DSAB: 15 Titel, 29 Podiums - beste Nation der EM

Die Europameisterschaften vom 11. bis 17. Juni 2022 in Benidorm (Spanien) haben sich als überaus guter Background gezeigt, vor dem sich der DSAB einmal mehr als beste Darts-Nation unseres Kontinents präsentieren konnte. Fünfzehn Siege sind mehr als 30 Prozent aller möglichen; insgesamt 29 Podiumsplätze sind aller Ehren wert. Ein Team mit großem Potential.

Der DSAB bei der EM in Benidorm - so wie wir ihn am liebsten sehen
Der Champions League-Winner: DSAB I
Darts als Völkerverständigung
DSAB-Herren Vize-Europameister
DSAB-Youngsters dito
Und die Damen on top
EM-Einzel Juniors - and the Winner is: Willi Keller
Silvia Dolores Keller und El Abbas El Amri holen den EM-Titel im Mixed ...
... wie auch Silvia Dolores Keller und Ramona zusammen im Damen-Doppel
Offenes-Einzel U19 mit Willi Keller
Christian Soethe und Danijel Lukic
Alle Champion League-Aktivisten
Eurocup Frauen mit den DSAB-Siegerinnen KBBK+B
Siegerehrung Eurocup A/B mit den DSAB-Teams Sunny Boys und AMK Heidenheim Heidenheim
Doppel-Gewinner Willi Keller und Damien Noster
DSAB-Vollversammlung auf dem Podium mit Selin Kuruoglu, Karen Heine und Désirée Kuntz
Ebenfalls ganz obenauf Martin Rümpker
Kathrin Reddmann, El Abbas El Amri und Christian Soethe werden bei der Suche nach der verlorenen Zeit fündig und Europameister im Triple Mixed - hätte das noch Marcel Proust erleben können
Sieger Jörg Mitterlehner
Podiumsbesteigung mit Silvia Dolores Keller und Karen Heine
Wie üblich - das Team am Strand
All together
DSAB-Damen nach dem Sieg in der Team-Competition
Das Team mit Extra-Brumm
EM 2022 in Benidorm
Jörg Mitterlehner mit Boris Kcrmer
Jörg Mitterlehner mit Boris Krcmar, nachdem der DSABler ein 170er Finish zum Match verpasst hatte - Rest 25
DSAB-Roundabout - der Zirkel der inneren Stärke
Last but not least mein Freund Vondi, Andreas von der Heyden, der Mann mit dem Blick für das Essentielle

Eine unendliche Geschichte ...

Anmerkung: Eine tägliche Berichterstattung war geplant, ist aber nicht, trotz besten Willens, nicht umzusetzen gewesen. Gründe dafür gab es zuhauf. So bekommen Sie jetzt ein Gesamtepos vom zweiten bis siebten Tag, das sich zum Ende hin leider etwas fragmentarisch gestaltet.

Tops of the Comps

The Tops of the Comps (Competition) am zweiten EM-Tag in Benidorm bildeten die vier vorgesehenen Eurocup-Disziplinen, die die Turnierleitung jedoch auf drei einschmolz, sodass sie in den Klassen C/B, A und Frauen ausgetragen worden sind.

DSAB kann auf höchsten Level nicht mithalten


Kurz und bündig: Kein DSAB-Drive auf A-Level. Das Team-DSAB Kurz blieb am längsten von allen DSAB-Mannschaften im Rennen, aber mehr als Rang fünf sprang nicht heraus. Sowohl das DSAB-Team Mittel als auch DSAB-Ready landeten gemeinsam auf Platz neun. That’s it!

Finnland vor und nach Deutschland

In der C/B-Klasse verpasste die Crew Sunny Boys aus der Rhein-Main Region zwar den Einzug ins Finale, weil sie sich Fin(n)land 1 geschlagen geben musste, besiegte aber im kleinen Finale Fin(n)land 2 und belegte somit einen beeindruckenden dritten Platz. Im Endspiel gesellte sich zu Fin(n)land 1 der DLMM Eurocup-Gewinner AMK Heidenheim, musste jedoch den Finnen beim Kampf um den Titel den Vortritt lassen. Nichtsdestotrotz ein schöner und riesiger Erfolg.

