10 Std. alles klar: Flying Hürsch Totalschaden

Können Hirsche fliegen? Nein! Hürsche? Ja, nach Las Vegas, da wo sich 2019 ein Totalschaden ereignen wird. Aber 10 Std. alles klar läuft in Las Vegas schon einmal gar nichts. Bisher! 2019 neue Sachlage. Der zweite Part der großen DLMM 2018-Reportage.

DLMM 2018
DLMM-Sieger Flying Hürsch mit Fahne ...
... Flying Hürsch mit Fahne und Jubel ...
... Flying Hürsch mit noch mehr Jubel ...
... Flying Hürsch mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel - und auf dem Weg nach Las Vegas
Das Dream Team Revolution wurde kurz vor Las Vegas von Flying Hürsch gestoppt
BZ-Primus: 10 Std. alles klar
Vize-Meister: Kein Disaster für Master
Totales Disaster
Die Opfa auf Rang drei in der BZ-Liga
A Vize-Meister Fair Players Dresden
Der A-Meister: Totalschaden Osternburg
All in
Und so geht Rang drei ...
...
... 180er

Was für ein Totalschaden?


Totalschaden


Den kürzesten Weg ins Finale in der A-Liga 501 D.O. fand in der Endrunde Totalschaden aus Oldenburg, die sich mit 4:1 über Die Sunny Boys Lübeck, 4:0 über Hill Angel Herford, 4:1 über Pit Bull Zurückbeißer Bad Schönborn und 4:1 über Fair Players Dresden total entschädigten.

Fair Players back

Die Fair Players mussten somit auf die Verliererseite, auf der sie beim zweiten Spiel ums Finale das Team 180er Haar mit 4:3 knapp abzocken konnten.

180er weiß Gott nicht schlecht

Die 180er hatten nach ihrem Erfolg über das Team Hangover Bad Kreuznach mit 4:1 gleich anschließend eine 1:4 Niederlage gegen die Pit Bull Zurückbeißer aus Aschaffenburg zu verkraften. Die Verdauung gelang, denn auf der Verliererseite ließen sie sich erst einmal gar nicht mehr aufhalten: 4:1 gegen Die Sunny Boys, 4:0 über Weixdorf Tigers 1997, 4:0 über Hill Angels, 4:2 gegen Team Playzone Kempten, bevor sie dann als Dritte gegen die Fair Players ausschieden. Rang drei ist weiß Gott aber nicht das Schlechteste!

Finale: Totalschaden - Fair Players Dresden

Es war zwar kein Totalschaden, aber verloren ist verloren. Auch bei 3:4. Die erste kleine Panne von Totalschaden, aber nach 3:3 hatte Totalschaden keine Chance im Teamgame, die Fair Players Dresden eindeutig besser, und das waren Steve Kratschmer, Martin Christiansen, Ronny Hempel und Rüdiger Berndt.

Totalschaden erwischte, als es endgültig um alles ging, einen Kavaliersstart. Tayfun Yerlikaya gewann 3:0 gegen Steve Kratschmer und René Windeier 3:1 gegen Martin Christiansen. Also, 2:0 für Totalschaden.

Die Fair Players revanchieren sich prompt. Steve Kratschmer/Martin Christiansen besiegten Tayfun Yerlikaya/Fuat Yildiz 3:2 und Ronny Hempel/ Rüdiger Berndt setzten sich gegen René Windeier/Christian Tümler sogar 3:0 in den Doppelspielen durch. Ergo, 2:2 unentschieden.

Anschließend brachte Fuat Yildiz Totalschaden mit 3:2 wieder in Front, als er Ronny Hempel 3:0 beherrschte. Auf der anderen Seite behauptete sich Rüdiger Berndt in einer spannenden Begegnung mit 3:2 gegen Christian Tümler. Demzufolge 3:3!

