30-Jahre Feier mit Phil Taylor

Wie feiert man einen 30-jährigen Geburtstag? Insbesondere wenn es sich um Zwillinge handelt? In diesem Fall um den DSAB und VFS! Zieht man sich in seinen Kokon zurück, bringt man eine Festschrift heraus, ehrt man sich gegenseitig oder feiert man eine Party, live and alive? Der VFS/DSAB hat eine vitale Antwort gegeben, die nicht nur betont, dass man drei Dekaden erfolgreich hinter sich hat, sondern gleichzeitig als Wegweiser in die Zukunft zu verstehen ist.

El Abbas El Amri - der weiße Riese läßt Phil Taylor whitewashed 2:0 stehen
"Gut gemacht?!" Wo er recht hat, hat er recht
Phil Taylor gegen ...
... Marcel Krüger. Der Darmstädter Lokalmatador und Checkpointer gewinnt 2:1
Viel Spaß am Rande - haben beispielsweise Falk Hofmann (VFS/DSAB) und Nico Jung (Löwen Entertainment)
... auch VFS-Turnierausrichter Jens Haßelbach ...
..., während sich die Holde aus dem hohen Norden angenehm durch den Abend lümmelt
Phil "The Power" ...
... sechzehnmaliger Weltmeister ...
... Taylor
Hat er wirklich gesagt: "Da musst Du hin werfen!"?
Während die charmante Stefani Lück schon voll das Gaspedal durchdrückt, erzählt Simone Fegert dem guten Phil etwas vom ...
... und jetzt?!
Der nächste große Gewinner des Abends: Marcel Krüger ...
... unterstützt von einem starken Publikum
Der Gastgeber, der VFS und DSAB, vertreten vom 1. Vorsitzenden des VFS Michael Hümpfner
Der Sponsor Löwen Entertainment, repräsentiert von Helmut Schneller
Der Matchmaker BM
Manager on Duty: Soran Lukaz
Stimmung on Demand

Der Sportact

DSAB-Südwestauswahl gegen Phil Taylor
3 Herren-Einzel 501 D.O. best of 3

El Abbas El Amri – Phil Taylor 2:0 - 1:0
Jens Kniest - Phil Taylor 1:2 - 1:1
Marcel Krüger – Phil Taylor 2:1 - 2:1 (5:3)


Mixed Vergleichskampf
1 Mixed 701 D.O. best of 3

Stefanie Lück/Nico Kurz - Simone Fegert/Phil Taylor 2:1


Phil Taylor Challenge
5 Einzel 501 D.O. best of 1

Andreas Fuchs – Phil Taylor 0:1
Christian Küchler – Phil Taylor 0:1
Ivan Markovic – Phil Taylor 0:1
Stefan Reich – Phil Taylor 0:1
Michael Roman – Phil Taylor 0:1


El Abbas El Amri schultert die Last


Auf Altas' Schultern ruht die gesamte Welt – so die griechische Mythologie. Zugegeben keine leichte Aufgabe, jedoch auch nicht die einzige im Bereich Lastenträger. Das weiß keiner besser als El Abbas El Amri. Nicht weil er jahrelang duch die Wüste irrte, wie die Altvorderen an den Lagerfeuern in den stillen Nächten in der Sahara voller Ehrfurcht zu berichten wissen, sondern weil erst erst einmal Europameister im E-Darts werden musste!

Er fühlte die Power: Monsieur Mismoudi

Dann stopfte ihn die strategische DSAB-Hydra in die Rolle des Stoßtrupps, der „The Power“ gleich zu Beginn des großen Abend "Feel The Power" im Checkpoint in Darmstadt das Gefühl vermitteln sollte, dass er sich hier in eine sportliche Auseinandersetzung begeben hat, in der die Gefahr nicht nur so dahin lauert, sondern erbarmungslos zuschlägt.

Phil Taylor gewann nicht nur das Bull, sondern scorte sich auf leisen Sohlen im ersten Leg davon, bekam aber beim Check Probleme – und sofort – so gut wie sofort – war er da, der veraschte Phönix und holte sich noch das erste Leg. 1:0 Führung für El Abbas El Amri. Im zweiten Leg rannte El Abbas El Amri übermächtig Phil Taylor förmlich auf und davon, gewann das zweite Leg mit 16 Darts und damit das gesamte Match. 2:0 – und aus die Maus!

„Warum bin ich nur so gut und bleibe dabei immer so bescheiden?" Wenn Sie ahnen, wer das gesagt haben soll, schicken Sie bitte Ihre Antwort an Dart1.net und nehmen an der Fez-Verlosung teil.  

Bruder Asad überlegen

Man gewann nicht von Ungefähr den Eindruck, dass Bruder Asad Monsieur Mismoudi erst jetzt langsam auf Betriebstemperatur gekommen war. „Bei einem Match best of 7 hätte ich Phil Taylor gerade einmal ein Leggewinn zugetraut!“, so eine Stimme aus dem Off.