KBBK+Brumm mit Vollgas ...

Das Highlight superior fand aus DSAB Sicht bei den Damen statt. Das DSAB Team KBBK+Brumm begeistere über die gesamte, durchaus lange, Spieldistanz: 4:1 gegen Frankreich, 5:0 sowohl gegen Österreich als auch Spanien. In der Endrunde erhielt KBBK+Brumm zunächst ein Freilos. Danach ging es gegen Hexenalarm ums Finale. Nach 4:4 musste die Doppelphase das Match entscheiden.

Da zeigten sich Selin Kurouglu/Sandra Kaup sowie Lara und Ramona Berger besser als alle Hexen in Benidorm. Die Entscheidung fiel im Sekundentakt. Auch wenn das Sieger-Team hinsichtlich Leistungsstärke vollends zu überzeugen wusste, übertraf mit der erst fünfzehnjährigen Lara Berger eine alle Erwartungen.

Hexenalarm auf vier

Hexenalarm verlor anschließend leider auch das kleine Finale gegen Lady Dioklecija (Kroatien) und beendete so den Wettkampf auf Rang vier.

... und KBBK+Brumm(i) weiter mit Vollgas

Für KBBK+Brumm ging es nun ums Eingemachte, nicht weniger als um den Titel. Unserer fünfköpfigen Phalanx stand das Team Italy gegenüber. Und es lief erst einmal gar nichts: 0:1, 0:2 und 0:3, bevor Ramona Berger den ersten Punkt für die deutsche Vertretung markieren konnte. Aus dem 1:3 entwickelte sich postwendend der Ausgleich, weil Selin Kuruoglu und Sandra Kaup ihre Gegnerinnen beherrschten.

Ramona Berger checkt zum Sieg

Anschließend unterlag Lara Berger, Ramona Berger indes gewann, ergo 4:4. Nach 1:1 in den Doppel schlugen die Bergers erbarmungslos zu. Ramona stellte sich auf Tops ein, der erste Matchdart überflog das Ziel noch, der zweite landete mittendrin: Eurocup-Winner: KBBK+Brumm, Neudeutsch Lara Berger, Sandra Kaup, Selin Kuruoglu, Ramona Berger und Jessica Brumm. Brumm, Brumm – so geht die Post ab. Zierliche Person, aber ein Herz wie ein Bergwerk!

Stefan Stoyke hauchdünn am Podium vorbei

Stefan Stoyke verpasste im Offenen-Einzel 301 M.O. als Vierter nur knapp das Podium. Der stolze Sieger kommt aus Spanien und heißt Salvador Cabera Marns. Matthis Cintio aus Italien unterlag im Finale, durfte sich aber über Rang zwei freuen, während der Kroate Mario Cegit als Dritter gefiel. 

Silvia Dolores Keller und Karen Heine auf dem Podest

Besser lief es in der analogen Damen-Disziplin für die DSABlerinnen. Auch wenn Mariana Leticia im Entscheidungsset im Finale die Oberhand über Silvia Dolores Keller behielt, stand neben der Deutschen auch noch Karen Heine als Dritte auf dem Podium. Here we go!

Podiumsspiegel 2. Tag


Spanischer Cricket-Erfolg Nummer 1 ...

Damit hatte der DSAB bisher einen hervorragenden sowie einen guten Tag erlebt. Es folgte ein weiterer, allerdings mit Abstrichen, erfolgreicher Tag. Das resultierte insbesondere aus der Tatsache, dass im Cricket weder bei den Damen noch bei den Herren ein Podiumsplatz heraussprang.

Bei den Männern gewann der Spanier Ricardo Perez Ibarra vor dem Kroaten Dragutin Pecnjak und dem Tschechen Antonín Davídek. Bester deutscher Vertreter: Willi Keller auf Rang fünf. Das sollte zu denken geben, was aber die Leistung des erst Dreizehnjährigen in keiner Weise schmälert. Kevin Münch belegte Rang 17.