Totalschaden in Las Vegas

Das Teamgame sah dann Totalschaden vorn, sodass wir 2019 einen Totalschaden in Las Vegas erleben dürfen. Das besonders Schöne am Endspiel war, obwohl es Spitz auf Knopf zuging, verschmolzen beide Teams zu einer finalen Einheit, auch wenn die Freude auf der einen Seite überschäumte, während auf der anderen sichtbare Enttäuschung vorherrschte, geizten beide Teams nicht mit Lob über ihren Gegner und freuten sich gemeinsam über die Erfolge. Das eine Team eben ein bisschen mehr.

PS:

Ein Totalschaden ist ein Sachschaden, der technisch nicht mehr behoben werden kann beziegungsweise bei dem sich eine Instandsetzung wirtschaftlich nicht lohnt. Derartige Schäden treten häufig an Dartsgeräten während der DLMM auf, die Verurscher werden in schweren Fällen mit einer Woche Las Vegas be...


1. DC Totalschaden Oldenburg (Weser-Ems Liga)

Michael Bettermann
Schuschi Jan Elert
Christian Tümler
René Windeier
Tayfun Yerlikaya
Fuat Yildiz

Michael Bettermann
Tayfun Yerlikaya
René Windeler Sascha Elert Christian Tümler Fuat Yildiz


2. Fair Players Dresden (1. Dresdner DSAB Liga)

Rudiger Berndt
Martin Christiansen
Ronny Hempel
Steve Kratschmer
Clint Rohmann
Harald Wagner

3. 180er Haar (Munchen Liga)

Sigi Benedikter
Lorenz Griffel
Andreas Hoheneder
Armin Koster
Daniel Mersch
Klaus Wolhorn

Ergebnisliste A-Liga

Hürsche flying to Vegas


Puschi on Tour oder Kruppkes Sommermärchen


„Es begab sich an einem wunderschönen Morgen im Frankenland, dass Herzblatt Henni sanft mit den Worten: 'Henni, aufstehen! Du wirst heute Deutscher Meister!' geweckt wurde. Diese positive Energie des Teamchefs Marco Kruppke übertrug sich auf das ganze Team. Mit viel Spass und Ehrgeiz kämpften sich die Hürsche durch das Turnier. Mit Pommes für alle stärkte man sich zwischendurch und bereitete sich seelisch auf das vor, was da noch kommen sollte. Aufgrund der norddeutschen Freundlichkeit war sogar die Dame vom Securityservice sofort überzeugt: 'Ihr gewinnt das Ding heute!' Ja, Norddeutsche sind halt Sympathieträger.

Und dann hieß es in der Halle warten, langes Warten, unerträglich langes Warten! Ich geh' nochmal ein paar Darts werfen, warten. Der Rest ist Geschichte beziehungsweise Kruppke-TV. Die Stuhlkamera konnte leider nicht kurzfristig patentiert werden, sodass auch auf Seiten des Gegners ein Kameramann mit der Live-Übertragung betraut wurde. Alle haben mitgefiebert!! Der Teamcaptain, der Mannschafts-Doc, die Krankenschwester und Ehefrau, die Ruhepole der Mannschaft, die Mutti und die Freunde anderer Mannschaften, die extra zum Unterstützen das Baden unterbrachen!

Vegas ist calling

Soviel Spannung im Teamgame! Es fehlte nur noch das Popcorn. Wobei das vermutlich zu laut gewesen wäre, denn in der Halle war es mucksmäuchenstill. Doch Junior behielt die Nerven und besiegelte am Ende mit der D1 den Titel! Glückwunsch Jungs!!!! Ich würde sagen: Vegas ist calling!"

(M.K.)

Hautnah

So hautnah kann nur ein Insider berichten. Und was das Emotionale angeht, ist alles gesagt. Deswegen beschränken wir uns auf einige ergänzende Fakten.

Fakten ...

