Deutsch(ön)land-Darts: Mega EM in Caorle

Deutsch(ön)land Darts dominiert die EM und behauptet sich ein weiteres Mal als Nummer 1 in der Nationenwertung mit 71 Punkten vor Kroatien (54) und Tschechin (50,5) und erringt 37 Podiumsplätze. Nicht weniger 57 DSABler standen auf dem Podium, 26 davon sogar als Sieger.

DSAB sehr erfolgreich in Caorle
Eine Woche Vollgas-Darts
Der erfolgreichste männliche DSAB-Teilnehmer Steven Crampton
Die erfolgrechste weibliche DSAB-Teilnehmerin Katharina Brandt
Die Champions League Sieger
Alle Champions Laegue Finalisten
Siegerehrung Nationateam Jugend
Die glorreichen Sieben plus Lara Berger
Triple Mixed EM Sieger: Silvia Dolores Keller, Karsten Koch und Jörg Mitterlehner
Vize-Europameister Marcel Großmann
Platz drei und eins für Lars Ruschewski und Steven Crampton im Offenen U18-Einzel
Victor's Ceremonie Jugend-Doppel U 18 mit Steven Crampton und Marcel Großmann
Mixed Siegerehrung ...
... mit den Vize-Meistern Simone Fegert und Sascha Stein
Die Präsentation der Besten im Damen-Doppel mit ...
... den Runners-up Marene Westermann und Silvia Dolores Keller und den neuen Titelträgern Stefanie Rennoch und Katharina Brandt
Neue Eurpameisterin im Damen-Einzel: Silvia Dolores Keller
Der neue Europameister der Herren: Bruder El Abbas El Amri
Weil's so schön war und ...
... nun mit Stefan Stoyke, Dritter dieser Competition
Siegerehrung Jugend U18 mit dem neuen Europameister Deutschland
Deutsches Nationalteam Dritter bei den Damen ...
... wie auch die Männer bei den Herren
Podium mit Katharina Brandt und Angelina Lorfei
Rein deutsches Podest mit Désirée Kuntz, Katharina Brandt und Ramona Berger - so wie wir es am liebsten haben
Das DSAB-Eurocup Winnerteam bei den Damen
Joker Ulm Vizemeister in der Eurocup-Klasse C ...
... sowie der Sieger Dream Team Revolution Augsburg
Die Camel Checkpointer kamen in der A-Klasse auf Rang drei
Gus Tav Gus Tav Zweiter in der B-Kategorie
Farewell - 2020 in Benidorm (Spanien)

14 Nationen auf dem Podium

In der Nationenwertung folgen Russland (27), das überwiegend seine Erfolge im Jugendbereich rekrutiert, sowie die Türkei (19), die ausschließlich in den Wettbewerben U18 beziehungsweise U15 repräsentiert ist. Slowenien (15,5) reiht sich an sechster Stelle vor der Slowakei (14) und dem Gastgeber Italien (10) ein. Auf dem Podium präsentierten sich außerdem noch die Schweiz (6,5), Ungarn (5) ferner Frankreich, Österreich und Spanien mit je drei Zählern, und schließlich Finnland (1,5).

Nationenwertung


In Summe sind dies vierzehn Nationen, was die durchdringende Europäisierung des modernen Darts-Sports nachhaltig widerspiegelt.

37 Podiums für den DSAB

Mit insgesamt 37 Podiumsplätzen verdiente sich die DSAB-Crew Bestnoten, sprang öfter als alle anderen Verbände aufs Podest und liegt damit im Nationenvergleich eindeutig vor Tschechin und Kroatien, die 26 beziehungsweise 23 Mal das Siegertreppchen beehrten. So hat sich der DSAB im Vergleich zum Vorjahr um zwei Podiumsplätze gesteigert.

Lediglich im Medaillenspiegel musste Deutschland den Kroaten den Vortritt lassen, die einen Sieg mehr feiern durften.

