Daddy's Veedel kürt Jörg Bachhuber

Viel Spaß im Darts-Viertel von Köln, in Daddy's Veedel bei der Frage: Phil Taylor or Not Phil Taylor? Jörg Bachhuber fand die stimmigste Anwort.

Alles klar in Daddy's Veedel
Turnierleiter Heiko Manfrass hatte alles im Griff ...
... nur nicht Pepe, der ständig übertrat und maulte: "Hier gibt's kein Chappi on the Rocks!"
Ein großes Herz für Pepe - zur Erinnerung Pepe oben
Wo komm' ich her ...?
Ein Mann ein Wort, ein Dartsspieler ein Wörterbuch
Viel Darts-Geschichte in Daddy's Veedel
Darts-Gala
Blick ins Innenleben: Die Jägermeister Südkurve

VAha

Hinterher ist man immer schlauer. Bevor ich meinen Intensivkurs „Kölsch“ besucht hatte, hatte ich mir bei Veedel vor allem eins gedacht: Gar nichts! Dann aber: „Aha!“ Veedel heißt Viertel. Wer hätte das gedacht, allerdings steckt in Viertel in der Tat viel Veedel. Umgekehrt verhält es sich ähnlich. Muss einem eben nur gesagt werden.

Das 87. Veedel: Daddy's Veedel

86 Stadtveedel gibt es in Köln offiziell, ist aber falsch. Es sind mindestens 87! Daddy’s Veedel wird im Kölner Katasteramt schlicht unterschlagen, gibt es aber trotzdem. Und wie: Alive! Born to be alive!

Das Veedel als solches hat der echte Kölner einverleibt. Die Bläck Fööss – in meiner völligen Unwissenheit vor meinem Kölner Intensivkurs waren für mich immer Germans Ableger von Bigfoot, diesem humanoidem Großwesen der Rocky Mountains, sind aber Kölner Folksänger und die trällern ganz beschwörend den ganz besonderen Zusammenhalt im Veedel: „Es unser Veedel, denn he hält m'r zosamme, ejal, wat och passeet, en uns'rem Veedel!“

Here we go: Das Veedel ist nämlich weniger Grenzgang als vielmehr eine homogene Gemeinschaft mit offenen Grenzen für alle, die dazu passen.

Über zehn Jahre Darts

Die Kölner Dartsspieler kennen ihr Veedel allemal. Seit über zehn Jahren wird hier in der Heinrich-Lersch-Str. 25 Darts gespielt. Nicht weniger als dreizehn Teams haben hier ihr Zuhause. Bei Mamma Mia: Gela! Angela Zucca. Täglich – von montags bis montags! Ergo auch Freitag. Auch am 8. September. Denn da ging es in Daddy’s Veedel um Phil Tylor or Not Phil Taylor.

Hiobsbotschaften aus dem Reich der Meere

Aber zunächst nur Hiobsbotschaften. Nach einem Fischessen hing der eine über der Reling und fütterte die Nahrungskette kreislaufmäßig, andere waren ebenfalls fischmäßig unterwegs, nämlich bei den Kölnern Haien und bildeten einen Kleinstteil der 14 974 Zuschauern et cetera perge, perge, kurz etc. pp.

16 Starter, die ihr Darts-Veedel lieben

Und dann stand da noch die Frage im Raum: Kommt er oder kommt er nicht? Der Pistolero, der in eine Linie mit Lucky Luke, Mundharmonika und Festus genannt werden muss: Kasalla! Seine Pfeile rauchten in seinem Darts-Veedel an diesem illustren und munteren Abend nicht. Dafür die von Sonja Weber, Kimberly Godesberg, Daniela Jung, Angela Zucca, Jörg Averdune, Jörg Bachhuber, Johannes Baumann, Achim Belitz, Peter Bliersbach, Elmar Joisten, Michael Kelterbaum, Heiko Manfrass, Manfred Reschke, Sebastian Schmitz, Dirk Tillipaul und Mark Whitebread um so mehr.

Auftanken zum Start

Um 20:00 Uhr plus ein paar Minütchen, nachdem sich die Startliste auf 16 Akteure, davon vier Damen, perfekt angefüllt hatte, ging es nach einem kurzen Umtrunk des gesamten Starterfeldes an die Boards. Gespielt wurde im Doppel K.O.-System 501 D.O., best of five auf der Gewinner- sowie best of 3 auf der Verliererseite, sodann im Endspiel best of 7 ohne Setausgleich.

Jörg Bachhuber macht es

Nach gut sechs Stunden Dartsspaß standen sich im Finale Mark Whitebread und Jörg Bachhuber gegenüber. Spannender hätte es sich nicht entwickeln können, denn nach 3:3 Zwischenstand erkämpfte sich Jörg Bachhuber mit einem knappen 4:3 den Sieg und qualifizierte sich für die Endausscheidungen. Dirk Tillipaul belegte Rang drei.

Alle hatte Spaß

Gastgeberin Angela Zucca betonte nochmals, „es hat viel Spaß gemacht, auch wenn ich den einen oder anderen vermisst habe. Auf der anderen Seite ist es schön, dass von der C- bis zur Bezirksliga alles vertreten war.“ Das gesamte Teilnehmer hatte sich aus Stammspielern des Daddy’s Veedel rekrutiert. Wie hieß es oben so schön „Zusammenhalt!“ wird im Veedel besonders groß geschrieben.

So geht's weiter

Nun freuen sich alle auf die Endausscheidung hier an gleicher Stelle am 1. Oktober. Jörg Bachhuber auf jeden Fall mit von der Partie. Der rasende Reporter BM dito, der schart schon mit der Hufe und freut sich auf ein Wiedersehen mit Pepe and Friends.