Jens Kniest zu nervös

Im zweiten Match wurde Jens Kniest ins Rennen geschickt. Im gelang zwar die 1:0 Führung, doch letztendlich musste er sich Phil Taylor 1:2 geschlagen geben. Grund: Jens Kniest vermochte nie in sein Spiel zu finden, wirkte wie das Häschen vor der Schlange. 

Marcel Krüger at his best

Ganz anders wiederum der Lokalmatador Marcel Krüger, der sich trotz 0:1 Rückstand den Spaß einfach nicht verderben ließ. Mit ausgesprochen großer Unterstützung des Darmstädter Publikums, es gab sogar einen mehr als 20-köpfigen Marcel-Fan Club, egalisierte er die Begegnung und nutze nach ein paar eigenen sowie gegen ihn gerichteter Matchdarts seine große große Chance und besiegte Phil Taylor 2:1. 

Nicht nur ein persönlicher Sieg, sondern damit schlüpfte er zudem in die Rolle des Matchwinners im Team-Wettbewerb DSAB Südwest gegen Phil Taylor, der 2:1 für die deutsche Auswahl endete. Jubel, Trubel, Heiterkeit – völlig zu Recht und verdient. „Ein ganz großer Moment", freute sich Marcel Krüger, der aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskam. Stand ihm bestens. 

Stefanie Lück und Nico Kurz dominant ...

... aber auch Simone Fegert. Wie das?

Der zweite Wettbewerb, der best of 3 ausgetragen worden ist, war ein Mixed 701 D.O. auf einen Score. Auf einen Score, weil den Brexits die League-Variante nicht vertraut ist. Insgesamt kein Problem, denn die DSAB-Akteure wollten Phil Taylor auf Augenhöhe begegnen und sich keine Vorteile erschleichen. Warum auch?!

In the blue corner Stefanie Lück und Nico Kurz, in the red corner Simone Fegert und Phil Taylor. Epilog: Stefanie Lück gewann das Ausbullen und markierte die 1:0 Führung. Darauf folgte der Ausgleich. Für diesen zeichnete keine andere als Simone Fegert verantwortlich.

Allerdings entfachte dieser Gegenangriff ungeahnte Kräfte im anderen Lager, denn nun hetzte Nico Kurz kurzerhand über das Board, ließ links und rechts alles stehen und liegen, als er 171 für Rest 16 gescort hatte. Sein zweiter Pfeil auf D8 saß goldrichtig und so machte er einen eindrucksvollen Sieg perfekt.

Damit hatten von den vier Mixed-Akteuren, drei einen Punkt geholt. Alle drei DSABler. Ein imposantes Dokument. Respekt! 

„Es ist schon ehrwürdig, wenn man gegen einen Spieler antreten darf, der wie keiner anderer die Darts-Szene geprägt hat!", betonte Nico Kurz. Die liebreizende Stefanie Lück durfte ebenfalls stolz sein: „Ich habe das Bull gewonnen und den ersten Punkt gemacht. Das ist doch etwas!" Ja, das ist etwas!   

It was so nice, they did it twice

Damit hatte die DSAB Südwest-Equipe sowohl die Herren-Competition als auch den Mixed-Wettbewerb gewonnen. Damit hatte die DSABler dem Event schon einmal einen starken sportlichen Stempel ausgedrückt.

The Phil Taylor Challenge

Aus dem Publikum wurde weitere fünf Best-of-One 501 D.O. Herausforderer von Phil Taylor per Los ermittelt, und zwar Andreas Fuchs, Christian Küchler, Ivan Markovic, Stefan Reich und Michael Roman, die sich jedoch allesamt Phil Taylor geschlagen geben mussten. Die meisten von ihnen hatten damit gar nicht gerechnet und ihre Darts zu Hause vergessen. That's Life!

Mediale Facts


Das echote die Darmstädter Tagespresse

Lina Marie Christ vom Darmstädter Echo, die den gesamten Feel The Power-Abend im Checkpoint miterlebte, beobachte genau und stellte fest, dass „niemand wusste, wie man sich verhält, wenn er seine Pfeile greift, zum Wurf ansetzt – und dann nicht trifft!“ Das ist das Schicksal eines jeden Sportlers, es läuft auch ‘mal nicht wie geschmiert, insbesondere dann, wenn die Gegner beißen.

Legende hautnah

Allerdings vernahm die Redakteurin wenig später vermehrt das „Taylor Wonderland-Lied“ und verspürte wie der Event zu einem großen Ganzen verschmolz. Sie lobte, „es ging darum, eine Legende hautnah zu erleben und das haben die die Leute als gut befunden!“ Auch das Back to the Roots, also einen erlebnisreichen Event in einer Darts-Kneipe hautnah mitzuerleben, das „Feel The Power“ innig zu verspüren, hob sie als gelungen heraus.