Medaillenspiegel


Teamwettbewerbe als Zentrum

Die DSAB-Führung legt - wie hinreichend bekannt - immer einen besonderen Fokus auf die Teamwettbewerbe, von denen bei der EM acht auf dem Programm standen: Champions League, Eurocup der Damen, A-, B- und C-Liga sowie die Nationencups Damen, Herren und Jugend.

Der DSAB holte sich genau die Hälfte der möglichen Siege. Das war aber noch längst nicht alles, denn die deutschen Vertreter warteten darüber hinaus noch mit sechs weiteren Podiumsplätzen auf – zweimal Rang zwei, viermal Platz drei. Zehn Podiums summa summarum, was in diesem Fall 20 Punkten entspricht.

Teamwettbewerbe Nationenwertung
 

Damit liegt der DSAB weit vor Kroatien mit fünf Podestplatzierungen (drei Siege, eine Vizemeisterschaften und ein dritter Rang), was sich addiert auf zwölf Punkte beläuft. Mit fünf Punkten rangiert Italien auf Rang drei vor Tschechin, das einen Punkt weniger aufweist. Mit je zwei Punkten folgen die Slowakei und die Türkei. Slowenien, Ungarn und Österreich holten je einen Punkt.

Teamwettbewerbe Medaillenspiegel


Champions League Gewinn

In der Champions League feierten Michaela Mc Clain, Stefanie Lück, Zdravko Antunovic, Danijel Lukic, Kevin Münch, Sladan Nedic und Christian Soethe in einem dramatischen Finale den Sieg im Teamgame mit 7:6 über Italien – mit einer überragenden Stefanie Lück, während es Sladan Nedic vorbehalten war, den Matchdarts ins Ziel zu zirkeln.

Eine sehr geschlossene Gesamtleistung, bei der alle an einem Strick gezogen haben. Dies kann man leider dem zweiten DSAB so nicht attestieren, das im Viertelfinale nicht mehr um die Kurve kam.

Eurocup-Sieg der Damen

Im Finale des Eurocups der Damen ging es nicht so nervenaufreibend zu, denn nach der 3:1 Führung gegen Top-Gun Teleing aus Slowenien im ersten Block, in dem Katharina Brandt, Angelina Lorfei und Stefanie Rennoch für die 3:1 Führung gesorgt hatten, steuerte sodann Sarah Brübach den vierten Point bei, derweil Angelina Lorfei mit dem Big-Point zum 5:1 Sieg erfolgreich zur Stelle war.

Grundlage des deutschen Erfolges war auch hier weniger die rein individuelle Leistung, der Sieg war vielmehr von einem überaus gesunden Teamgeist beseelt. Das kroatische Quintett Dicklecijan belegte Rang drei.

Herren Nationalsextett Dritter


Das DSAB Herren Nationalsextett in der Besetzung El Abbas El Amri, Andreas von der Heyden, Karsten Koch, Kevin Münch, Christian Soethe und Stefan Stoyke beendete seinen Wettbewerb als Dritter. Mit einem 9:7 zeigte sich das DSAB-Sixpack Russland überlegen. Danach schied man beim Match ums Finale gegen Kroatien mit 4:9 aus.

Ein Endresultat das durchaus in Ordnung geht, zumal die jetzige Formation nach einer Durststrecke Deutschland zurück aus Podium führte. Um mehr zu erreichen, müssen die Downs, die zu schnell auf die Ups folgen, deutlich reduziert werden. Das gilt sowohl für das Spielverhalten in einem Leg als auch im Set sowie während des gesamten Matches. Die Konstanz auf hohem Niveau lässt zu wünschen übrig, wenn man um oder sogar um den Titel fighten will. 

Aus dem aktuellen Titelkampf ging Tschechien gegen Kroatien als Sieger hervor.

Damen Nationalsextett Dritter

Für die Damen, die gleichfalls als Dritte den adäquaten Frauen-Wettbewerb abgeschlossen haben, gilt Gleiches, die Leistungen im Mikro- und Makrozyklus müssen konstanter werden, um mehr zu erreichen, wie beispielsweise bei der EM des Vorjahres, als frau souverän den Titel über die Verliererseite kommend noch gewinnen konnte.

