Die Einsamkeit der Demolitions

Die Bilanz von Demolition Darts ist fulminant: Sechs Siege, achtzehn Punkte, ein Set- sowie Legquotient von 5,32 beziehungsweise 2,51. Das ist allerdings Schnee von gestern, die Aktualität hat die Parameter vom vorherigen Spieltag nun ausgelöscht. Stehenbleibt lediglich das Prädikat „fulminant“.

Topform: Martin Rümpker
Daniel Hanke
Beste Bedingungen im VdP
Holger Hensel
Andreas von der Vondi

Jetzt sind es acht Siege, vierundzwanzig Punkte, das Set- und Legverhältnisse spiegeln die Relationen 130:30 sowie 395:167 beziehungsweise die Quotienten 4,3 sowie 2,37 wider.

An diesem Wochenende sprangen für die Paderborner in ihrer spielerischen Heimstätte VdP zwei weitere Siege heraus. Sie bezwangen Sharpshooters Kierspe 16:4 (51:18) respektive Number One Lünen 13:7 (43:29). Das bisher „knappste“ Resultat in der laufenden Saison. Das Weekend-Summary der Demolitions lautet indes 29:11 beziehungsweise 94:47.

83 - 100 % Schoko

Ihre Schokoladenseiten präsentierten die Demolitions gegen Number One Lünen insbesondere in den Vollmilchrecken Martin Rümpker und Kevin Münch, und zwar in dieser Reihenfolge, einmal 100, das andere Mal 83,3 Prozent vom Besten. Gemeinsam gewannen sie zwei Doppel mit insgesamt 4:1 Legs. Darüber hinaus hielt sich Martin Rümpker in allen vier Einzel schadlos (einmal 3:2, dreimal 3:0), Gesamtwert 12:2, der einem Quotienten von 6,0 entspricht. Kevin Münch vergeigte nur eine Partie 1:3, gewann dagegen einmal 3:0 und zweimal 3:1, Gesamtwert 10:5, adäquater Quotient 2,0. Die verbleibenden vier Zähler holten Andreas von der Heyden, Holger Hensel, David Böning sowie Andreas von der Heyden/David Böning ein.

In den Reihen von Number One Lünen zeigte sich Dirk Markowski fit und den Demolitions gewachsen. Er gewann dreimal als Solist und einmal an der Seite von Daniel Hanke ein Doppel. Zwei Points steuerte Mike Terbüchte bei, während sich Daniel Leinendecker einen Punkt schnappte.

Martin Rümpkers Diary-Totalisator 32:4

Beim Match gegen die Sharpshooters Kierspe packten sich die Demolitions samt und sonders alle vier Doppel ein. Teilergebnis: Vier Punkte und 8:1 Legs! Dazu addierten sich vier Einzelerfolge von Martin Rümpker, drei von David Böning, zwei von Kevin Münch, der danach die Bühne verließ, und nur ein einziger, ganz winziger von Andreas von der Heyden, der dreimal total 2:3 abschlappte.

Die Gesamtbilanz von Martin Rümpker belief sich auf 16:1 – 4:0 in den Doppel- und 12:1 in den Einzelbegegnungen. Sein Diary-Totalisator: 32:4! Quotient: 8,0!!!

Viermal schossen die Sharpshooters scharf. Daniel Giesbrecht und Eugen Tinko sowie die beiden Ersatzspieler Andrei Schneider und Dario Gentilcore.

Sharpshooters v. Number One 7:13

In der dritten Partie des Tages ging es für beide Teams darum, Anschluss zu behalten, allerdings unter verschiedenen Vorzeichen. Für Number One, um nicht den Kontakt zur Spitze zu verlieren, und für die Sharpshooters, um nicht völlig aus der Schlagweite der anderen abstiegsgefährdeten Teams zu geraten. Dieses Duell endete 13:7 (44:31) für Number One.

Nach dem ersten Block führten die Lüner zwar 3:2 Führung, jedoch war Kierspe noch nicht verloren. Nach 3:7 Rückstand verfinsterte sich die Perspektive der Sharpshooters jedoch zusehends. Das 11:4 zugunsten von Number One hatte die Niederlage der Sharpshooters allerdings bereits im dritten Turn manifestiert. An Ende stand es 7:11 – die drei gewonnenen Partien im letzten Viertel reichten den Sharpshooters nur noch für ein paar kosmetische Korrekturen.

Daniel Hanke und Dirk Markowsk

Die eifrigsten Punktesammler waren Daniel Hanke und Dirk Markowski. Seite an Seite erstritten sie zwei Punkte in den Doppelauseinandersetzungen, Dirk Markowski zeichnete für drei weitere Punkte als Einzelkämpfer verantwortlich und machte dann Platz für Klaus Toom, während Daniel Hanke alle vier Einzel für sich entscheiden konnte. Das war schon weit mehr als die halbe Miete.

Da Daniel Leindecker zwei und Mike Terbüchte einen Zähler sowie die beiden gemeinsam einen weiteren beisteuern konnten, behält Number One zumindest White Caps Dortmund in Sichtweite. Demolition Darts ist der gesamten Konkurrenz indes scon weit entrückt.