DSC Fulda schafft Meisterschafts-Hattrick

Erbarmen, nun kommen die Hessen – und alles ist anders. Die hier angesiedelte Bundesliga-Division ist von einem regionalen Charakter geprägt wie keine andere in Deutschland. Deswegen erfrischt sich ihre Krone aus den eigenen Wurzeln, mit der Konsequenz, dass weder Relegation noch Aufstiegsrunde notwendig sind.

1. DSC Fulda
Von vorn, von hinten - und drinnen soll noch so viel mehr sein
Aufstieg
The New Division spielt in der MatrixX

Allerdings gibt es drei Absteiger, die in die drei existierenden Regionalligen zurückkehren, während aus diesen die drei Besten für die nächste Spielzeit rekrutiert werden. Außerdem ist der gesamte Spielbetrieb mittels Einzelspieltagen absolviert worden. Die Saison dauerte so vom 5. März bis zum 30. Juli an. Am vergangenen Wochenende fand der letzte Spieltag mit diesen Ergebnissen statt:

DC Waldecker Jungs - 1. DC Doberman 15:5 (50:26)
DC Black Lions - 1. DSC Fulda 3:17 (22:52)
SuFF Raßdorf 4 - de Rammler 14:6 (45:26)
Dark Lords 2 - DC Wild Thieves 13:7 (43:22)


1. DSC Fulda schafft Hattrick

Allesamt souveräne Resultate. Der 1. DSC Fulda markierte gegen den DC Black Lions mit 17:3 (52:22) das eindeutigste Ergebnis und krönte seine Meisterschaf mit einer Extra-Interjektion, denn den Titelgewinn hatten die Fuldaer bereits in der Tasche. Aus dreizehn der insgesamt vierzehn Begegnungen ist der 1. DSC als Sieger hervorgegangen. Nunmehr ist dies der dritte Titel in Folge – und man darf durchaus von einer zumindest kleinen 1. DSC Fulda-Dynastie sprechen.

Starker Aufsteiger

Die Jungs des DC Waldecker aus Korbach folgen mit vier Punkten Abstand und befanden sich am letzten Spieltag nicht mehr in Schlagdistanz zum neuen Meister. Nichtsdestotrotz überzeugte der Aufsteiger noch einmal mit 15:5 (50:26) über den 1. DC Doberman und sicherte so im direkten Vergleich mit den Kasselanern die Vizemeisterschaft. Auch eine Ehre. Der Vorsprung gegenüber dem 1. DC Doberman beträgt schlussendlich sechs starke Zähler.

Das Mittelfeld

Auch wenn die Punktabstände der Top-Three Clubs eindeutig sind, bilden sie gemeinsam die Spitze der Liga. Der Abstand zu SuFF Raßdorf 4 ist mit einer deutlichen Zäsur von neun Zählern verbunden. Selbst der Sieg der Viertplatzierten über de Rammler Helsa mit 14:6 (45:26) brachte SuFF Raßdorf nicht entscheidend dem Spitzentrio näher. Hinter den Raßdörfern folgen mit 18 Zählern de Rammler Helsa und mit 13 Dark Lords 2 aus Frielendorf.

Absteiger: Darts Lords, Black Lions und Wild Thieves  

Aber nur zwei der drei eben genannten Teams haben sich damit außerhalb der Gefahrenzone, sprich Abstiegszone, befunden. Denn in der Division-Hessen sind nicht zwei, sondern drei Teams vom Abstieg betroffen und damit gleichsam die Darts Lords, auch wenn die beiden anderen Absteiger, DC Black Lions Bad Wildungen sowie der DC Wild Thieves Carlsdorf, erst nach einem weiteren Einschnitt von fünf beziehungsweise sieben Zählern folgen. Dieses Dreigespann kehrt in die Regionalliga Hessen zurück.

Aufsteiger: Pirates, The New Division und Funny Devils 

Im Gegenzug sind die Pirates aus Rotenburg, The New Division Kassel sowie die Funny Devils aus Wabern aufgestiegen. Diese drei Ligen sind mit je sechs Mannschaften ausgestattet, sodass The New Division bei ihrem straighten Durchmarsch auf die Maximalpunktzahl von 30 kam. Die Pirates mussten sich indes einmal, die Funny Devils zweimal geschlagen geben und haben auf ihren Visitenkarten 27 beziehungsweise 25 Zähler vermerkt.

Waldecker Jungs qualifiiert fürs Buli-Finale

Da der 1. DSC Fulda sowohl die letzte als auch vorletzte Spielzeit für sich entschieden hatte, der 1. DC Doberman die Saison 2021/II und der DC Waldecker Jungs 2022/I mit Platz zwei abgeschlossen haben, musste ein Entscheidungsspiel zwischen den beiden letztgenannten Teams Aufschluss darüber geben, welches Team nebst dem 1. DSC Fulda zum Bundesliga-Finale reist. Dieses Match endete in der Gaststätte Volltreffer in Kassel 11:7 (38:28) zu Gunsten der Waldecker Jungs.

Abschlusstabelle