Das deutsche Fräuleinwunder blieb 2019 aus. Vielmehr scheiterten die DSABlerinnen an Kroatien, dem späteren Europameister, und der Slowakei, dem neuen Vizemeister. Gegen die Slowakei verloren die Deutschen zwar erst im Teamgame, allerdings völlig unnötig. Der Grund? Viel zu viel Unruhe im Team, zu wenig Konzentration auf das Unmittelbare und Wesentliche, zu viel Gerede während des Matches.

Nichtsdestotrotz erreichen die Damen Jahr für Jahr das Podium, so auch 2019, und das verdient sich schlechthin Lob, in diesem Fall für Silvia Dolores Keller, Angelina Lorfei, Stefanie Lück, Michaela Mc Clain, Stefanie Rennoch und Marene Westermann. Und wenn frau aus Fehlern lernt, dann wird es 2020 im spanischen Benidorm schon wieder ganz anders aussehen.

Die glorreichen Sieben Europameister

Prolog: Bevor es ans Eingemachte geht, schnell ein paar Worte zur Geschichte der U15/U18 im DSAB-Kader. Vor vier Jahren sammelte der DSAB erstmalig mit Thomas Tomczyk erste Erfahrungen im Jugendbereich, dieser Minitest wurde 2017 wiederholt, bevor man im letzten Jahr mit einem Quartett erstmalig ein Team mit zur EM nahm. Die Jungs imponierten und gefielen mit einem zweiten Platz im Doppel und schrammten im Teamwettbewerb als Vierte nur knapp am Podium vorbei.

Dieses Mal nahm der DSAB ein Septett von Youngstern mit. Berufen wurden Jakob Andjelic, Steven Crampton, Marcel Großmann, Philipp Horvat, Tobias Roßner, Lars Ruschewski und Sebastian Schnell. Letzterer total vom EM-Fieber infiziert reiste auf eigene Faust nach, wurde aber bestens integriert.

Als schwerste Aufgabe entpuppte sich die Viertelfinalbegegnung versus Tschechien, in der man sich erst nach einem Kampf auf Messers Scheide im Teamgame durchsetzen konnte. Beim Spiel uns Finale kochte man sodann den amtierenden Europameister Türkei 9:1 ab. Steven Crampton im Mittelpunkt: Zuerst verlor er als einziger deutscher Akteur eine Partie, danach zirkelte er seinen Matchdarts zum Sieg ins Ziel.

Das Endspiel von gleichem Format. Die DSAB-Auswahl zeigte sich mit 9:2 der Türkei nochmals eindeutig überlegen. Der erste EM-Titel im U18 Bereich für den DSAB. Applaus, Applaus, Applaus!

Camel Fighters und Checkpoint auf drei

Die DSAB-Mannschaften Camel Fighters und Checkpoint 2019 teilten sich brüderlich, völlig stressfrei, im freien Raum schwebend Platz drei im Europacup der A-Klasse: Liberté, Égalité, Fraternité!

Im Finale behielt Posejdon aus Kroatien über Effetti Collaterali aus Italien die Oberhand.

Gus-Tav Gus-Tav auf zwei, Glücksschützen auf drei

Das deutsche B-Team Gus-Tav Gus-Tav in der Besetzung Rüdiger Beindt, Thomas Grätz, Maik Neumann und Robin Pietsch war mehr oder weniger, eher mehr, auf den Sieg in der B-Klasse gepolt, fand aber seinen Meister in Sprint aus Kroatien.

Die Glücksschützen mit Christian Busch, Rico Bürger, Mike Fleischer, Kai Glauß, Matthias Grube und Simeon Heinz füllten das Podium als Dritte vorwiegend mit DSAB-Akteuren.