32 Teams umfasste in der B-Liga 301 M.O. die Endrunde. Flying Hürsch Nortorf flog förmlich auf die Finalrunde. Der Auftakt gegen 49er Ismaning entpuppte sich als Schwerstarbeit: Knappes 4:3! Gegen das Team Bulldozer Kiel lief es mit 4:1 wesentlich runder. Alcatraz Outlaws besiegte die Hürsche 4:2. Gegen Goaßerla 2 Großmehring hielten sich die Norddeutschen ebenfalls schadlos, bevor Flying Hürsch mit dem knappen 4:3 Erfolg über Dream Team Revolution Augsburg eine Punktlandung auf der Finalbühne glückte.

... Fakten ...

Dream Team Revolution Augsburg hatten sich dank der gewonnen Partien gegen Schanzer 2 Ingolstadt (4:0), Bk United Bruchköbel (4:1), gegen Bulldozer (4:3) und die Scharfschützen 4:1 hervorgetan. Nach der Niederlage gegen Flying Hürsch nutze das Dream Team Revolution die zweite Chance aufs Finale auf der Verliererseite. Das 4:2 über das Dart Team Leipzig rückte Las Vegas für die Augsburger wieder in greifbarer Nähe.

... Fakten ...

Das Dart Team Leipzig indes hatte sich zuvor auf der Gewinnerseite sowohl gegen Fire and Ice 4:1 als auch Die Luftbumbe 4:2 überlegen gezeigt. Dann erlegten die Scharfschützen die Leipziger mit 4:0 eiskalt. Nach dieser Niederlage vermochte das Dart Team Leipzig auf der Verliererseite noch mit Siegen über Bk United (4:0), Bulldozer (4:1) und Goaßerla (4:2) zu glänzen. Selbst die Revanche gegen die Scharfschützen mit 4:3 glückte – und belegte das Dart Team Leipzig Rang drei.

Finale: Flying Hürsch - Dream Team Revolution

Dream Team Revolution stieg auf der Finalbühne wie entfesselt um den Fight für die Qualifikation zum Worldcup in Las Vegas ein. Vier Siege und das Dream Team Revolution Augsburg wieder auf Augenhöhe mit den Hürschen. Markus Schwarzmann und Arno Bandorf hatten die Einzelwettbewerbe für sich entschieden. Anschließend behaupteten sich noch Markus Schwarzmann/Arno Bandorf sowie Aleksander Spoljarevic/Roland Steiger in den beiden Doppeldisziplinen. Kurz und bündig: 4:0!

Und noch einmal

Jens Sobetzki punktete für Flying Hürsch (3:0), auf der anderen Seite Arno Bandorf für die Augsburger gleichfalls mit 3:0. Zwischenstand: 1:1! Markus Schwarzmann/Arno Bandorf gewannen das eine Doppel für das süddeutsche Quartett, auf der anderen Seite holten Bastian Rauh/Jörg Fritzsche für die Norddeutschen ein. Zwischenstand: 2:2! Aleksander Spoljarevic siegte in den abschließenden Einzelwettbewerben mit 3:0 für das Dream Team, ebenso Jörg Fritzsche für die Flying Hürsch. Zwischenstand: 3:3!

Folge Teamgame. Flying Hürsch erwies sich als wahrer Platzhürsch und gewann und fliegt nun 2019 zum Worldcup nach Las Vegas.


1. Flying Hürsch Nortorf (Kieler DSAB-Liga)

Jörg Fritsche
Sebastian Klees
Marco Kruppke
Hendrik Marquardt
Michael Nay
Jens Sobetzki


2. Dream Team Revolution Augsburg (Augsburg-Liga)

Arno Bandorf
Christian Bärlein
Bastian Rauh
Markus Schwarzmann
Aleksander Spoljarevic
Roland Steiger


3. Dart Team Leipzig (Leipzig-Nordsachsen-Liga

Ronny Albrecht
Steffen And
Mike Fleischer
Mike Gebhardt
Roland Grey
Jens Slotke

Ergebnisliste B-Liga


10 Std. Las Vegas klar


Master of Disaster auf dem Weg ins Finale ...

