Die Großmeister dieser DM

Time’s Arrow hat den Freitag der DM 2016 erreicht. Da standen nicht weniger als fünf Deutschlands-Cups auf dem Programm, mit Mammutfeldern größer denn je. Und vielen neuen Deutschen-Meisterinnen und Meistern sowie Podiumsakteuren.

Siegerehrung mit Matthias Ehlers, Marcel Höntsch und Peter Scherbauer
Peter Scherbauer
Matthias Ehlers
Annett Heine-Richter
Simone Fegert
Annett Heine-Richter, Simone Fegert und Kathrin Reddmann, die besten drei im Deutschland-Cup Damen-Einzel
Sascha "Stoiner" Stein
Mr. Gaga: Gabriel Clemens
Sascha Stein, Gabriel Clemens und Tim Rehberg
Manuel Otto
Sören Wegner
Patrick Pellny
Sören Wegner
Der Deutsche Meister Manuel Otto
And all together now
Tamara Muster und Alexander Köhler sowie Jennifer Glass und Matthias Görs auf den Rängen zwei und drei im Mixed ...
... und die neuen Titelträger: Silvia Dolores Moos und Thomas Ehlers mit Tochter
Thomas Ehlers
Matchwinner: Silvia Dolores Moos

Proper 346 Teilnehmer

Der Deutschland-Cup Offenes Einzel 301 M.O. war so proper wie noch nie, 346 Teilnehmer, und präsentierte einen neuen Meister. Proper. Neue Frische: Matthias Ehlers (Hohberg) versus Marcel Höntsch (Geiselhöring)! Peter Scherbauer (Trostberg) musste beim Spiel ums Finale auf der Verliererseite Matthias Ehlers den Vortritt lassen.

Matthias Ehlers Wege kreuzten sich sodann mit denen von Marcel Höntsch, der gleich im ersten Leg allen zeigte, dass es hier um den Deutschen Meister-Titel geht und sich mit acht Pfeilen 1:0 Führung brachte.

2:0 für Marcel Höntsch

Das zweite Leg wesentlich ausgeglichener. Matthias Ehlers und Marcel Höntsch warteten im Parallelschwung mit elf Darts auf der Hand auf. Matthias Ehlers Pfeile zum Ausgleich verstrichen einer nach dem anderen, während dagegen Marcel Höntsch seinen fünften Matchdarts ins Ziel brachte.

Titel für Marcel Höntsch, Vizemeisterschaft für Matthias Ehlers und Rang drei für Peter Scherbauer, dieses Erfolgstrio setzte sich gegen die propere Konkurrenz vom 343 Teilnehmern durch. Sauber! Erfolge, in denen man sich spiegeln kann - zumal die Konkurrenz dahinter es wahrlich in sich hatte: Deutsche Meister, Europa- und Weltmeister, DSAB Ranglisten-Sieger, Worldcup- und Champions League-Gewinner zuhauf! 

Rangliste Deutschland-Cup Offenes-Einzel 301 M.O.



Prima von 188: Simone Fegert

Erst einmal waren 188 Damen im Deutschland-Cup Damen 301 M.O. am Start. Rekordergebnis! Simone Fegert (Bexbach) mittendrin und außer Rand und Band. Sportlich! Durchpflügte sie die Gewinnerseite, als ob es kein Morgen gäben würde. Lohn der Mühe: Der erste Finalplatz!

Titelträgerinnen untereinander

Kathrin Reddmann (Jübek), die diesen Wettbewerb in ihrer Laufnbahn 2014 erringen konnte, musste folglich auf die Verliererseite abrücken, während sich die Titelverteidigerin Annett Heine-Richter aus Dresden, da, wo meine Kanzlerin gerne einen draufmacht, durch die Verliererseite ackern musste. Zurück zur Essenz: Richtig in Schwung schaltete Annett Heine-Richter kurzerhand Kathrin Reddmann aus.

Simone Fegert avanciert zur Meisterin

Elanvoll ging Annett Heine-Richter auch das Finale an. Ruckzuck 2:0, folglich Setausgleich! Ruckzuck mit Verzögerung konnte allerdings auch Simone Fegert gut, die sich im Entscheidungsset 2:1 durchsetzen und zur neuen Titelträgerin aufsteigen konnte. So avancierte sie zur Deutschen Meisterin im größten Wettbewerb aller drei Damen-Einzel Disziplinen.  

Rangliste Deutschland-Cup Damen-Einzel 301 M.O.


282 Player und 100-Prozent Gabriel Clemens

Noch voller wurde es im Kreis der Masters-Herren um den Deutschland-Cup 501 D.O., zu dem sich 282 Player anmeldeten.

