten deutschen Spielerin schlechthin: Silvia Dolores Moos
Sascha Schneider und Simeon Heinz gemeinsam auf dem Podium
Alexandra Lorenz-Schleck viermal auf dem Siegerpodest
Stefan Stoyke und der Tscheche Jan Kraus
Sabine Hallstein in bester Spiellaune
Klaus Mochny gewannn gemeinsam mit dem Schweizer Marco Iacovelli das DYP
Das gesamte Podium im DYP: Sven Cremer belegte mit der Französin Carole Frison Rang zwei
Deutsches Podium: Sabine Hallstein, Alexandra Lorenz-Schleck und Ramona Berger
Karsten Koch und Jörg Mitterlehner
Sascha Stein
El Abbas el Amri
Die drei Flixis aus Rimbach hatten viel Spaß inmitten der europäischen Spitzenklasse. Motto: Voller Bus, voller Einkaufswagen
Angelika Galatovic zusammen mit Marina Letica (Kroatien) und der Russin Marina Kononova auf der Bühne
Markus Kremser
Micharl Kastner und Konsorten
Nationalteam Herren
Nationalteam Damen
Danijel Lukic
Michael Kastner
Stoiner
Was ist falsch auf diesem Bild?
Alle Champion League Finalisten
Erfolgreiche Hessen unter sich: Juro Andjelic und Al Abbas el Amri
Jung. Dynamisch. Apollinisch: Lothar Rodermond ...
... dagegen er: BM! Dionysisch, outgeburnt, anachronistisch!

Nationenwertung: DSAB die Nr. 1

Der DSAB hat bei den 23. Europameisterschaften der EDU (Europäische Dart Union) in Caorle (Italien) vom 9. bis 15. Juni die Nationenwertung mit 65 Punkten für sich entscheiden können. Der Vorsprung gegenüber Tschechien und Kroatien mit 50 beziehungsweise 49 Zählern ist komfortabel. So weit, so gut!

Nationenwertung


DSAB sammelt die meisten Podiumsplätze

Der DSAB hat mit der Anzahl vom 33 außerdem die meisten Podiumsplätze vor Tschechien mit 25 sowie Kroatien und Russland, die mit jeweils 22 aufwarten konnten, auf sich vereinigen und die Medaillenausbeute im Vergleich zum Vorjahr um zwei steigern können. So weit, so gut!

Rangskala nach Anzahl der Podiumsplätze


DSAB-Bilanz nicht nur top

Der DSAB bilanzierte mit acht ersten, sechzehn zweiten sowie neun dritten Plätzen. So weit, so gut ...

... jedoch reichte es im Medaillenspiel mit acht Siegen nur zu Rang drei. Jeweils zwei erste Plätze mehr reklamierten sowohl Kroatien als auch Tschechien für sich. Nicht gut! Weil nicht notwendig! Trotzdem gratulieren wir aufrichtig Tschechien und Kroatien! 

Medaillenspiegel
 

Alle 20 Siegerinnen und Sieger ...

Mit Siegen zeichneten sich die Damen Ramona Berger, Sarah Brübach, Michaela Mc Clain, Sabine Hallstein, Alexandra Lorenz-Schleck, Silvia Dolores Moos, Kathrin Reddmann, Lydia Ristow, Sabrina Schrimpf, Daniela Tröger und Marene Westermann sowie die Herren Juro Andjelic, Thomas Becker, Karsten Koch, Klaus Mochny, Volker Monien, Frank Schlenker, Manfred Schultze, Michael Sommerfeld und Klaus Staiger aus. Weihrauch auf ihre diese 20 Häupter, umkränzt mit Lorbeer. Allesamt haben sich damit bestens in Szene gesetzt.  

... plus 20 weitere Podiumsakteure

Gleichfalls auf dem Podium präsentierten sich löblicherweise als Zweite und Dritte Angelika Galatovic und Morena Wolf sowie Steven Crampton, El Abbas el Amri, Sven Cremer, Simeon Heinz, Dominik Hofmann, Markus Kremser, Axel Liesecke, Danijel Lukic, Jörg Mitterlehner, Kevin Münch, Andreas Schneider, Sascha Schneider, Peter Schnupfhagn, Alexander Smyk, Sascha Stein, Stefan Stoyke, Marco Waldner und Daniel Zadach.