Dream Team Revolution vor Joker Ulm

In der C-Liga kam es sogar zu einem rein deutschem Endspiel zwischen Joker Ulm, für diese Equipe gingen Thomas Becker, Daniel Eliyas, Frank Schlenker, Manfred Schulte und Klaus Staiger ins Rennen. Das Dream Team Revolution I Augsburg wartete indes mit Arno Bandorf, Marion Erhardt, Bastian Rauh, Stefan Schiegg und Alexander Spoljarevic auf, das nach 3:1 im ersten Block schnell zum 5:2 Erfolg kam und so den nächsten Erfolgstraum realisieren konnte.

Offizielle EM-Disziplinen

Die zwölf offiziellen EM-Disziplinen – Cricket Einzel Damen und Herren, 501 D.O. Einzel Damen und Herren, 501 D.O. Doppel Damen und Herren, Mixed 501 D.O. und Triple Mixed 701 M.O. sowie Jugend-Einzel 501 M.O. U18 beziehungsweise U15 jeweils für Mädchen und Jungen. Dieses Dutzend an Wettkämpfen bildet ein weiteres großes Highlight der Europameisterschaften und reflektiert die Vielschichtigkeit der EDU-Meisterschaften optimal.

Hier waren die DSAB-Akteure im letzten Jahr völlig aus der Spur geraten. Dieses Mal ganz anders. Nicht weniger als achtmal stürmten die DSAB-Akteure aufs Podium, und zwar in sieben Disziplinen, implizierend vier Titel, drei Vizemeisterschaften und einen dritten Rang. Nicht nur bei der Anzahl der Siege und Podiumsplätze, sondern auch in der Nationenwertung präsentierte sich der DSAB als die Nummer 1 in Europa. Zusammen kamen 19 Punkte.

An zweiter Stelle erscheinen gemeinsam Russland und Tschechin mit fünfzehn Zählern vor Kroatien mit sieben. Dahinter reihen sich Italien und die Slowakei mit je 5 Punkten sowie die Türkei mit zwei ein. Spanien Die Schweiz, Slowenien, Spanien belohnten sich mit je einem Zähler.

Europameisterinnen: Katharina Brandt/Stefanie Rennoch

Die DASB-Vollversammlung im Damen-Doppel ragte dabei heraus, als Katharina Brandt und Stefanie Rennoch über die Gewinnerseite kommend auf Silvia Dolores Keller und Marene Westermann trafen, denen zwar mit 3:2 der Setausgleich gelang, dann jedoch völlig platt den beiden Berlinerinnen nichts mehr entgegensetzen konnten, die das Entscheidungsset so souverän 3:0 dominierten.

Europameister: Silvia Dolores Keller/Karsten Koch/Jörg Mitterlehner 

Ein weiteres Mal zählte Silvia Dolores Keller im Triple Mixed zu den Finalisten. Gemeinsam erreichte sie mit Jörg Mitterlehner und Karsten Koch von der Verliererseite die Endspielbühne. Die drei stellten das italienische Trio Marinia Sia, Steffano Poce und Ardo Fioreedo im ersten SEt und überflügelten es im Entscheidungsset 3:2. Den dritten Rang sicherten sich Jasmina Hartmann, Jan Groselj und Silvo Javornik aus Slowenien.

Europameisterin: Silvia Dolores Keller

Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, erreichte Silvia Dolores Keller auch noch das Endspiel im Damen-Einzel. Nachdem sie die Spanierin Almudea Fajardo Ayuso im Halbfinale mit 2:1 Sätzen eliminiert hatte, traf sie im Finale auf die Slowakin Dominika Kopkasova, die bereits den Titel im Cricket-Einzel gewonnen hatte. Das Finale war an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten.

Im ersten Set bekam Silvia Dolores kein Bein auf den Boden und musste ihre Kontrahentin mit 0:3 passieren lassen. Mit 3:2 egalisierte Silvia Dolores Keller die Partie im nächsten Set. Im Entscheidungssatz formte Silvia Dolores Keller aus einem 0:2 Rückstand noch ein 3:2 Titeltriumpf - verbunden mit einem wahren Check-Krimi.

