Unendlicher Spaß ...

... im Checkpoint. Der 3. Grand Prix von Darmstadt im Checkpoint auf der Prachtallee in Darmstadt, vor der einzigartigen Skyline der Liliencity, mit hüftschwingendem Kasatschok und Sturmfeuerzeugen, die die Nächte erhellten, während tagsüber die Sonne ihr Bestes gab. Alle, die dabei waren, hatten Schweineglück.

What a lucky man you are
Er ruht in sich: Dragutin, der Kroate
Paparazzo - here, there and everywhere
Horst Mempel und seine Tafelrunde
Auch da wird getafelt
The Candyman
Daniela Tröger vor der Skyline von Darmstadt
Patrick Langbecker mit Zwischenstopp auf dem Weg nach Las Vegas
Nobi mit Heiligenschein und Weihwasser
Die Garde der Amateure - mit Tusch
Sarah Brübach
Die Höntsch - ab 1. Mai in der ARD im Abendprogramm, täglich
Deutschland sucht den Super-Raúl
Heiß ...
Und jetzt der entscheidende Moment: Super-Raúl driftet ab in den Spiralnebel
Nico Kurz und Sascha Lang
Ricardo Pietreczko hat sie geknackt: Erst Christian Soethe, dann Stefan Stoyke
Und nun Gruppenbild mit Dame
Damen-Doppel Siegerehrung
Na Slady, im falschen Film!?
Keine Angst, er will nur beißen
Anita Sarac wird geehrt, Michael Sommerfeld hat nichts gemerkt
Daniela Tröger tanzt für das Siegerpaar den Kasatschok (Osten eben)
So weit die Füße tragen, einmal bis Barßel, das andere Mal bis Jübek - und der Osterhase ist jetzt schon platt

Deswegen steiger wir einmal so ein:

Eine glückliche Geschichte


Lucky: „Bei den Damen bin ich schon raus, die Männer habe ich alle flachgelegt!“ Hat sie das wirklich gesagt? Ich weiß es nicht wirklich. Wirklich! Nähern wir uns lieber den Fakten. Au Backe! Im Damen-Einzel 301 M.O. bestimmten nämlich andere Geschlechtsgenossinnen als Lucky das Geschehen. Dazu aber später.

Wenn Lucky gewonnen hat, dann waren 48 Akteure hinter ihr, überwiegend starkes (?!) Geschlecht, exactement 42 an der Zahl! Lucky hat sie alle plattgemacht. Hat sie das so gesagt? Nun fragen Sie doch nicht dauernd, so kommen wir nie weiter und zu media res.

Über die Gewinnerseite ins Finale und 2:1 gegen Sascha Wilken, der dynamische Eisenbahner, der in der DSAB Masters-Rangliste unter seinem Pseudonym „Wilhelm“ geführt wird, um die Geheimdienste von CIA über BND bis MI5 zu verwirren. Catch 22!

Ganz positiv: Der Arbeitgeber von Sascha Wilken ist Darts-Fan und bezeugt viel Interesse und Verständnis für die sportlichen Aktivitäten desselbigen, wie dieser mit Stolz berichtet. Gut so! Martin Melichar tat sich als Dritter hervor.

Zurück zu Lucky. Natürlich weiß der geneigte Dartsspieler, wer Lucky ist. Zur Namensfindung: Da es im Englischen keine Umlaute gibt, wird aus Lück Luck, logo, nun als Diminutiv, sprich Verniedlichung, ergo Lucki! Aber wie sieht das denn aus! Lucki! Also anglogermanische Lautverschiebung des 21. Jahrhunderts und so entsteht Lucky. Jetzt aber gedanklich nicht in die falsche Richtung galoppieren, denn Lucky Luck ist ja Cowboy und nicht Dartsspieler. Jetzt knallen wir noch einen Vornamen in den Vorgarten und fertig ist sie: Die Stefanie „Lucky“ Lück, weil wir – Catch 22 – das ü wieder reaktiviert haben. Oder so ...

Die Siegerin im C+B-Einzel 301 M.O. hieß Stefanie „Lucky“ Lück, was ich schon eingangs verlautbaren lassen wollte, wenn Sie nicht so viel gefragt hätten. Nun ist es aber raus. „Es ist einfacher gegen Männer zu spielen!“ Ich bin mir halbwegs sicher, das hat sie gesagt. Glaube ich leidlich! Und: „Ich gebe morgen alles, um auch das Damen-Einzel zu gewinnen.“ Da bin ich mir relativ sicher ... dass sie das gesagt hat.

Ergebnisliste C+B-Einzel 301 M.O.


Christian Soethe einmal ...


Der Pressesprecher von Christian Soethe, Stefan Stoyke, kommentierte im Morgengrauen etwas müde, aber immerhin: „Christian hat das Einzel gewonnen. Nicht nur das, sondern auch das Mixed.“ Stimmt – und hätte ich es nicht selbst gesehen, ich hätte es nicht geglaubt. Gegen wen? Mit wem? Und warum? Wo kommt er her und wo geht er hin? Fragen über Fragen!