Jede einzelne dieser Platzierungen ist wertvoll, lobenswert, respektabel, denn summiert haben diese Ergebnisse einmal mehr den DSAB zum erfolgreichsten Verband der EM gemacht. An diesem Resultat haben nicht weniger als 38 verschiedene Spielerinnen und Spieler ihren wertvollen Beitrag geleistet. Auch diesbezüglich hat die deutsche Auswahl alle anderen Verbände überflügeln können. So weit, so wieder gut.

Die erfolgreichsten DSAB-Akteure


Von 21 Kaderakteuren 17 auf dem Podium

Ein primäres Ziel des DSAB ist es, möglichst viele der nominierten National- sowie Champions League Akteure auf dem Podium zu sehen. Aus dem 21-köpfigen Kader durfte man tatsächlich 17 auf dem Podium Beifall spenden. Eine hervorragende Ausbeute. Schade jedoch für die vier, denn das oft zitierte „Un pour tous, tous pour un" hätte auch sie auch auf das Stockerl katapultieren müssen. Die Musketiere konnten so etwas. Einmal kurz darüber nachdenken, jeder für sich und dann alle gemeinsam beim nächsten Mal.    

Nicht nur Schönwetter, auch Dürre

Nichtsdestoweniger lassen alle Parameter die Quecksilbersäule des EM-Barometers im Bereich Schönwetter Purzelbäume schlagen. Also könnte man vollends zufrieden sein, sich zurücklehnen und auf den nächsten EM-Coup warten. Könnte man! Wenn man die EM ausschließlich durch die Schönwettersonnenbrille betrachten würde! So weit, so gut!  

Viel, viel Leerlauf

Das tun wir aber nicht. Ätsch! Nein, nein, nein! Denn viel zu viele der Leistungsträger haben die Erwartungen nicht erfüllt. Nicht gut!

Vor einem Jahr beschlagnahmten drei DSAB Triple-Mixed Teams das gesamte Podium für sich. Dieses Mal war kein einziges auf dem Podest zu sehen. Sabrina Schrimpf, Andreas von der Heyden und Stefan Rehberg, verpassten als Vierte ganz knapp das Podium. Lichtblick! Marene Westermann, Christian Soethe und Stefan Stoyke, die viermal hintereinander als Vize-Europameister das Board verlassen hatten, verschwanden dagegen in der amorphen Finsternis, sprich black hole, sprich Platz 25! Für ein Team, das gewinnen wollte, und dies lautstark ankündigte, erschütternd spärlich.

Im Damen- und Herren-Doppel, oftmals eine Domäne der Deutschen, zumindest eine sichere Bank, kam das Gros der DSAB-Akteure nicht über die Rolle von sportlichen Wackelkandidaten hinaus. Andreas von der Heyden und Stefan Rehberg als bestes männliches Duo auf Rang fünf. Schon wieder dieser Rehberg und von der Heyden!

Dagegen abgeschlagen auf 17 das erfolgreichste Tour-Doppel der letzten Spielzeiten Christian Soethe/Stefan Stoyke. Jörg Mitterlehner/Karsten Koch, die aktuellen Masters of Masters-Winner, sogar erst auf Rang 65 zu finden! Von den amtierenden Deutschen Meisterinnen Ramona Berger/Silvia Dolores Moos, die sich mit Rang neun begnügen mussten, kam wenigstens eine kritische Rückmeldung. „Darauf sind wir wirklich nicht stolz!“ Sarah Brübach/Marene Westermann auf Rang 25!!! Sabrina Schrimpf/Michaela Mc Clain auf 65!!!!! 