Exciting und lebende Legende

„Das war total aufregend“, wird Simone Fegert zitiert. „Er ist ganz anders wie im Fernsehen und hat immer einen lockeren Spruch drauf. Es ist einfach eine Ehre. Er ist schließlich nicht irgendwer!“

Der Hausherr Sladan Nedic kommt ebenfalls zu Wort: „Mir persönlich bedeutet es sehr viel, dass Phil Taylor im Checkpoint spielt. Der Mann ist eine lebende Legende!“, und weiter: „Mehr geht nicht!" 

DSABler wollten unbedingt gewinnen

Lediglich in einem Punkt lag die aufmerksame Journalistin nicht ganz richtig, wenn sie betont, dass es „an diesem Abend nicht ums Gewinnen“ ginge. Doch, es ging auch darum, und deswegen sind alle sehr zufrieden, dass die DSAB-Auswahl sowohl den Team- als auch den Mixed-Wettbewerb gegen Phil Taylor zu ihren Gunsten entschieden hat.

Hoch interessant

Iris Heinemann vom Marketingmagazin "games & business" gestand: "Ich habe zum ersten Mal Darts live miterlebt. Es war hoch interessant, und ich kann alle verstehen, die daran Gefallen finden. Das Checkpoint als Location weiß zudem zu beeindrucken. Die Stimmung war ausgesprochen gut!" 

Basic Facts

Anlass der Begegnung von Phil Taylor und DSAB war das 30jährige Jubiläum von DSAB und seinem großen Unterstützer VFS (Verein zur Förderung des Sportautomaten-Sports). Gesichtliche Meilensteine werden allzu oft mit historischen Fakten zementiert. Schwere Kost - einer Austellung „30 Jahre DSAB - in Wort und Schrift" hätte wohl kaum einen hinter dem Ofen hervorgeholt.

Es sollte etwas lebendiger zugehen. Also ließ man Steeldart als Urwurzel des Pfeilspieles mit E-Darts, der modernen Variante aus den USA, miteinander kreuzen. Da kam auf der einen Seite nur Phil Taylor, der erfolgreichste Steedarts-Player aller Zeiten, in Frage, auf der anderen vorzugsweise eine lokal-regionale Auswahl, in der sich Stefanie Lück, El Abbas El Amri, Jens Kniest, Marcel Krüger und Nico Kurz widerfanden. Allerdings auch Simone Fegert, auch wenn sie an der Seite von Phil Taylor agierte.

Hier stand der Leistungsvergleich im Mittelpunkt, gleichwohl unter dem Gesichtspunkt, dass ein Spielchen mit Phil Taylor außerdem immer eine Frage der Ehre ist. Will sagen, sich siegreich zu zeigen, ist das Salz in der Suppe.

400 Personen

Wie bringt man nahezu 400 Menschen in einer Gaststätte unter, deren Motivation eindeutig ist, nämlich die Power von Phil Taylor hautnah zu fühlen und zu erleben. Das strategische Vorgehen mit einem kleinen Saal in dem rund 90 Personen sitzend wie in einem Theater Platz fanden, war genial. Hier rotierte das Publikum in den drei Sessions, während man in den anderen Räumen alle Matches über große Monitore mitverfolgen konnte.

Vitalität und Dynamik wie von Zauberhand

Nicht ein einziges Mal stockte es. Die Veranstaltung entwickelte so eine wie von Zauberhand inszenierte Dynamik. Das lag nicht nur daran, dass alle, trotz ausgelassener Stimmung, viel Disziplin an den Tag legten, sondern insbesondere daran, dass das Ineinandergreifen der einzelnen Akte so transparent kommuniziert worden war, dass alles wie von selbst lief. Trotzdem vielen Dank an das gesamte Publikum, und insbesonders an die "Handlanger", die alles im Griff hatten.

Checkpoint-Crew top

Das gilt zudem für die gesamte Checkpoint-Crew. Wie es der Zufall so wollte, hatten sich gleich drei Serviceleute unmittelbar vor dem Event krankgemeldet. Halleluljah. Trotzdem lief es, vor allem die Stimmungsaufheller in Flüssigkeitsform.

Dank an Löwen

Großer Dank ist dem Sponsor Löwen Entertainment geschuldet, der dieses Geschenk dem DSAB und VFS zum 30-jährigen Jubiläum gemacht hatte, der wiederum viel Kleinarbeit investiert hatte, um diesen Event großatig zu inszenieren und dabei zu untermauern, dass im E-Darts alle Ebenen ihren Anteil am großen Erfolg haben. Dazu zählt in erster Linie als Nukelus des E-Darts der VFS mit all seinen Mitgliedern selbst. Ferner der Geräteherssteller Löwen Entertainment, der die besten Geräte der Welt baut. Darüber hinaus die Gastwirte, die die Ideen des VFS in der Praxis umsetzen und natürlich die große und großartige Spielerschaft im DSAB. Schließlich auch die Öffentlichkeit, die via Medien am besten mit E-Darts Bekanntschaft schließen können.