Dimitri van den Bergh und Krzysztof Ratajski

Die Kurz-kurz Zusammenfassung: Dimitri van den Bergh und Krzysztof Ratajski im Halbfinale. Gerwyn Price und Callan Rydz raus. Die Kurz-Zusammenfassung: Der Belgier besiegte den amtierenden Weltmeister 16:9. „The Polish Eagle“ flog noch einen Tacken höher und setzte sich mit 16:8 gegen den Engländer durch.

Dimitri van den Bergh weiter auf dem Vormarsch
Krzysztof Ratajski - kein Blick zurück
Schnee von gestern Gerwyn Price

Der Kurz-kurz Kommentar

Zwei deutliche Siege. Der Titelverteidiger Dimitri van den Bergh weiter auf Erfolgskurs, während Krzysztof Ratajski erstmalig ein Major-Semifinale erreichte.

Der Kurz-Kommentar

Mit Callan Rydz ist der letzte Akteur ausgeschieden, der sich nicht über die PDC Oder of Merit für das World Matchplay qualifiziert hatte. Der amtierende Weltmeister Gerwyn Price hat gestern in „The Dreammaker“ seinen Meister gefunden, während der Weltranglisten-Achte weiter von seiner Titelverteidiger träumen darf. Zugegeben, etwas flapsig formuliert, denn was Dimitri van den Bergh bisher in Blackpool gezeigt hat, ist das Resultat einer hochkonzentrierten sportlich überaus imponierenden Leistung.

Die Analyse

Dimitri van den Bergh erzielte in seinen bisherigen drei Matches folgende Durchschnittswerte: 94,60, 103,68 und 102,27! Das ergibt einen crossover Average von 100,18. Seine Checkoutquoten betrugen: 35,71, 32,35 und 39,02. In Summe folglich: 35,69. Solide! Auf der anderen Seite hat er insgesamt 30mal beim Scoren 180 erzielt. Mehr als bisher alle anderen Teilnehmer. Gestern waren es zehn an der Zahl. Die Kennziffern des Matches von Gerwyn Price: 98,19 Average, 25,71 prozentige Checkquote – zu wenig – und sechs 180er Würfe.

Zum Spielverlauf: Nur zweimal ging Gerwyn Price in Führung, als er das erste und dritte Leg gewonnen hatte. Bis zum 7:8 hielt der Waliser allerdings mit, bevor er step by step einbrach: 7:10, 8:12, 8:15 sowie 9:16.

Dimitri van den Bergh hatte im vorletzten Turn drei Matchdarts versemmelt, im nächsten und letzten Leg löschte er allerdings seinen Rest von 68 effizient mit T20 und D4 – vierzehn Darts. Sein insgesamt vierter Matchdarts hatte gesessen. Anschließend freies Posing.

Der Sieger hatte einmal 11, je zweimal 12 und 13, fünfmal 14, zweimal 15, und je einmal 16, 17, 18 und 19 Darts gespielt. Ein Mittel von 14,44 Darts. Die drei Legs, für die er die meisten Darts gebraucht hatte, waren seine ersten drei gewonnenen Punkte gewesen. Dann nahm er Fahrt auf ...

Krzysztof Ratajski benötigte zweimal 11, einmal 12, zweimal 14, viermal 15, zweimal jeweils 16 und 17 sowie dreimal 18 Darts, um seine Punkte zu machen. Im Mittel sind das 15,13 Darts. Das Match ging sogar einmal in die achte Runde, bevor Callan Rydz mit Pfeil Nummer 22 das Leg zum 3:6 beenden konnte. Dass es der Engländer auch wesentlich besser kann, bewies mit 13 Darts zum 6:12.

Für den Polen wurde ein Average von 97,34 festgehalten, für den Engländer einer von 88,11. Die Checkoutrate des Siegers belief sich auf 35,56 Prozent, die des Verlierers auf 40 glatt. Callan Rydz scorte viermal 180, Krzysztof Ratajski neunmal.

Noch ein Wort zum Spielverlauf: Callan Rydz gewann das erste Leg, dann übermal Krzysztof Ratajski das Ruder, ging 3:2, dann 6:2, 8:4, 12:5, 13:7, 15:8 in Führung und gewann schließlich 16:8.

Im gesamten Turnierverlauf wurde die Performance von Krzysztof Ratajski von siebzehn 180er Scores (5, 3 und 9), von einem Gesamtaverage von 99,62 (101,57, 99,94 und 97,34) sowie von einer Gesamtcheckquote von 45,56 (58,82, 42,82 und 35,56) – respektabel – imposant charakterisiert.

Die beiden Gewinner treffen nun am Samstagabend im Halbfinale aufeinander.