Weder eine DSAB-Dame, noch ein DSAB-Herr im Cricket vorne mit dabei. Marene Westermann auf 49, die drei besten Deutsch(inn)en auf 17: Kerstin Fuust, Kathrin Reddmann und Morena Wolf, davon zwei nicht im Nationalkader. Der beste Deutsche hieß indes Jörg Mitterlehner, der den Wettbewerb als Neunter abschloss. Der nächste auf 25: Sascha Stein! Im direkten Vergleich dazu: 2017 Titelgewinn bei den Herren, Vizemeisterschaft bei den Damen! 

Kein Podiumsplatz im Mixed! Dolores Moos und Kevin Münch wurden Fünfte, Marene Westermann/Stefan Stoyke Siebte und Ramona Berger/El Abbas el Amri landeten auf neun! Alles mehr oder weniger weit entfernt vom Podium. Das ist alles viel zu wenig. 

Super Damen-Team

Ein absolutes Highlight setzte auf der anderen Seite das Damen-Team im Nationencup, obwohl frau nach der Niederlage beim Match ums Finale auf der Gewinnerseite gegen Titelverteidiger Italien auf die Verliererseite abrücken musste. Beim Spiel um den zweiten Finalplatz wackelte der Titelaspirant gegen Kroatien zunächst auf der Richterskala zwischen fünf und zehn (leicht bis globale Katastrophe). Nach 6:6 Zwischenstand fing sich das Sextett allerdings auf ganzer Linie und setzte von da an zu einem wahren Höhenflug an. Erst wurde das Endspiel mit 9:7 klargemacht, und dann ging es ins selbige.

Top, toper, am topsten

Im Finale gewannen die Germans zweimal gegen Italien. Mit 9:3 und 9:4 beherrschte die DSAB-Auswahl das Spielgeschehen, das es eine wahre Lust war. Sabrina Schrimpf war insgesamt die spektakulärste Spielerin, Silvia Dolores Moos der zweite große Motor, Michaela Mc Clain wollte zum Schluss gar nicht mehr verlieren, während Marene Westermann den siegreichen Schlusspunkt zelebrierte, nachdem eine sehr eifrige Kathrin Reddmann ihr in der Schlussphase des Turniers Platz machen musste. Sarah Brübach wurde dadurch völlig in die Passivität gedrückt.

Der Sieg imponierte total. Nicht, weil das Team maßlos dominierte, sondern vielmehr, weil es sämtliche Krisensituationen zu meistern verstand. Auf diesen Titelgewinn dürfen alle rundum stolz sein.   

Silvia Dolores Moos DSAB-Frontfrau

Silvia Dolores Moos überzeugte als Runner-up im Damen-Einzel 501 D.O. voll. Gegen die Slowenien Mojca Muzic musste sie sich im Finale nur knapp 5:6 geschlagen geben, wobei sich ihre Kontrahentin still und leise einen Vorteil verschafft hatte, indem sie zwei Legs hintereinander anwarf. Die deutsche Bank in der ersten Reihe vor der Bühne verpennte einen Einspruch. Sabrina Schrimpf hatte zuvor im Viertelfinale Mojca Muzic mit 1:4 den Vortritt lassen müssen. Dessen ungeachtet imponierte Sabrina Schrimpf als zweitbeste Deutsche und zählt nun absolut zur europäischen Spitzenklasse.   

El Abbas el Amri und Sascha Stein

Viel Spaß machten zudem El Abbas el Amri und Sascha Stein im Herren-Einzel 501 D.O., die im Halbfinale aufeinandertrafen, das Erstgenannter mit 6:5 für sich entscheiden konnte. Dass El Abbas el Amri im Endspiel von Pavel Drtil 7:0 förmlich überrannt worden ist, als dem Tschechen in der Endphase wirklich alles glückte, ist nicht die Meldung, sondern die Headline lautet: El Abbas el Amri ist Vize-Europameister – Sascha Stein Dritter! Here we go.

Deutsche dominant

Tim Rehberg belegte Rang fünf, während sich Andreas von der Heyden, Stefan Stoyke und Marco Waldner Platz neun teilten. Wie war das noch einmal: Im Teamwettbewerb der Herren belegte Deutschland nur Rang fünf! Warum eigentlich?

