DLMM crossover: Ein starkes Darts-Stück

Starke DLMM: Beifall hier, Ovationen dort, Frohsinn allerorts. Spielfreude zeichnete die DLMM 2017 vom 30. Juni bis 2. Juli auf dem Autohof Strohofer in Geiselwind aus. Über 3 000 Akteure und Dartsfans kamen, um bei den 28. Deutschen Liga Mannschafts-Meisterschaften in sechs Leistungsklassen ihre Meisters zu küren.

 

DLMM 2017
Krümel Banditos II aus der MAD-Liga
Hauptsache Schneider frei (und drei) aus der Donau-Brenz-Liga
Black Hornets aus der Augsburger-Liga
And all together now
DLMM 2017
Mit Volldampf durch die DLMM
Café Chaos aus der Rhein-Neckar-Liga auf Rang drei
1328er aus der Augsburger Liga auf Rang zwei
Die Sieger: DC Volldampf aus der Münchener-Liga
And all together now
DLMM 2017
Da geht's lang ..
Bärenstrark
Berliner Jubel-Trubel
Lounge Dartisten aus der Berlin-Liga
10 Std Alles Klar aus der Rhein-Neckar-Liga
Berlin goes Vegas
And all together now
DLMM 2017
Szenen eines großen Erfolges: Dart Haie
Wie? Die haben doch nur einmal gewonnen
Mac Leods als Vizemeister
100 Jahre Darts (mindestens) - forever young
Elabbas "The Matchwinner" El Amri
DLMM 2017
Captains-Party
Hangover aus der Sachsen-Liga hängte sich voll hinein
Hexenalarm Joy aus der Rhein-Neckar-Liga letztes und dieses Jahr Vizemeister
Summ, ...
... summ, ...
... summ, Berliner Bien(ch)en
Intoniert wurde die Siegerehrung von der Angelika Galatovic-Band. Applaus!!!
DLMM 2017
Was Männer so alles für Las Vegas machen
Die Dritten: Flying Hirsch aus der Kieler-Liga
Der Vize-Meister: Dream Team Revolution aus der Augsburg-Liga
Beifall für ...
... den Meister: 8 Sterne Deluxe (Bavaria-Liga)
And all together now
DLMM 2017
Freude ...
... und Eierkuchen
Auf Rang drei Goaßer'a aus der Freisinger-Liga
Black Fighters aus der Bayern-Liga erkämpften sich Platz zwei
Die Letzten sollen die Ersten sein: Master of Disaster aus der Rhein-Nahe-Liga

Sie reisten aus ganz Deutschland an, von Aachen bis Dresden, von München bis Kiel. Laut, bärenstark, emotionsreich, durchdringend war die DLMM. Ein ganz starkes Darts-Stück!

C-Liga Second Chance 301 S.O.:

Black Hornets stoßen lautstark ins Horn

Der erste Jubel von der Finalbühne brandete am Samstagnachmittag markerschütternd durch die gesamte EventHall, als die Black Hornets Friedberg das Team Hauptsache Schneider Frei Dillingen in der Second Chance der C-Klasse mit 4:3, nach 0:2 und 1:3 Rückstand, im Teamgame noch meisterlich besiegen konnten.

Die Winner fühlten sich wie wahre Champions und hatten allesamt viel Spaß. „Bei diesem geilen Turnier ist das so“, machten die Black Hornets aus ihrem großen Dartsherzen frisch, fröhlich, frei keine Mördergrube. Den dritten Rang belegten die Krümel Banditos aus Pohlheim.

Fünfzehn auf dem Podium

Die Black Hornets traten mit Ulrike Hollein, Uwe Besluzki, Marco Reichl, Andreas Varga, Tobias Wundara und Dennis Zangl an, während Hauptsache Schneider Frei auf Carmen Müller, Karl Hanus, Sven Leins, Roman Lucas, Joachim Rieder und Matthias Velten gesetzt hatte. Für Krümel Banditos waren Patrick Hanl, Simon und Stefan Krämer, Lukas Kühn und Tobias Linke in die DLMM gezogen.

1. Black Hornets Friedberg (Augsburg Liga)

2. Hauptsache Schneider Frei Dillingen (Donau-Brenz-Liga)

3. Krümel Banditos II Pohlheim (MAD-Liga)


C-Liga First Chance 301 S.O.:

Mit Volldampf

In der First Chance der C-Liga steuerte Volldampf München mit Volldampf und Siegen über Knapp daneben (4:2), DC Schanzer 2 Ingolstadt (4:0), TV Thekenschläfer Gundelfingen (4:2) und das Team 1328er (4:0) erfolgreich den ersten Finalplatz an.