Fangen wir hinten an: Aus Lünen und geht nach Las Vegas! Beim Darmstädter-Intermezzo auf seiner Weltreise besiegte er im Endspiel des Herren-Einzel 501 D.O. Alfonso Sapia, der es als Akt der Selbstverständlichkeit ansah, bei Sladan Nedic im Checkpoint vorbeizuschauen. Sehr gute Einstellung! So wie es unter Kumpel sein sollte. Das Endspiel entschied Christian Soethe zu seinen Gunsten, wobei beide einmal achtzehn Darts spielten. Alexander Köhler, ebenfalls Kumpel mit großem Dartsherz, war als Dritter mit von der Partie.

Ergebnisliste Offenes-Einzel 501 D.O.


Kurze Unterbrechung mit Alfonso Sapias und Tobias Höntsch


Alfonso Sapias Gastauftritt war aber noch lange nicht vorbei. Zusammen mit Tobias Höntsch, auffälliger Tour-Besucher 2017, gewann er das Offene Doppel 301 M.O. mit einem 2:1 Finalsieg über Christian Soethe und Stefan Stoyke, der sich die Schuld an der Niederlage zuschrieb „weil mir ein Blockrechenfehler (auf Deutsch: Bockmist!) unterlaufen ist, der mir nicht hätte passieren dürfen!“ Selbstkritik einmal großgeschrieben, auch das zeichnet einen aus. Tobias Höntsch betonte derweil: „Das gesamte Turnier, insbesondere das Finale, hat richtig Spaß gemacht. Wir haben 100 Prozent Gas gegeben und sind belohnt worden. So soll es sein“ Das Gipfeltreffen endete 1:2 und 2:1. Alles dritte und vierte Runde.

Sladan Nedic, proaktiver Gastgeber, und Holger Rettig, der nach seiner fünfjährigen Sperre (gefühlte einhundert Jahre Einsamkeit) wieder am Start war, positionierten sich auf Rang drei.

Ergebnisliste Offenes-Doppel 301 M.O.


... Christian Soethe zweimal ...

Dass Stefan Stoyke und Christian Soethe die Doppelvariante par Excellence beherrschen, dominierten die beiden dagegen im Herren-Doppel 501 D.O., in dem sie Sascha Lapis und Manuel Kutsch in einer starken Aufholjagd mit 2:1 und 2:0 auf den zweiten Platz verwiesen. Sascha Lapis fixierte einmal achtzehn, Christian Soethe einmal fünfzehn und Stefan Stoyke einmal fünf- und zweimal vierzehn Darts. Etwas für Genießer!
Tobias Höntsch und Alfonso Sapia überzeugten nochmals als Dritte.

Ergebnisliste Offenes-Doppel 501 D.O.


... Christian Soethe dreimal

Christian Soethe war an diesem Tag nicht einzufangen und glänzte zusammen mit Michael Mc Clain auch im Mixed als Erster und Bester. Der Dreifach-Triumphator: „Ich bin mit mir sehr zufrieden. War richtig gut – und ausbaufähig!“

Tamara Muster und Alexander Köhler mussten die beiden Souveräns im Endspiel mit 0:2 passieren lassen. Beatrix Schuster und Dragutin Horvat landeten auf Rang drei.

Ergebnisliste Mixed 301 M.O.


Michaela Mc Clain zum zweiten Mal


Michaela Mc Clain legte indes im Damen-Einzel 301 M.O. nach und gewann diesen Wettbewerb, nachdem sie Daniela Tröger im Endspiel mit 2:1 – verfeinert mit einem 105er Finish zum Match – verortet hatte. Anita Sarac belegt einen hervorragenden dritten Rang vor Champions League- und Nationalspielerinnen. Super Leistung!

Ergebnisliste Damen-Einzel 301 M.O.


18 am Samstag

Am Samstag entsprangen den sechs Wettbewerben achtzehn Podiumsakteure – sechs Frauen und zwölf Männer. Der Frontmann hieß: Christian Soethe, gefolgt von der Frontfrau Michaela Mc Clain. Zweit-, dritt- und vierbester Mann: Alfonso Sapia, Stefan Stoyke und Tobias Höntsch, während Stefanie Lück zur zweitbesten Frau avancierte. Allesamt oben auf dem Podium.
Die erfolgreichsten Akteure am Samstag

Rekord am Samstag

In den sechs Wettbewerben des ersten Turniertages wurden bei Bratwurst und Steaks, belegten Brötchen und diversen Getränken insgesamt 248 Teilnahmen registriert. Das scheint zunächst wenig, impliziert aber ein Zuwachs in allen sechs Disziplinen und relativ ist das nichts anderes als ein Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr!

Die erfolgreichsten Akteure am Samstag


Lirum, Larum, Löffelstil


Am zweiten Tag knallte es ebenfalls ordentlich im Gebälk des Checkpoints: 132 im Offenen- und 46 im Damen-Doppel 301, 49 Damen, 56 Amateure und 79 Masters in den drei DSAB Einzel-Disziplinen sowie nochmals 84 im Mixed. Lirum, Larum, Löffelstil: 446! Ei der Daus ein Plus zum Vorjahr von 22,87 Prozent.