Andreas von der Heyden und Tim Rehberg Zwischenspiel

Bevor wir weitermachen, ein kleines Intermezzo: Andreas von der Heyden und Tim Rehberg als L etzte von DSAB-BM nominiert, lieferten so viel und ein bisschen mehr, wie man erwarten durfte, auch wenn es zu keinem Podiumsplatz reichte. Engagement, Leistungsbereitschaft – und wille, Kampfgeist und Fokussierung waren vorbildlich und bieten Perspektiven für die Zukunft. Da lachte das Herz. „Wir haben uns gut geschlagen!", waren beide nachhaltig überzeugt. Heute würde BM diese beiden als erste in den Nationalkader nebst El Abbas el Amri berufen. 

Steven Crampton und Daniel Zadach

Herzhaft griffen auch Steven Crampton und Daniel Zadach im U18 Doppel 501 M.O. zu. Erst im Finale mussten sich die beiden dem russischen Gespann geschlagen geben. Nicht nur diese beiden, sondern darüber hinaus noch Philipp Horvat und Jakob Andlelic wussten als U18 Quartett zu gefallen. Ihre coole Einstellung machte im gesamten DSAB-Team schnell die Runde und begeisterte alle. „Wir haben einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht!", urteilte BM. Marene Westermann managte den U18-Auftritt mit viel Hingabe!   

DSAB II knapp am Champions League-Sieg vorbeigeschrammt

Das Champion League Team DSAB II mit Silvia Moos, Dominik Hofmann, Axel Liesecke und Sascha Schneider musste sich nach 7:1 und 7:0 im Viertel- beziehungsweise Halbfinale erst im Endspiel der italienischen Crew Vispi nach 6:6 im Teamgame beugen. Eine hauchdünne Entscheidung! Eine fette Performance!

Das DSAB Team I andererseits völlig außer Rand und Band, nach 2:0 und 4:2 Führung brachte manfrau es im Viertelfinale noch fertig, das Match 4:9 gegen die Ösis zu verlieren. Blamable Niederlage! 

White Demolition Sharks

Auch Rang drei kann imponieren. Das Quartett El Abbas el Amri, Kevin Münch, Andreas Schneider und Alexander Smyk wollten eigentlich gar nicht miteinander im Europacup - überhaupt nicht. Ganz und gar nicht! Die Ratio gewann schließlich nach Daumenschrauben und Waterboarding. Das Team erreichte als beste DSAB-Crew der A-Klasse und damit auf höchstem Level Platz drei.

Als es ums Finale ging, unterschätze man den Gegner und späteren Turniersieger Mafin aus Tschechien und überschätzte sich selbst etwas zu gefällig. „So wurden wir förmlich überrannt!", kommentierte Andreas Schneider, der neue Mercedes-Designer aus Dortmund-Hostedde. Ehe man sich's versah, war man nur noch im kleinen Finale gegen die kroatische Boris Krcmar-Truppe, die man aber wieder in die Schranken weisen konnte. Ein schöner Rang drei. 

High-Five, Pusteblume

Bei der Frauen-Truppe wurde zunächst gewürfelt. Zuerst waren Ramona Berger und Silvia Dolores Moos an Bord, sodann kamen Kathrin Reddmann und Lydia Ristow dazu. Schließlich kom­plet­tie­rte Daniela Tröger das Team. Wie nennt sich ein solches Team? Sinnigerweise: Pusteblume! Wie gesagt, kein Wunschteam, aber eine win-win-Situation. Und aus der hat das Quiente(t)t das allerbeste gemacht: Eurocup-Sieg bei den Damen! Großes Kompliment! Warum fällt mir gerade ein: Eine EM ist kein Kindergeburtstag?

Und nicht zu vergessen: Joker Ulm!      