Die 1328er Gernlinden mussten Volldampf zwar beim ersten Match ums Finale ziehen lassen, doch dank eines 4:2 über Cafe Chaos Ludwigshafen erreichten sie aber dennoch das Endspiel.

„Hervorragend“, kommentierte Chaot Rolf Wollenschläger, „Wir sind begeistert, auch von der guten Durchführung dieser Mega-Veranstaltung - und ein großes Lob für den sehr freundlichen Service der Turnierleitung. Es hat einfach nur Spaß gemacht.“

Verkehrte Welt

Zunächst machte jedoch nur einer Volldampf, und zwar die 1328er, und zwar so, dass der Matchausgleich die konsequente Folge gewesen war. Mit viel Dynamik im ersten, mit viel Dramatik im Schlussteil! Als es sodann um die Wurst ging, flogen nämlich beim Checken die Pfeile nur so in die Triple Segmente, obwohl ein Single gefragt war. Bei allen!

Das Beste Zum Schluss: 4:3

Das Entscheidungsmatch sah zunächst die 1328er nach den beiden Einzeln mit 2:0 vorn, nach den beiden Doppel führten die 1328er weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung. Dann wendete sich jedoch das Blatt und Volldampf glich aus: 3:3!

Teamgame: Dramatik pur, abermals flogen viele Pfeile der überaus großen Nervosität geschuldet am Check auf beiden Seiten vorbei, bis endlich Volldampf seinem Namen alle Ehre machte und den DLMM-Sieg mit einem hart umkämpften 4:3 Erfolg ausgelassen feiern konnte.

Die Akteure mit Volldampf: Annette Nemeth, Florian Bamberger, Gerhard Kirmair, Lars Sachtler, Herbert Schwer und Sebastian Weiniger. Hinter den 1328er steckten namentlich Michael Bauernfeind, Norbert Rupp, Florian Schneider, Frank Spieler, Marcus Stark und Franz Stöckl. Das Café Chaos vertraute indes auf Siggi Kanter, Markus Krüger, Leander Münster, Eberhard Ohnesorge und Rolf Wollenschläger.  

1. Volldampf München (Müchener-Liga)

2. 1328er Augsburg (Augsburger-Liga)

3. Cafe Chaos Ludwigshafen (Rhein-Neckar-Liga)


BZ-Liga 501 D.O.:

Darts-Dramen am laufenden Band

Ein DD, Darts-Drama, par Excellence inszenierten die beiden Teams 10 Std Alles Klar aus Ketsch und die Mulack Fighter Berlin. Der Weg der Mulack Fighters ins Finale war gepflastert mit Siegen über DC Zufall Hagen (4:1), Dart am Hart München (4:2), Flying Arrowes Böhl-Iggelheim (4:1) und dem Team 10 Std Alles klar (4:0).

Mulack Fighter bärenstark

Eine beeindruckende Gesamtbilanz von 16:4 Sets zeichneten die Mulack Fighters aus, bei denen Frank Gansen, Kevin Knopf, Thomas Luksch, Sven Nürnberger, Stefan Rzybylek und Stefan Werner die Pfeile in der Hand hielten.

10 Std Alles klar back

10 Std Alles klar spielte sich aufgrund eines 4:2 über die Lounge Dartisten Berlin, die in der Besetzung Tino Ciesla, Florian Krebs, Olie Luckow, Sascha Oeltze, Dustin Strehlow, Chris Wachtel, Philip Wechwerth und Jason Weiß ihr Glück versuchten, zurück in den Titelkampf.

10 Std Alles klar weiter auf dem Vormarsch

Kevin Antz, Sven Beute, Stefan Ehlers, Patrick Kloh, Stefan Link und Michael Maul wollten nun im Finale alles klarmachen, inklusive Las Vegas. Als es nach 3:3 ins Teamgame ging, behielten sie ein paar mehr Nerven als die Mulack Fighters unter Kontrolle und erkämpften sich das absolute Entscheidungsmatch. 