... und Nummer 2


Den Cricket-Sieg bei den Frauen sicherte sich mit Fajardo Ayuso Almudena ebenfalls das Gastgeberland. Josipa Brzic (Kroatien) folgte ihr als Zweite und Martina Sulovská aus der Slowakei als Dritte. Ramona Berger als Beste aus dem DSAB-Lager rangierte auf Platz 13.

Karen Heine beste Deutsche

Im Damen 501 M.O.-Wettbewerb sicherte sich Marina Letica aus Kroatien einen weiteren siegreichen Erfolg. Ceylin Atas und Belinay Tuana Pehlivan aus der Türkei begleiteten sie auf dem Weg aufs Podium. Karin Heine ging als Siebte und Dolores Silvia Keller als Neunte aus dieser Competition hervor.

Jörg Mitterlehner siegt

Bisherige Tagesbilanz: Drei Wettbewerbe, null Podiumsplätze. Das änderte sich erfreulicherweise in der analogen Herren Disziplin. Jörg Mitterlehner kochte die Konkurrenz beeindruckend ab und verwies Tino Babic (Kroatien) und Takács Gábor (Ungarn) auf die Plätze zwei und drei. Patrick Plötz wurde Fünfter, Sascha Stein Siebter sowie Cedric Schröder, Tim Oberfrank und Markus Keller Neunter.

Cedric Schröder im DYP vorn

Das DYP 501 M.O. gestaltete sich aus deutscher Sicht ebenfalls überaus erfreulich. Der Kroate Romeo Grbavac gewann zusammen mit Cedric Schröder. Super! Patrick Plötz und Gerhard Haiden folgten als Zweite. Super! Roman Rudin und Ljuban Kovacevic aus der Schweiz wurden Dritte.

Den ersten Rang im Podiumsspiegel vermochte der DSAB zu verteidigen, doch die anderen Nationen sind aufgescheucht …

Podiumsspiegel 3. Tag


Das Imperium schlägt zurück!

Once upon a Time in Benidorm …! Es folgt kein „Es war einmal-Märchen …“, sondern ein Tag der sportlichen Superlative in der EM-Historie des DSAB. Am 14. Juni 2022 standen nicht weniger als sieben Wettbewerbe auf dem Programm. Achtmal stand der DSAB auf dem Podium, fünfmal kamen die Siegerinnen und Sieger aus den Reihen des DSAB, insgesamt zeichneten elf verschiedene DSAB-Akteure dafür verantwortlich. Als Winner Ramona Berger, Silvia Dolores Keller, Selin Kuruoglu, Kathrin Reddmann, El Abbas El Amri, Willi Keller, Damien Noster, Christian Soethe ferner Karen Heine als Zweite sowie Désirée Kuntz als Dritte. Was für ein Gesamtergebnise!

Jörg Mitterlehner/Patrick Plötz Zweite

Zunächst zu den drei Doppel-Wettkämpfen. Jörg Mitterlehner/Patrick Plötz mussten sich im Herren-Doppel 501 D.O. lediglich den Tschechen Michal/Šildberger/Alexander Mašek geschlagen geben. Die Türken Kaya Fetih/Kandemir Kamil ebnenten sich den Weg auf Position drei. Stefan Stoyke/Sascha Stein landeten auf Rang neun, Martin Rümpker/Kevin Münch auf dreizehn.

Ramona Berger/Silvia Dolores Keller Erste

Ramona Berger/Silvia Dolores Keller machten es bei den Frauen noch besser und holten sich den EM-Titel im 501 D.O. Im Endspiel bezwangen sie das Schweizer Duo Karina Känzig/Sylvia Schlapbach. Die Italienerinnen Denise Bonafini/Marini Asia kamen auf Rang drei ein.

Damien Noster/Willi Keller Erste

Im Doppel U16 hatten die Deutschen mit Damien Noster/Willi Keller noch ein ganz heißes Eisen im Feuer. Und die beiden Youngsters schmiedeten sich mit ihrem ganz Können den EM-Titel zurecht und verwiesen dabei die beiden türkischen Duos Zehra Gemi/Belinay Tuana Pehlivan sowie Irem Can/Ceylin Atas auf die Plätze zwei respektive drei.