Anschließend sank Silvia Dolores Keller mit erhobenen Armen auf die Knie, während ihre Gegnerin erst einmal eine Wand erfolgreich verprügelte, sodass der Ringrichter Christopherus sie, die Wand, sogar anzählen musste. Die Tschechin Blanka Voitkova belegte Rang drei.

Europameister: El Abbas El Amri

Im Parallelschwung schwang sich Bruder El Abbas El Amri zum besten Einzelspieler auf. Von neun auf fünf wurde er allerdings zunächst einmal von Stefan Stoyke auf die Verliererseite verfrachtet. Beide erreichten aber letztendlich die Finalrunde der besten acht, zu denen auch noch Simeon Heinz zählte, der sich jedoch im Viertelfinale Stefan Stoyke mit 1:2 beugen musste.

Da Bruder El Abbas El Amri sein Viertelfinalmatch gleichfalls 2:1 gewann, trafen die beiden, Stefan Stoyke und er, im Halbfinale aufeinander. Ein harter Fight, in dem El Abbas El Amri mehrmals ins Hintertreffen geriet, sich aber immer wieder herankämpfte und schließlich aus diesem Duell als Gewinner mit 2:1 hervorging. 546 Spieler waren am Start.

„Am leichtesten“ gestaltete sich das Finale, das Bruder El Abbas El Amri mit 3:0 und 3:2 dominierte. Der Rest Bongi, Bongi - Elabbas, die Hüfte hatte Hochkonjunktur.

Vize-Europameister: Marcel Großmann

In einer weiteren Parallelwelt kämpfte Marcel Großmann im U18 gegen den Tschechen Tomas Houdek um den EM-Titel. Auch wenn sich Marcel Großmann letztendlich 0:3 geschlagen geben musste, glänzte er mit einer tollen Performance und wurde mit der EM-Vizemeisterschaft entsprechend belohnt. Der Schweizer Sven Hofmann wurde Dritter.

Vize-Europameister: Simone Fegert/Sascha Stein 

Im Mixed machten sich Simone Fegert und Sascha Stein auf den Weg ins Finale, das sie schließlich über die Verliererseite erreichten. Nachdem die beiden Deutschen mit einem Sieg über das spanische Pärchen Montserrat Boronat Boada und Candido Villar Perez die Tür zur Finalbühne aufgestoßen hatten, war gegen das russische Duo Elena Shulgina und Aleksey Kodochnikov zwar noch der Setausgleich drin, aber zum Titelgewinn reichte es nicht ganz. Nichtsdestotrotz verstanden es die beiden, nachhaltig zu imponieren.

Nichts, rien, nada, nüscht

In den fünf Disziplinen Cricket Einzel, sowohl Damen als auch Herren, sowie im Herren-Doppel und Einzel U18 beziehungsweise U15 Mädchen reichte es leider zu keiner Podiumsplatzierung für den DSAB. Im Herren-Doppel erreichten Jörg Mitterlehner und Karsten Koch sowie Tim Rehberg und Jürgen Hartung mit Rang neun die besten Platzierungen aus deutscher Sicht.

Natürlich stehen bei einem Wettbewerb mit insgesamt 424 Akteuren im best of three-Modus mehr oder weniger alle mit dem Rücken an der Wand, nichtsdestotrotz dürfte es hier gerne etwas mehr sein. Die anderen schaffen es ja auch. Was im Großen und Ganzen fehlte, ist das Self-Pushing. In den beiden Einzel U18 beziehungsweise U15 Mädchen hatte der DSAB keine offiziellen Meldungen abgegeben.

Nationenwertung EM-Disziplinen


Medaillenspiegel EM-Disziplinen


Weitere 17 Podiumsplatzierungen

In den Offenen Disziplinen waren die deutschen Akteure ebenfalls nicht untätig. Ganz und gar nicht. 17 Podiumsplätze wurden ergattert, drei Siege sowie jeweils sieben zweite und dritte Ränge.

Den Offenen-Einzel 501 M.O. Disziplinen der Damen drückte insbesondere Katharina Brandt ihren Stempel auf: Einmal Winner, zweimal Runner-up.

