Checkpoint zerbombt EVO

Beide Teams wollten Boden gutmachen, um effektiv oben mitzumischen und letztendlich um die Meisterschaft zu spielen, mindestens Rang zwei ergattern. Das neugegründete Team Checkpoint Darmstadt kennt das meisterliche Adelsprädikat nur vom Hörensagen, derweil EVO Neckarbomber Mönchsfeld schon zweimal erfolgreich war.

EVO Neckarbomber versus ...
... Checkpoint
Checkpoint Doppelkopf: Sir Richard Buskohl ...
... und Sladan Nedic
Gastgeber am Super-Samstag: Dart Haie

Das erste Mal 2018/1 und das zweite Mal eine Saison später. In beiden Fällen verdrängte man die Dart Haie - „Das Original" Nidderau auf die zweite Position, zunächst solide mit drei Punkten, sodann überlegen mit neun Zählern.  

EVO Neckarbomber vs. Checkpoint 9:11

Hatte das Checkpoint Team an seinem ersten Spieltag nach dem Corona-Break in der Bundesliga-Division Südwest all seine vier Doppelpartien beim Heimspiel gegen die Dart Haie - „Das Original“ Nidderau vor zwei Wochen noch abgeben und somit die Begegnung 9:11 abschreiben müssen, verhielt es sich nun am 25. September als Gast bei EVO Neckarbomber im Bistro Steki 2001 in Stuttgart Mönchsfeld exakt anders herum.

Alle Doppel gehen an Checkpoint

Denn jetzt gewannen sowohl die Checkpointer Tobias Höntsch/Zdravko Antunovic als auch Michael Rohrmann/Sascha Holstinski jeweils ihre beiden Doppel, und zwar 2:0 und 2:0 beziehungsweise 2:1 und 2:1. Das waren schon einmal 4:0 Spielpunkte und 8:2 Legs. Für die anderen sieben Zähler sorgten als Solisten Zdravko Antunovic mit drei Erfolgen wie auch Michael Rohrmann, während Oliver Müller, der im vierten Block für Tobias Höntsch ins Spiel gekommen war, einen Punkt beisteuern konnte.

Der Matchwinner: Oliver Müller

Allerdings nicht irgendeinen, sondern den spielentscheidenden zum 11:9 Gesamtsieg, und zwar bezwang er Sascha Stein 3:2. Zuvor hatte Zdravko Antunovic nach 9:9 Zwischenstand mit dem gleichen Resultat Kai Gotthardt in Schach halten können. Folglich lautete der Endstand 3:0, 11:9 und 39:39!

Niemals aufgeben

Gemäß ihrer Devise „Wir sind die EVO Neckarbomber, kämpfen mit Leidenschaft, siegen mit Stolz, aber aufgeben ... niemals“, vermochten sie in der Tat nach 5:9 Rückstand noch das Spielgeschehen mit 9:9 zu egalisieren. Respekt! Bei dem EVOs imponierte mit drei Siegen und einem Legverhältnis von 10:7 insbesondere Thomas Köhnlein. Bei Kai Gotthardt, Holger Rettig und Sascha Stein hielten sich Sieg und Niederlage mit 2:2 die Waage, wobei die drei Akteure je ein Gesamtlegverhältnis von 9:9, 9:8 und 9:7 aufwiesen.

Es geht um die Spitze

Aktuell nimmt Neckarbomber mit sieben Punkten aus vier Matches Rang vier ein und stufen den nächsten Doppelspieltag in Ketsch am 2. Oktober als Weichenstellung ein: „Es geht darum, ob wir in dieser Saison oben oder unten mitspielen!“ Der Super-Samstag der Division Südwest hat es in sich. Denn die Plätze eins, zwei und vier treffen aufeinander: Spitzenreiter Dart Haie mit 12 Punkten, wie auch der erste Verfolger 10 Stunden Alles klar Ketsch und eben EVO Neckarbomber mit sieben Points:

13:00 Uhr Dart Daie - 10 Stunden Alles klar
16:00 Uhr Neckarbomber - 10 Stunden Alles klar
19:00 Uhr Dart Daie - Neckarbomber
   

Fahrradkette

Übrigens: Checkpoint hat vier Begegnungen absolviert und sechs Punkte eingefahren. So sehr man sich über den aktuellen Sieg freut, trauert man aber der 9:11 Niederlage gegen die Dart Haie nach. „Das hätte nicht sein müssen“, ist sich Sladan Nedic nach wie vor sicher. Wahrlich mit einem Sieg über die Haie wäre man bereits ganz oben im Geschäft. Aber, da macht sich einmal das bekannte Problem mit der vielzitierten Fahrradkette bemerkbar.

Aufstellungen

EVO Neckarbomber trat mit Kai Gotthardt, Thomas Köhnlein, Joachim Kössler, Holger Rettig und Sascha Stein an, während in den Reihen von Checkpoint Zdravko Antunovic, Sascha Holstinski, Tobias Höntsch, Oliver Müller und Michael Rohrmann zu finden waren.

Aktuelle Tabelle