Mulack Fighters edel und stark

Doch jetzt wurden sie eiskalt erwischt. Mulack Fighter ohne Schwächen. Thomas Luksch und Frank Gansen holten die ersten beiden Punkte, Stefan „Bulli“ Werner/Thomas Luksch steuerten den dritten Zähler bei. Frank Gansen/Kevin Knopf kämpften anschließend Kevin Antz/Stefan Link 3:2 nieder und bescherten so den Fightern aus dem Mulack den Sieg, Titel sowie die Tickets zum Worldcup 2018 in Las Vegas. Es folgte Hauptstadt-Hurra ohne Ende. Pur, volksnah, bärenstark, ehrlich, berlinerisch. Edel und stark!

1. Mulack Fighter Berlin (Berlin-Liga)

2. 10 Std Alles klar Ludwigshafen (Rhein-Neckar-Liga)

3. Lounge Dartisten Berlin (Berlin-Liga)


BZO/Bundesliga-Liga 501 D.O.:

Harte Zeiten

Die Anzahl von 47 Teams in der BZO/Bundesliga bot die Einteilung von acht Gruppen geradezu an, mit der Folge, dass in den 6-er Gruppen beziehungsweise der einen 5-er Gruppe nur zwei Teams weiterkamen. Der theoretische Umkehrschluss, dass sich jeweils vier Teams für die Zwischenrunde empfehlen, also mehr weiterkommen als ausscheiden, ist unsinnig und hat sich bereits in verschiedenen anderen Sportarten als absoluter Langweiler abqualifiziert. Da einzig und allein das Los über die Zusammensetzung der Gruppen entschied, impliziert dies auch harte Zeiten.

DLMM eben

Eine solche ergab sich beispielsweise mit den Dart Wölfen Sennfeld, dem Team Niederlausitz, der Hexenarena Joy (Heppenheim), allesamt bereits mit DLMM-Meisterehren geschmückt, dem DC Offenburg, dem 1. DC Angelbachtal sowie der Mausefalle Augsburg. „Ein absoluter Hammer!“, legte Sire Richard Buskohl und Team-Captain der Hexenarena Joy die Ohren an. Auf der anderen Seite ist so von Anfang an Spannung, Dramatik und Höchstleistung garantiert.

Die erste Gruppenphase forderte so bereits solch prominente Opfer wie die Hamburger Nordmänner oder das Team Niederlausitz Dresden. DLMM eben!

Die glorreichen Acht

Die Zwischenrunde meisterten Mac Leods (Dettelbach), Dart Haie - „Das Original“ (Idar-Oberstein), Demolition Darts (Paderborn) und das Team Dinslaken als Gruppensieger, wobei die drei letztgenannten Mannschaften alle drei Matches erfolgreich bestritten, während die Mac Leods mit nur zwei Erfolgen den Gruppensieg eintüten konnten.

In dieser Gruppe ging es besonders eng zu, denn nicht nur die Mac Leods, sondern auch EVC Neckarbomber Stuttgart und Respect Hamburg gewannen gleichfalls zwei Matches. Während Respect beim Setverhältnis nur einen Pluspunkt aufwies, kam Neckarbomber mit drei Pluspunkten weiter.

Als Gruppenzweite qualifizierten sich neben Neckarbomber noch Hexenarena Joy (Heppenheim), das All Stars Team Perkam (94368) sowie Just for Fun (Dudweiler) für die Endrunde der besten acht Teams.

Prominenten-Out

Auf der Strecke blieben dagegen nebst Respect Hamburg noch White Caps Dortmund, Evolution of Darts Chemnitz, DC Offenburg, Number One Lünen, Black Pup Kemrath, Camel Fighter Hagen und The Boys are back in Town München.

Unter den besten Acht wurde gleich richtig gesiebt. Der aktuelle Bundesligameister, Demolition Darts, und Neckarbomber, mussten auf Platz sieben passen. „Eine Frechheit", kommentierte Demolition Darter Maik Langendorf und meinte damit nur einen, seine eigene Mannschaft, die trotz 3:0 Führung als Verlierer ausschied.  

Den beiden folgten das All Stars Team und Hexenarena Joy, Erstgenannte mussten sich dem Team Dinslaken mit 2:4 beugen, derweil die Mac Leods die Hexenarena Joy mit 4:1 aus dem Rennen warf. Von vier auf drei behielten die Mc Leods mit 4:1 die Oberhand über den Titelverteidiger aus Dinslaken.

Dart Haie immer noch gefräßig

Als erster Finalist stand indes Dart Haie - „Das Original“ fest, die sich jeweils mit 4:1 gegen Hexenarena Joy, das Team Dinslaken und Just for Fun durchgesetzt hatten. Insgesamt hatten die Dart Haie mit einem 40:20 Legverhältnis überzeugt. „Auf dem Papier erscheint alles souverän und überlegen, aber wir haben uns ganz schön strecken müssen“, hob Team-Admiral Holger Kurz hervor.