Auf ähnlich gutem Level präsentierte sich Alexandra Lorenz Schleck als Erste, Zweite und Dritte. Einen weiteren Sieg für den DSAB fuhr Steven Crampton im U18 Einzel ein, während sich Lars Ruschewski als Dritter bestens verkaufte. Und noch einmal Steven Crampton, der zusammen mit Marcel Großmann im U18 Doppel 501 M.O. nur den Tschechen Tomas Houdek und David Zaruba den Vortritt lassen musste, während das türkische Duo Sirrihan Calisir und Onur Yilmaz den dritten Platz belegten. 

Als Zweite gefielen zudem Kathrin Reddmann, Désirée Kuntz und Klaus Toom, während als Dritte Ramona Berger, Angelina Lorfei, Sascha Stein, Chris Tonat (301 M.O.) sowie Stefanie Stoller, Stefan Schiegg und Markus Schwarzmann im Offenen Triple Mixed 701 M.O. auf sich aufmerksam machten.

Hatten es mit Steven Crampton und Lars Ruschewski, Katharina Brandt und Angelina Lorfei, Kathrin Reddmann und Alexandra Lorenz Schleck, Katharina Brandt und Alexandra Lorenz Schleck in vier Wettbewerben gleich zwei Deutsche aufs Podium geschafft, strahlten am fünften Turniertag mit Katharina Brandt, Désirée Kuntz und Ramona Berger gleich drei DSABlerinnen auf dem Treppchen.

In den Offenen Disziplinen rangiert Deutschland sowohl bei der Nationenwertung als auch beim Medaillenspielgel hinter hinter Tschechin und Kroatien. Der Abstand ist mit 11,5 beiehungsweise 9 Punkten unübersehbar, allerdings nicht uneinholbar, zumal es auch zum Teil die Konsequenz der strategischen Ausrichtung ist.

Nationenwertung und Medaillenspiegel Offene Wettbewerbe


57 Podiumsakteure


Noch eine Zahl eruptiert: 57! Exakt so viele DSABlerinnen und DSABler wurden auf dem Podium in Caorle gefeiert, darunter sage und schreibe 28 Siegerinnen und Sieger. Ein neuer Meilenstein! Ein Jahr zuvor waren es 41. Gleiches gilt für die enorme Anzahl von Siegerinnen und Siegern, die sich auf nicht weniger als 27 beläuft.

Die Allerbeste: Katharina Brandt

Das Prädikat "Aller(aller)beste Spielerin des DSAB" gebührt der Berlinerin Katharina Brandt, die fünfmal ins Finale kam und als dreifacher Winner und zweifacher Runner-up imposante Duftmarken zu setzen verstand.
Mit zwei Titeln, einer Vizemeisterschaft und einem dritten Platz setzte sich Silvia Dolores Keller hervorragend in Szene. Ausschließlich offizielle EM-Competitions. Als dritte im Bunde der Supertops machte Stefanie Rennoch von sich Reden: Zwei Siege in dritter Rang - allessamt offizielle EM-Wettbewerbe.  

Der Allerbeste: Steven Crampton

In den Reihen der glorreichen Sieben befanden sich auf die beiden erfolgreichsten männlichen DSAB-Spieler, nämlich Steven Crampton und Marcel Großmann. Zusammen gewannen sie im Team, gemeinsam belegten sie im Doppel 501 M.O. Rang zwei. Im Einzel trennten sich ihre Wege, aber nicht die gemeinsame Erfolgsgeschicht. Steven Crampton gewann am vorletzten Tag das EM-Open U18, während sich Marcel Großmann tags darauf im EM-Einzel als Zweiter ins Rampenlicht warf. Steven Cramptons Vita: Zwei Siege, ein dritter Platz! Marcel Großmanns Bilanz: Ein Sieg, ein zweiter Rang.

Dreimal auf dem Podium stand Christian Soethe, ein DSAB-Urgestein", und zwar als Sieger sowie zweimal als Dritter.

Die erfolgreichsten DSABler