Das Team Joker Ulm exzistiert schon seit Jahrzenten und vermochte immer wieder Erfolge auf nationaler sowie internationaler Ebene zu feiern. Die neuste Generation im C-Liga-Mantel und in der Besetzung Thomas Becker, Volker Monien, Frank Schlenker, Manfred Schultze und Klaus Staiger kam auf privater Basis nach Caorle. „Aber schuld ist der DSAB", so die Voice of Joker Ulm, "denn vor zwei Jahren wurden wir bei der DLMM ausgelost und sind nach Porec gereist. Das Ganze hat uns so gut gefallen, dass wir dann ein Jahr später und dieses Jahr nach Caorle gekommen sind! Und wir werden auch 2019 wieder mit von der Partie sein!" Gut so!

Dann allerdings als Titelverteidiger! Denn Joker Ulm gewann den Eurocup in der C-Klasse! Wir freuen uns auf Joker Ulm im nächsten Jahr. Ein Team, das Spaß und Erfolg hatte. Was will man mehr.
 
Alexandra Lorenz-Schleck und Sabine Hallstein

Aus der beträchtlichen Anzahl von insgesammt 38 Podiumsakteuren stach Alexandra Lorenz-Schleck sowohl als zweifache Siegerin als auch Zweite und Dritte hervor. Als Winner, Runner-up und Dritte imponierte darüber hinaus Sabine Hallstein.

Silvia Dolores Moos und Kathrin Reddmann

Die Erfolgreichste bei den Damen hieß allerdings Silvia Dolores Moos, die viermal das Finale erreichte und zweimal als Siegerin daraus hervorging. Alexandra Lorenz-Schleck folgte ihr als Zweibeste vor der zweifachen Siegerin Kathrin Reddmann.

Juro Andjelic

Als Winner und Runner-up imponierte Juro Andjelic als bester Herr der DSAB-Equipe. Ursprünglich ist der gute Herr Andjelic nach Caorle gereist, um seinen Sohn Jakob zu begleiten. Dann steht er selbst auf dem Podium. Zweimal, einmal ganz oben! An meisten hat sich Jakob gefreut.

Allesamt als Sieger folgten ihm in der Rangskala der Erfolgreichsten Thomas Becker, Karsten Koch, Klaus Mochny, Volker Monien, Frank Schlenker, Manfred Schultze, Michael Sommerfeld sowie Klaus Staiger.

Sascha Schneider und Angelika Galatovic

Sascha Schneider ragte als vierfacher Podiumsspieler heraus wie auch Angelika Galatovic, die zweimal Zweite wurde.

Als das Wünschen noch geholfen hatte

Als das Wünschen noch geholfen hatte - diese Zeiten sind jedoch längst pas­sé. Und kommen nicht mehr zurück. Will sagen, gewünschte Spielerpaare oder Teams wird es 2019 nicht mehr so geben. Die Gesamtbilanz wird über allen individuellen Ansprüchen stehen.

Kritik fängt mit Selbst an

Nicht wenige zeigen sich, was Kritik angeht, recht spendabel. Da gibt so manch einer gern eine Runde aus. Immer großzügig. Im Falle der Selbstkritik ist man da eher geizig. Das führt zu einem unguten Egoismus und völliger Selbstüberschätzung. Jede und jeder sollte seine effektive Leistung an den eigenen Erwartungen messen. Keine und keiner muss sich nach Niederlagen aufknüpfen, aber permanent alles unkritisch abzuhaken, führt ins Nirwanna. Dafür ist später noch genug Zeit. Beim Sport geht es um Fakten. Auschließlich. 

Elixier des Teufels

Den Umgang mit dem Elixier des Teufels hatten alle im Griff. Bereits Wilhelm Busch wusste „Wer Sorgen hat, hat auch Likör!", was Vossi und Tony, der Marshall mit „Einer geht noch, einer geht noch rein" zu einer universellen Dummheit erweiterten. Kurzum im Auspruch: „Im Asbach uralt ist der Geist des Weines!", ist was dran. „Einer geht noch, einer geht noch rein ist indes völlig balla-balla und führt uns schnurstracks zu Dionysos, dem Jüngsten der großen griechischen Götterwelt. Den und seine Spießgesellen mochte auch keiner. Dionysos verkörperte letztendlich Ver- und zerfall. Prost!

Fazit

Einer geht noch: Bei einer EM muss mehr gehen!

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