DSAB-Damen siegen, DSAB-Herren Zweite

Der erste Part der sportlichen Berichterstattung aus einem nunmehr leidlich coolem Las Vegas, it’s rains in Nevada, nicht permanent, aber immer wieder, endete, wie der geneigte Leser wohlwollend weiß, mit den Worten „überall jede Menge Amis“. Das änderte sich auch nicht in den folgenden Wettbewerben.

DSAB-Nationalteams
Der ewige Gegner: USA
Fahnenträger Sascha Ruloffs
Kai Gotthardt
Ein Mann geht seinen Weg in Las Vegas: Robin Allenstein
Sascha Ruloffs - Captain par exellence
Thorsten Wöhlk - riesig
Silke Klingler
Ein Joker, der stach: Dominik Hofmann
Robert Allenstein grüßt seine Frau live aus Las Vegas ...
... Thorsten Wöhlk dito, aber dieseinige
Robin Schulz


Im Team Cricket schaffte es mit den Dart Wölfen Sennfeld abermals nur ein DSAB-Team in die Finalrunde der Top Eight, abermals sprang nach Niederlage, Sieg und Niederlage Rang fünf heraus. Es hätte durchaus mehr sein können, als es jedoch nach 2:2 in den Tie-Breaker ging, flatterte beim aktuellen Bundesligameister und DLMM-Sieger nicht die Wolfs-Fahne voraus, sondern die Nerven hin und her, hoch und runter.

Rudelmäßiges Versagen. Wölfe mit Nerven – da muss man direkt einmal in Brehms Tierleben nachschauen, ob die Natur das überhaupt vorgesehen hat.

In der Praxis sah das so aus: Beim Ausbullen nicht das Bull getroffen und zum Schluss dreimal neben das Bull geschossen, als ein einziges zum Sieg gereicht hätte. Aber so geht es zu in der Zeit zwischen Bull und Jackpot.

Mau-Mau

Damen-Einzel Cricket keine deutsche Spielerin in den Preisgeldrängen. Damen-Doppel 501 D.I./D.O. kein DSAB-Duo in den Preisgeldrängen. Triple-Mixed Combo kein deutsches Trio in den Preisgeldrängen, geschweige denn auf dem Podium.

Das mit dem Podium galt auch für die Disziplinen Herren-Doppel 501 D.I./D.O., Cricket-Einzel sowie Mixed Combo, allerdings wetteiferten sich Robert Allenstein/Thorsten Wöhlk auf Rang fünf, Manfred Bilderl im Cricket dito und Jana Anika Bormann und Manfred Bilderl scheiterten im Mixed als Vierte knapp am Podest.

Erster und einziger Worldcup-Sieg für den DSAB

Dann waren da noch die beiden Nationenwettbewerbe. Große Klasse! Ladies first, auch in Realtime. Die DSAB-Damen und das sind namentlich Sabine Bilderl, Jana Anika Bormann, Silke Klingler, Dominique Rhaesa und Morena Wolf gewannen in der Vorrunde 7:0 gegen Canada und verloren standesgemäß 2:5 gegen die USA.

Nicht, weil die US-Girls eine Spur besser gewesen wären, sondern weil frau die Herausforderung überhaupt nicht angenommen hatte. Nach 0:5 vermochte frau doch noch auf 2:5 zu verkürzen und da schien der einen oder anderen, im Prinzip allen, ein Licht aufzugehen, obwohl noch gar nicht Advent ...

Happyend

Finale gegen die USA. 0:1, 2:1, 2:3, 3:3 und Tie-Break. Juhu! Es wäre müßig, nun alle vertanene Chancen zu bennen, die Zahl der Pfeile zu zählen, die im Nirwana verschwanden. Tatsache ist vielmehr: In diesem Deutsch-Amerikanischen Nervenkrieg eroberte sich schließlich kein anderer als das DSAB-Quintett den Titel. 4:3!

Gut so und herzlichen Glückwunsch an Sabine Bilderl, Jana Anika Bormann, Silke Klingler, Dominique Rhaesa und Morena Wolf!

Super Performance der Herren

Die Herren, Sextett! Robert Allenstein, Kai Gotthardt, Dominik Hofmann, Sascha Ruloffs, Robin Schulz und Thorsten Wöhlk. Warum diese sechs? Weil diese sechs die besten Akteure in Las Vegas gewesen sind, weil diese sechs Einzelteile ein Ganzes versprachen, das funktionieren würde.

Die Rollenverteilung eindeutig: Sascha Ruloffs als Quarterback mit der Lizenz zum Entscheiden und nicht Diskutieren ausgestattet, Robert Allenstein, Kai Gotthardt, Thorsten Wöhlk gesetzt (soweit, so gut – Sie verstehen dieses grandiose Wortspiel in diesem Zusammenhang von selbst, geneigter Leser) sowie Robin Schulz und Dominik Hofmann. Zuerst Robin Schulz und sodann im zweiten und letzten Match Dominik Hofmann - Sascha Ruloffs lag in seinen Entscheidungen immer richtig, sodass sich die sechsköpfige Crew zum Super-Team entwickeln konnte. Die Sechs brannten.     

DSAB-Gala

7:0 gegen Canada und 4:3 nach 3:1 Führung über die USA in der Vorrunde. Das 4:3 war eine Galavorstellung. Spielerisch, taktisch, strategisch und von einem überragenden Teamgeist beseelt. Respect, Wölfe! Die Mischung passte.

Endspiel gegen die USA. Die USA gewannen alle drei 501 D.I./D.O.–Begegnungen, wobei die Germans durchaus Chancen in Hinterhand besaßen. Die DSABler gewannen dagegen alle drei Cricket-Runden, wobei sie die Amis in Grund und Boden spielten.

Zum Schluss reichte es aber nicht ganz, denn im siebten und entscheidenden Spiel (501 D.I./D.O.) gewannen die US-Boys das Duell und holten sich den Titel. Der Stein, der ihnen vom Herzen fiel, war in ganz Las Vegas zu hören gewesen. Was sagen wir da: Ganz Nevada - mindestens!

Verlierer als Sieger

Of course, nobody verliert gerne und dieses Sextett hätte sich als Titelträger bestens gemacht, aber der zweite Platz war mehr, denn das hatte richtig Spaß gemacht, ein Funkensprühender sportlicher Fireball auf höchsten Niveau, sodass diese Mannschaft stolz auf ihre Leistung sein darf – ohne Wenn und Aber.

All's well that ends well

All's well that ends well - da müssen wir William Shakespeare widersprechen. Ente gut, alles gut - würde die Gesamtleistung des DSAB-Teams in ein falsches Licht rücken, denn an ihrem Ende macht die Ente ja bekanntlich etwas anderes. Wir hören uns soon auf diesem Sender ...

Leaving Las Vegas

Die Spielerinnen und Spieler haben bereits Las Vegas verlassen befinden sich auf ihrem Rückflug nach Deutschland