Mac Leods mit alter Stärke

Auf der Verliererseite kämpften sodann Just for Fun und die Mac Leods um den zweiten Finalplatz, wobei sich die Unterfranken mit 4:0 überlegen zeigten.

Endspiel mit guten A- und B-Noten

Mit dem richtigen Schwung gingen die Mac Leods auch das Endspiel an. So mussten sich mit jeweils 0:3 sowohl Mario Curschmann als auch Nico Kurz den Mac Leods Sascha Schneider beziehungsweise Andreas Demkanin geschlagen geben.

Die Haie geschockt, fielen allerdings nicht in Schockstarre, sondern holten sich tatkräftig beide Doppel. Einmal zeigten sich Mario Curschmann/Nico Kurz, das andere Mal Elabbas El Amri/Andreas Waldenmaier der Konkurrenz überlegen. Zwischenstand: 2:2!

Andreas Waldenmaier besiegte anschließend Axel Liesecke 3:1, während Elabbas El Amri Stefan Nilles nicht nur mit 3:0 ruhigstellte, sondern den Titelgewinn perfekt machte.

Elabbas „Matchwinner“ El Amri

Nun heißt er Elabbas „Matchwinner“ El Amri, nachdem es auch er gewesen war, der die Dart Haie (plus) vor drei Wochen mit dem Eurocup in Caorle gekrönt hatte. Elabbas „Matchwinner“ El Amri auf Höhenflug.

„Am besten ich höre jetzt auf“, scherzte indes Nico Kurz, nachdem er sich mit dem nächsten schwergewichtigen Titel in seiner noch so jungen Karriere schmücken durfte.

Mario Curschmann gab sich zicke-zacke als personifizierte Freude, sprang herum wie Otto anno dunemals, während Holger Kurz still vor sich hin murmelte: „Einfach Wahnsinn!“ und dies mit der nunmehr wohl schon weltberühmten Kurz-Faust männlich-herb untermalte.

Lob bekamen die Haie auch vom Gegner: „Der Sieg der Haie geht vollkommenen in Ordnung!“, kannte Andreas Demkanin neidlos an. In bester Geberlaune bedankte er sich zugleich im Namen seiner Mannschaft für „die hervorragende DLMM“.

Wir stellen vor: Dart Haie - "Das Original" in der Besetzung Mario Curschmann, Elabbas „Matchwinner“ El Amri, Holger und Nico Kurz, Daniel Letic und Andreas Waldenmaier. Die Mannen der Mac Leods hießen Andreas Demkanin, Sascha Höhn, Axel Liesecke, Stefan Nilles, Sascha Schneider und Gültekin Tok. Das Quartett Just for Fun bestand aus Sven Flück, Matthias Himbert, Thomas Klein und Steven Noster.

1. Dart Haie - "Das Original" Idar-Oberstein (Bundesliga Südwest)


2. Mac Leods Dettelbach (Bundesliga Bayern)


3. Just for Fun Dudweiler (Bundesliga Südwest)
 

 

B-Liga 301 M.O.:

Dream Team Revolution gegen 8 Sterne Deluxe

Am Sonntag, die Uhren zeigten noch nicht einmal 14:00 Uhr, wurde bereits das Finale in der B-Liga aufgerufen. Auf der einen Seite Dream Team Revolution Augsburg, auf der anderen 8 Sterne Deluxe Weilheim.

Das Dream Team Revolution hatte sich für das Finale mir Erfolgen über 2-3 Trullala (5:1), Die Zebras Kiel (4:2), Team Playzone Sehmatal-Sehme (4:2), Flying Hürsch Nortorf (5:1) und 8 Sterne Deluxe (4:0) empfohlen.

Beim Spiel um den zweiten Finalplatz trafen 8 Sterne Deluxe auf Flying Hürsch. Den Letztgenannten wurde der Höhenflug auf die Finalbühne verwehrt, allerdings erst im Teamgame, ergo: 4:3!

Finales Gipfeltreffen

Der finale Fight entwickelte zunächst zwischen Dream Team Revolution und 8 Sterne Deluxe zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen: 1:1, 2:2, 3:3 - sodann Teamgame, die ersten Matchdarts für Dream Team Revolution fanden nicht ihr Ziel, sodass die 8 Sterne Deluxe ihre Chance bekamen, die sie konsequent nutzten. Die Folge: Machtgewinn, Matchausgleich und alles noch einmal von vorne.