Tim Rehberg weit vorne

Stellen wir zunächst Tim Rehberg in den Mittelpunkt. Der Dortmunder belegte den dritten Platz und ließ nur zwei Spieler passieren. Einer hieß Sascha Stein (Birkenau), der ihm mit 2:1 das Endspiel verwehrte. Auf der anderen Seite ließ Tim Rehberg nicht weniger als 279 Akteure hinter sich. Das beeindruckt, weil ihm die gesamte deutsche Elite angefangen von Stefan Stoyke (Barßel), der den Platz gleich nach Tim Rehberg einnahm, über Frank Schmedemann (Ratekau) auf Rang 65 bis hin zum Würzburger Alexander Köhler auf Rang 129 den Vortritt lassen musste.  

Gabriel Clemens shot Sascha Stein

Im Duell um den Titel maßen sich sodann Sascha Stein und Gabriel Clemens (Saarwellingen), Letztgenannter stieß über die Gewinnerseite ins Finale vor. Es war ein short-short Game. Gabriel Clemens wie entfesselt holte sich das erste Leg mit fünfzehn Darts, den Sieg nach dreimal 140 mit dreizehn Pfeilen. Einhundertprozentige Checkquote. Einhundertprozent Deutscher Meister.

Die Meister von Gestern

Im letzten Jahr hieß der Gewinner Sladan Nedic (Darmstadt), der Vizemeister Elabbas Elamri (Hanau) und der Dritte Jörg Mitterlehner aus Moers, die dieses Mal auf den Rängen 65, dreizehn beziehungsweise 97 zu finden waren.    

Rangliste Deutschland-Cup Herren-Einzel Masters 501 D.O. 


406 Starter

Wir hatten schon Teilnehmerfelder von 188, 282 und 346 Akteuren dieses DM-Freitags 2016 passieren lassen, aber es ging noch mehr. Im Deutschland-Cup Herren-Einzel Amateure 301 M.O. wurden sage und schreibe 406 Spieler gezählt und damit gelang eine Verbesserung des Rekordergebnisses aus dem Jahre 2013. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Plus von 23 Spielern realisiert.

Das heißt, dass sich alle auf Rang 65 inmitten des besten Viertels angesiedelt haben, dass alle inklusive Rang 25 locker zu den besten 10 Prozent gehören und dass die besten drei 99,25 Prozent aller Starter hinter sich gelassen haben. Superlative Leistungen auf allen Ebenen.

Ein hochachtungsvoller Blick zurück

Im letzten Jahr standen Andre Blohm, Uwe Ziegelmaier und Mladen Horvat auf dem Podium, 2014 Ralph Busch, Mick Hasse und Christian Schultz sowie 2013 Giuseppe Mangiameli, Marcel Grünewald und Jürgen Manß.       

Wie heißt das sagenumwobene Erfolgstrio 2016?

Patrick Pellny aus Castrop-Rauxel, der als Dritter besser platziert war als 403 andere Spieler. Der Vizemeister Sören Wegner (Annaberg-Buchholz) ließ 404 Akteure hinter sich und musste nur einen einzigen vorbeilassen, und zwar Manuel Otto aus Hirschberg, the very best of 406. Was für eine Extrem-Leistung. Im Finale besiegte er Sören Wegner 2:0.

Rangliste Deutschland-Cup Herren-Einzel Amateure 301 M.O. 


Zu immer neuen Höchstleistungen

Was die qualitative Quantität angeht, überbot der Deutschland-Cup Mixed 301 M.O. alle anderen Wettbewerbe der DM 2016. 482 Spielerinnen und Spieler machten mit. Damit steigerte diese Disziplin ihr Kontingent sukzessive von 452 (2013) über 458 (2014) und 470 (2015) bis auf das neue Höchstniveau von 482 in diesem Jahr!     

Jennifer Glass und Matthias Görs auf drei

Nachdem Jennifer Glass (Felm) und Matthias Görs (Lichtenhagen) beim Spiel ums Finale auf der Verliererseite gestoppt wurden, dennoch eine hervorragende Platzierung erreichten, ging es vor dem Finalboard mit Tamara Muster und Alexander Köhler aus Würzburg auf der einen sowie Silvia Dolores Moos (Wilsdorf) und Thomas Ehlers (Gießen) auf der anderen Seite im Titelrennen rasant weiter.

Silvia Dolores Moos verwandelt Matchdarts

Zunächst einmal egalisierten Tamara Muster/Alexander Köhler das Match mit 2:0. Nach 1:1 im Entscheidungsset verpasste Alexander Köhler ein 164er Bullfinish zum Titelgewinn, derweil Silvia Moos ihren Matchdarts konsequent im Ziel unterbringen konnte.         

Rangliste Deutschland-Cup Mixed 301 M.O. 

Nun hat sich der DM-Pfeil der Zeit durch insgesamt vierzehn Highligts gebohrt. Mit dem 64er Feld der Damen und dem 128er Feld der Herren sowie dem Masters of Masters der Damen und Herren stehen noch vier Höchstpunkte aus. See you later!