Kathrin Reddmann, Christian Soethe, El Abbas El Amri Erste

Kurz vor dem Offenen Triple Mixed 701 M.O. liefen sich bei der Suche nach der verlorenen Zeit zufällig Kathrin Reddmann, Christian Soethe und El Abbas El Amri über den Weg und schrieben ein weiteres Kapitel in der EM-Erfolgsgeschichte 2022 des DSAB. Denn zusammen krönten sie sich mit der EM-Krone. Die Trios Lada Knapová/Martin Ziman/Milan Dolinský (Tschechoslowakei//Slowakei) sowie Petra Klemencic/Branko Kostrevc/Mitja Stergar aus Slowenien freuten sich über Rang drei.

Martin Rümpker Erster

Und wenn es läuft, läuft es. Auch bei Martin Rümpker, dem Punktegaranten im Dienste von Demolition Darts, vollbrachte sein erstes Meisterstück auf der EM-Bühne im 301 M.O.-Open, als er im Finale den Kroaten Cavric Ivica bezwang. Miguel A Leal Marin aus Spanien reihte sich als Dritter ein. Domenik Leiendecker belegte Rang sieben, Tim Oberfrank Rang neun.

Selin Kuruoglu, Karen Heine, Désirée Kuntz auf dem Podium

Selin Kuruoglu, Karen Heine und Désirée Kuntz legten im Damen-Open 301 M.O. noch eine Schippe drauf und nahmen in der obigen Reihenfolge gleich das gesamte Siegertreppchen in Beschlag.

Lara Berger/Tim Oberfrank auf Sieben

Im U19-Doppel rückte das Siegerpodest für Lara Berger/Tim Oberfrank in nicht erreichbare Ferne. Die beiden wurden Siebte. Nichtsdestotrotz ein schöner Erfolg. Der Sieg ging an die Tschechen Vojtech Cibula/Jan Ligus, Zweite wurden Zvonimir Pervan/Dino Živkovic und Dritte Dávid Dobos/Tamara Kovács aus Ungarn.

Podiumsspiegel 4. Tag


Auf und neben dem Podium

In der Folge musste sich die deutsche Auswahl in vier Wettbewerben ohne Podiumsplätze bescheiden.Das liegt im Wesen der Sache. Sport ohne Niederlagen, ohne Triumpfe anderer, würde den Sinn des Sports ad absurdum führen. Auch die Konkurrenz ist leistungswillig und leistungsfähig, sonst würde sich auch keine Wettbewerbssituation ergeben. Kurzum: Viele können Darts spielen und auch gut. Der oft zitierte Druck ist das Salz in der Suppe, macht die Spannung aus. Dirk Nowitzki brachte es einmal auf den Punkt: "Manchmal gewinnt er eben, der Druck!"  
 
Herren-Einzel Open 501 M.O.
1. Marko Janjic (Kroatien)
2. Petrovic Nenad (Kroatien)
3. Von Allmen Daniel (Schweiz)
9. Jan Obenhin (Deutschland)

Damen-Einzel Open 501 M.O.
1. Lada Knapová (Tschechien)
2. Nadine Hartl (Österreich) 
3. Jasmin Grillhofer (Österreich)
9. Christine Mörsdorf

Triple Mixed 701 M.O.
1. Almudena Fajardo Ayus/Ricardo Perez Ibarra/Jesús Noguera Perea (Spanien)
2. Mairichová Barbora/Karel Poklop/Michal/Šildberge (Tschechien)
3. Marina Letica/Mario Cegir/Neven Rešetar (Kroatien)

Damen-Einzel Open 501 M.O.
1. Tania Milli (Italien)
2. Julie Herard (Frankreich)
3. Eva Sobotková Eva (Tschechien)
7. Lara Berger (Deutschland)

Jan Obenhin Zweiter

Im Offenen Herren-Einzel 501 M.O. sah es anschließend schon wieder sonniger aus. Auch wenn der Profispieler Martin Hoffmann aus Tschechin zuschlug, änderte es nichts daran, dass der Deutsche Jan Obenhin als Zweiter zu glänzen wusste, während sich der Belgier Agirbas Enrah als Dritter hervortat.