8 Sterne Deluxe mit größerem Standing

Hatte Dream Team Revolution den Traum von Las Vegas schon ausgeträumt? Sie wirkten nicht mehr so selbstbewusst und konnten im Entscheidungsmatch nicht mehr an ihre beeindruckenden Leistungen, die sie während des gesamten Turniers nachhaltig unter Beweis gestellt hatten, anknüpfen, während die 8 Sterne Deluxe richtig aufdrehten, die Konkurrenz auf dem Weg nach Las Vegas abfingen und sich selbst zu DLMM-Meistern kürten.

1. 8 Sterne Deluxe Weilheim (Bavaria-Liga)

2. Dream Team Revolution Augsburg (Ausgsburger-Liga)

3. Flying Hürsch Kiel (Kieler-Liga)


Die Meister: Martin Bach, Thomas Baulechner, Christian Erhardt, André Jacobsen, Sebastian Pohl und Marcus Stähler! Die Vizemeister: Arno Bandorf, Franz Neujahr, Bastian Rauch, Markus Schwarzmann, Aleksander Spoljarevic und Roland Steiger. Die Dritten: Sebastian Kless, Markus Kruppke, Hendrik Marquardt, Reinhard Möller, Michael Ney und Jens Sobetzki.



Damen 301 M.O.:

Bienen Berlin summ, summ, summ

Als es um die Finalteilnahme auf der Gewinnerseite ging, summten die Bienen aus Berlin munter weiter und schubsten die Hexen aus Südhessen, denen sie sich in allen Belangen überlegen zeigten, mit 4:0 auf die Verliererseite und zogen kampfbienenmäßig ins Endspiel ein.

Stefanie Rennoch gewann gegen Simone Fegert 3:1 wie auch Anne Willkomm über Michaela Mc Clain. Mit demselben Resultat endeten die beiden Doppel, in denen sich sowohl Stefanie Rennoch/Anne Willkomm als auch Katharina Brandt/Tamara Granat behaupteten, wobei sich insbesondere Letztgenannte ins Zeug gelegt hatte. 

Bull Eye Fighters bleiben auf der Strecke

Währenddessen kickte Hangover Oelsnitz im Teamgame die Bull Eye Fighters, sowohl Titelverteidiger als auch das erfolgreichste DLMM Damen-Team aller Zeiten, von 5 auf 4 aus dem Titelrennen, wie auch die Ladies das Team Potpourri mit 4:2.

Anschließend setzte sich Hangover gegen die Ladies mit 4:3 durch, um dann mit Hexenalarm Joy den zweiten Finalisten untereinander ausmachen.

Hexenalarm rettet sich ins Finale

Abermals ging es ins Teamgame, nachdem Hexenalarm einen denkbaren schlechten Start erwischt hatte und 0:2 in Rückstand geriet, da sowohl Sabrina Haubold als auch Pia May für Hangover punkten konnten. Stefanie Richter/Simone Fegert sowie Sabine Lischka-Kurz/Michaela Mc Clain vermochte auf der anderen Seite das Match wieder zu egalisieren. Dann gab es dank Jenny Kleber einen Punkt für Hangover und einen dank Simone Fegert für Hexenalarm.

Zur Entscheidungsfindung musste ein Teamgame eingeläutet werden, in dem Sabine Lischka-Kurz ihren Hexen auf jeden Fall die internationale Bühne im Jahr 2018 rettete. Die Frage war nur: Las Vegas oder Caorle?

Hexeanalarm Joy bietet Bienen Berlin Paroli

Es ist eine alternativlose Festellung: Das mit großen Abstand beste Damen-Team dieser DLMM waren die Bienen Berlin, auch wenn Hexenalarm Joy auf der Finalbühne noch einmal alle Kräfte mobilisierte, reichte es am Ende nicht.

Nichtsdestotrotz boten die Hexen den Bienen Paroli, auch wenn die beiden ersten Einzel mit jeweils 3:0 an die Berlinerinnen gingen. Stefanie Rennoch und Anne Willkomm zeichneten dafür verantwortlich.

Den zwei Punktevorsprung vermochten die Bienen auch in den beiden Doppelwettbewerben zu verteidigen. Stefanie Stefanie Rennoch/Anne Willkomm holten einen Punkt für die Bienen, Michaela Mc Clain/Sabine Lischka-Kurz den anderen für die Hexen.