In der BZ-Liga 501 D.O. stürmte Master of Disaster Ginsheim zum dritten Mal hintereinander ins DLMM-Finale. 2016 siegte das Team die B- und 2017 die A-Liga und ist zudem amtierender Worldcup-Sieger im 501 D.I./D.O. – gewonnen in Las Vegas. Jedoch der Weg ins Endspiel implizierte Umwege.

Denn nach dem 4:1 Auftaktsieg über Sitting Bull Berlin folgte sogleich eine 2:4 Niederlage gegen die Lounge Dartisten, ebenfalls aus der Hauptstadt. Auf der Verliererseite reihten sich sodann fünf Siege aneinander: 4:0 gegen Die Wahren Essen, 4:2 gegen Pälzer Buwe Frankenthal, 4:2 gegen Team Bingo Donaueschingen, 4:1 gegen Flying Arrows Böhl-Iggelheim und beim Spiel ums Finale ein 4:3 gegen Die Opfa Moosburg, die damit Platz drei belegten.

... wie auch auch 10 Std. alles klar

Das Finale direkt steuerte indes 10 Std. alles klar an. Die Dartsgrößen aus Ketsch besiegten Friends Hückelhoven 4:0, Team Südwest Dudweiler 4:2, Team Bingo Donaueschingen 4:0 sowie Die Opfa 4:1, das heißt, die Ketscher meisterten die Finalrunde bis dahin mit 16:3 Spielpunkten, das entspricht einem Quotienten von 5,33. Alle Achtung, Respekt, Lob, Anerkennung. Beifall, tosender Applaus.

Finale: 10 Std. alles klar - Master of Disaster

Das Endspiel endete 4:1. Das minimierte die Spielpunktausbeute von 10 Std. alles klar nur margimal auf 5,0.  Wertschätzung, Ehrerbietung, Honneurs, Hochachtung. Ovationen, Glanz und Gloria.

Auf Seiten des Siegers 10 Std. alles klar waren Kevin Antz, Stefan Link, Sven Flück und Christian Oberacker, auf der anderen bei der Mannschaft aus Ginsheim Christian Küchler, Martin Bijleveld, Yvon Augsten und Ralph Busch aktiv im Einsatz. Dazu kamen noch als Ersatzspieler Mathias Delbert und Sven Beute hier und Patrick Langbecker und Boris Neuweger dort.

Mehr wollten die Beteiligten nicht preisgeben. Schade! Nichtsdestotrotz „Herzliche Glückwünsche" an die Ketscher, die zwar mehr als zehn Stunden benötigten, um alles klar zu machen, aber wie sagte meine Urgroßmutter schon anno dunnemals stets: „Las Vegas ist und bleibt Las Vegas!" Und wo sie recht hat, hat sie recht. 

10 Std. alles klar war letztes Jahr knapp an Las Vegas gescheitert. In die Quere kam ihnen Mulack Fighter Berlin. Zwar schaffte 10 Std. alles klar an den Endspielboards den Matchausgleich mit 4:3, wurde sodann aber eiskalt erwischt und musste sich Mulack Fighter schlussendlich 0:4 geschlagen geben

Aus der 2017er Konstellation blieb mit Kevin Antz, Sven Beute und Stefan Link lediglich noch die Hälfte des Sextetts übrig, das sich nun ergänzt durch Mathias Delbert, Sven Flück und Christian Oberacke Richtung Worldcup orientieren darf.     


1. 10 Std. Alles Klar Ketsch (Rhein-Neckar Liga)

Kevin Antz
Sven Beute
Mathias Delbert
Sven Flück
Stefan Link
Christian Oberacker 


2. Master of Disaster Ginsheim (Rhein-Nahe Liga)


Ivon Augsten
Martin van Bijlevelt
Ralph Busch
Patrick Langbecker
Christian Küchler
Boris Neuweger


3. Die Opfa Moosburg (Freising Liga)

Thomas Kain
Marko Napp
Christian Reiter
Andreas Maier
Swen Seifert
Alexander Strigl

Ergebnisliste BZ-Liga


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