Dietrich J. Westerman und Markus Keller fanden sich auf Rang 13 wieder, Frank Eisenträger, Willi Keller und Ben Tautz rangierten indes auf Position 17, Wolfgang Amlimg und Gernot Hess auf 25, Marco Gebauer und Henning Weidner auf 33.  

Podiumsspiegel 5. Tag


Sixpack-Day

Am sechsten Spieltag sah es für die deutsche Auswahl wieder richtig gut aus, auch wenn in sechs weiteren Wettbewerben keine Podiumsplatzierungen geerntet werden konnten:

Herren-Einzel Open 501 M.O. 
1. Michele Turetta (Italien)
2. Alexander Mašek (Tschechien)
3. Peter Buchmayr (Österreich)
7. Timo Reddmann (Deutschland)
9. Marco Gebauer (Deutschland)
9. Kevin Kuhn Kevin (Deutschland)

Open Einzel U16 Jungen 501 S.O.
1. Ömer Türkarslan (Türkei)
2. Petr Hofman (Tschechien)
3. Fedele Nicola (Italien)
7. Damien Noster (Deutschland)
9. Robin Gebauer (Deutschland)

Open Einzel U16 Mädchen 501 S.O.
1. Belinay Tuana Pehlivan (Türkei)
2. Ceylin Atas (Türkei)
3. Eva Kovacevicová (Tschechien)

Open Einzel U19 Mädchen 501 M.O.
1. Zehra Gemi (Türkei)
2. Kodric Lucija (Kroatien)
3. Michaela Jamnická (Slowakei)

Offenes-Einzel Herren 301 M.O.
1. Marko Janjic (Kroatien)
2. Paavo Myller (Finnland)
3. Ivan Mocic (Kroatien)
13. Cedric Schröder (Deutschland)
17. Dean Mannes (Deutschland)
25. Sascha Stein (Deutschland)
33. Oliver Hoffmann (Deutschland)
33. Florian Schumann (Deutschland)
49. Andre Rousseau (Deutschland)
49. Bernd Schaude (Deutschland)

Offenes-Einzel Damen 301 M.O.

1. Maja Tešija (Kroatien)
2. Monika Doležalová (Tschechien)
3. Lucija Kodric (Kroatien)

Willi Keller Zweiter

Im Offenen-Einzel U19 501 M.O, in dem sich auch der dreizehnjährige Willi Keller cool herumtrieb, musste er sich letztendlich erst im Finale dem Türken Halil Can Yildiz beugen. Edoardo Fiore aus Italien kam auf Rang drei. Für Tim Oberfalk reichte es für Platz neun und für Dennis Jung für Rang siebzehn.

Silvia Dolores Keller/El Abbas El Amri holen EM-Titel

Es wurde allerdings noch besser, denn Silvia Dolores Keller/El Abbas El Amri machten den EM-Titel im Mixed 501 D.O. klar. Hinter den beiden parkte zunächst das spanische Duo Fajardo Almudena Ayuso/Ricardo Perez Ibarra, sodann das türkische Zehra Gemi/Halil Can Yildiz auf den Lücken zwei und drei ein.

Die weiteren deutsche Platzierungen: 9. Kathrin Reddmann/Kevin Münch und Désirée Kuntz/Thomas Kuntz, 13. Karen Heine/Patrick Plötz, 25. Christine Mörsdorf/Sascha Stein, 33. Ramona Gebauer-Berger/Marco Gebauer sowie 65. Selin Kurouglu/Stefan Stoyke sowie Lara Berger/Willi Keller.