Es folgte eine ganz starke Hexenphase, in der sie aufgrund der Siege von Sabine Lischka-Kurz und Simone Fegert das Match austarieren konnten. Und plötzlich schien alles wieder offen – auch der Blick Richtung Las Vegas.

Berliner Bienen stechen zurück

Im Teamgame fiel sodann die Entscheidung zugunsten der Berliner Bienen, in dem Stefanie Rennoch zunächst ein 165er Finish verpasste, dennoch für Las Vegas einchecken konnte, als sie wieder an der Reihe war. Ohne Frage war der Sieg wohlverdient.

1. Bienen Berlin (Berlin_liga)

2. Hexenalarm Joy (Rhein-Neckar-Liga)

3. Hangover Oelsnitz (Saschsen-Liga)

Siegerinnen first: Katharina Brandt, Tamara Granat, Sabine Neef, Stefanie Rennoch, Linda Rensch und Anne Willkomm. Runners-up: Simone Fegert, Sabine Lischka-Kurz, Michaela Mc Clain, Christine Mörsdorf, Stefanie Richter un Désirée Riehm. And now Hangover: Sabrina Haubold, Kathrin Jakob, Jenny Klebert, Pia May und Denise Mohrmann.


A-Liga 501 D.O.:

32 von 134

Von den 134 gemeldeten Mannschaften in der A-Liga, dem größten Feld dieser DLMM, kamen schlussendlich 32 in die Finalrunde, in der sich zunächst Master of Disaster Ginsheim besonders hervortun konnte. Mit Siegen über Hill Angeles Kriftel II (4:0), Black Sabbath Langenau (4:1), Glückritter Aue (4:1), Black Fighters Waldkraiburg (4:2) sowie Goaßer’a Freising (4:0) zeigten die Südhessen mehr von ihrer Master- als Disaster-Seite.

Goaßer’a Freising voll dabei

Goaßer’a Freising hatte zuvor das Team Bingo Schwenningen (4:3), Monsters Ismaning (4:3), Arena Darter Emden (4:2) und 180er Haar (4:3) geschlagen, sodass Master of Disaster bis dahin mit 20:4 Sets, ein ganz edler Wert, bilanzierte, während Goaßer’a auf knappe 16:15 kam.

Black Fighters, die dunkle Macht

Nachdem die Black Fighters die Glückritter aus Aue deutlich 4:0 besiegt hatten, kam es zum sportlichen Duell um den zweiten Finalplatz zwischen Goaßer’a und den Black Fighters, dieses entschieden die Black Fighters glasklar (dunkel getönt) mit 4:1 für sich. Für die Zähler sorgten Muharrem Kutlu, Muharrem Kutlu/Mirsad Metovic, Robert Lohmüller/Marko Schwarzer sowie Marko Schwarzer, während Peter Josefiok den Ehrenpunkt für die Goaßer’a rettete.

Viel mehr Master als Disaster

Im Endspiel fing Patrick Langbecker in vortrefflicher Form den ersten Punkt für Master of Disaster ein, während Mirsad Metovic für die Black Fighters einen sichern konnte. Damit beide Teams noch auf Augenhöhe, doch das Kräfteverhältnis verschob sich mit den beiden Doppel eindeutig zugunsten von Master of Disaster, denn sowohl Patrick Langbecker/Christian Küchler als auch Martin von Bijlevelt/Ralph Busch fuhren die Punkte ein, wobei die beiden Wettbewerbe im Parallelschwung verliefen: 1:0, 2:0, 2:1 und 3:1 - hier wie dort. 

Matchwinner Ralph Busch

Noch ein einziger Punkt trennte Masters of Disaster vom Titel und Las Vegas, den aber prompt Ralph Busch mit einem 3:0 über Marco Schwarzer einfahren konnte.

1. Master of Dissater Ginsheim

2. Black Fighters Waldkraiburg

3. Goaßer’a Freising


Master of Disaster: Yvon Augsten, Martin von Bijlevelt, Ralph Busch, Christian Küchler, Patrick Langbecker und Boris Neuweger! Black Fighters: Muharrem Kutlu, Robert Lohmüller, Mirsad Metovic, Klaus Mochny, Andreas Rakowitz und Marco Schwarzer! Goaßer'a: Karl Baumgartner, Alex Harrer, Peter Josefick, Christian Lutz, Uwe Markel und Uwe Reimann.

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