DSAB-Juniors Zweite


An diesem Tag wurden auch die EM-Titel in den drei Team-Wettbewerben Juniors, Herren und Damen, dem Herzstück der EM, vergeben. Die U19 Crew mit Lara Berger, Dennis Jung, Willi Keller, Damien Noster und Tim Oberfalk erkämpfte sich bravourös die Vize-Meisterschaft. Die Türkei holte sich den Titel, Rang drei ging indes an Tschechien.

DSAB-Herren Zweite


Die Herren El Abbas El Amri, Danijel Lukic, Jörg Mitterlehner, Kevin Münch Patrick Plötz, Christian Soethe, Sascha Stein und Stefan Stoyke mussten im Team-Wettbewerb zwar beim Spiel von fünf auf drei nach der Niederlage gegen Kroatien auf der Verliererseite wechseln. Doch nach zwei weiteren Erfolgserlebnissen trafen sie erneut beim Match ums Finale auf Kroatien. Dieses Mal machten sie schnell und konsequent den Sack zu und gewannen 9:2.

Im Finale gegen Tschechin ging der dritte Block leider 0:4 verloren. So stand es nach 4:4 plötzlich 4:8. Die deutsche Equipe kämpfte sich allerdings bis auf 7:8 wieder heran, verlor jedoch schlussendlich 7:9. Vize-Meister ist Vize-Meister und wahrlich nicht das Schlechteste.

DSAB-Damen Europameisterinnen

Die Damen Karen Heine, Selin Kuruoglu, Sandra Kaup, Silvia Dolores Keller, Michaela McClain, Kathrin Reddmann mussten ebenfalls auf die Verliererseite abbiegen, nachdem sie gegen Italien beim Spiel ums Finale auf der Gewinnerseite den Kürzeren gezogen hatten.

Den Fauxpas machten die deutschen Damen gegen Kroatien postwendend wieder wett, und trafen beim finalen Titelkampf abermals auf Italien. Matchausgleich im Teamgame, und der anschließende 9:7 Sieg bescherte dem DSAB den nächsten Titel. Beim Stand von 7:7 holten die beiden letzten Punkte zunächst Sandra Kaup, sodann Michaela McClain zum Titelgewinn.

Podiumsspiegel 6. Tag


Der verflixte siebte Tag

Was wir Ihnen vom letzten Tag der EM "bereits" berichten können, sind einige Fragmente. Das ist dürftig. Die EDU hat es auch nach drei Tagen nach Beendigung der EM immer noch nicht geschafft, die offiziellen Resultate des siebten und letzten EM-Tages bekannt zu geben. Hallelujah!  

Was wir allerdings, definitiv wissen, ist überaus erfreulich, denn Willi Keller hat das Junioren-Einzel U16 501 S.O. der Jungen für sich entscheiden können. Große Klasse!

Ferner wissen wir, dass Stefan Stoyke das EDU-Ranking 501 D.O. gewonnen hat, und zwar vor Stefano Barbi (Italien) und  Gabriel Varalijay (Slowakei). Weitere DSAB-Platzierungen: 4. Sascha Stein 7. Danijel Lukic 8. El Abbas El Amri und 19. Christian Soethe.    

Bei den Damen präsentierte sich die Italienerin Chiara Sarnari als Beste, ihr folgten Martina Suloska (Slowakei), Sylvia Schlapbach (Österreich) sowie Marene Westermann als Vierte, bei einem Start weniger.

Was wir beim Querlesen auf den verschiedenen nationalen Webseiten noch herausgefunden haben: Der Sieg im Herren-Einzel 501 D.O. ging an den Kroaten Reserar Neven, der im Endspiel gegen Martin Hoffmann (Tschechin) die Oberhand behielt. Stark zeigte sich zudem der Österreicher Chris Niederreiter, der Rang drei ergatterte.

Podiumsspiegel 7. Tag

Diese Ergebnissehaben wir im Podiumsspiegel schon berücksichtigt und warten nun nicht auf Godot, sondern schlicht und einfach darauf, dass die EDU in die Socken kommt, um die EM aussagekräftig abzuschließen. Beim Warten auf Godot verlief sich alles im Absurden, hoffen wir, dass die EDU praxisnäher handelt. 

Stand, 20. Juni 13:40 Uhr!