Silvia Dolores Moos hier ...

Bei den Damen beherrschte Silvia Dolores Moos die Szene. Weder im DSAB-Einzel 301 M.O., noch im Damen-Doppel 301 M.O. wurde ihr etwas geschenkt, ganz im Gegenteil der Widerstand war beträchtlich, dennoch ...! Im Damen-Einzel führte so ihr Weg über die Verliererseite ins Endspiel, wobei sie beim Spiel ums Finale Desiree Riehm 2:1 bezwingen konnte, um anschließend in einem packenden Endspiel Sarah Brübach den Sieg noch mit 3:2 zu entreißen, wobei auch Sarah Brübach konkrete Chancen besaß, das Match zu ihren Gunsten zu entscheiden. ZUm Schluss waren sich beide einig: „Das war ein super Spiel. Echt toll!"

Ergebnisliste DSAB Damen-Einzel 301 M.O.


... Silvia Dolores Moos da

Im Doppel stand der Nationalspielerin Kerstin Fuust zur Seite. Die beiden stießen über die Gewinnerseite ins Endspiel, in dem Christine Hüther und Angelina Lorfei zunächst mit 2:0 die Angelegenheit auspendelten. Silvia Dolores Moos und Kerstin Fuust antworteten allerdings genauso konsequent mit einem 2:0 zum Match- und Turniergewinn. Zwei Checks von Silvia Dolores Moos und aus die Maus. Martina Lüdtke und Nadine Valdeig einmal mehr in diesem Tour-Jahr als Dritte erfolgreich und auf dem Podium.

Ergebnisliste Damen-Doppel 301 M.O.


Sebastian Höntsch packt es


Pascal Kniest, der derzeitige Dominator bei den DSAB-Amateuren, musste sich nach seinem Bekenntnis: „Ich schlage mich heute so durch“, mit Rang fünf zufrieden geben, damit zählte er allerdings immer noch zu den besten 10 Prozent. Einen richtig guten Lauf hatte indes Sebastian Höntsch.

Als Bence Hatos und Markus Kellner unter sich den ersten Finalisten ausmachten, kämpfte Sebastian Höntsch noch auf der Verliererseite ums sportliche Überleben. Was ihm anerkennender Weise gelang, aber nicht nur das, denn im Endspiel spielte er Bence Hatos mit 3:0 an die Wand, der dann schmunzeln sagte: „Tolles Turnier, bis zum Finale!“ Sebastian Höntsch war einfach nur glücklich! „Ich wollte gewinnen und hatte ein gutes Gefühl!“ Alles perfekt.

Ergebnisliste DSAB Herren-Einzel Amateure 301 M.O.


Ricardo Pietreczko macht das Rennen


Die Masters-Herren sahen im 501 D.O. dagegen einen souveränen Stefan Stoyke, der sich fast mühelos ins Finale spielte. Den letzten Step meisterte er mit einem Sieg über Christian Soethe, der dann das Finale verpasste, weil er sich Ricardo Pietreczko 1:2 geschlagen geben musste.

Im Endspiel ging zunächst Stefan Stoyke 1:0 , dann Ricardo Pietreczko 2:1 und 3:2 in Führung. Stefan Stoyke vermochte nochmals das Match zu egalisieren, aber nicht den Sieg seines Widersachers zu verhindern, der zum Match ein 72 er Finish (8, T14, D11) servierte. Stefan Stoyke not amused, bei Ricardo Pietreczko schwappte im Gegenzug die Freude förmlich über.

Ergebnisliste DSAB Herren-Einzel Masters 301 M.O.


Stefan Stoyke und Christian Soethe zum Zweiten


Zusammen bildeten Stefan Stoyke und Christian Soethe im Offenen-Doppel die Pfeilspitze dieses Wettbewerbs, nachdem es am ersten Tag in der 301 M.O. Doppel-Variante nur suboptimal geklappt hatte. Dieses Mal aber frisch von der Leber und 2:0 im Finale über Sascha Stein und Nico Kurz. „Ich sage nur sechs und neun Darts!“, kommentierte Christian Soethe den Sieg. Dann sagte er noch: „Stoyke!“ Mehr war nicht zu sagen.

Nichtsdestotrotz verraten wir Ihnen noch, dass Andi Winterling und Mathias Laburda auf Platz drei rangierten. Fast hätte ich es vergessen, aber Andi Winterling und Mathias Laburda sind nur die Nicknames von „Anal und Vaginal“. Jetzt mag der Nicht-Insider und Gutbürger fragen, wie kommt man denn nur auf so etwas? Aber schauen Sie den beiden nur kurz ins Gesicht und des Rätsels Lösung ver(sinn)bildlicht mit Lichtgeschwindigkeit.

Ergebnisliste Mixed 301 M.O.


Letzter Pfeil: Stefan Stoyke


Für den effektiven Kehraus des 3. Grand Prix von Darmstadt zeichnete Stefan Stoyke verantwortlich, der zirkelte den letzten Darts ins Board und stellte so mit tatkräftiger Unterstützung von Kathrin Reddmann den Finalsieg im Mixed 301 M.O. über Anita Sarac und Michael Sommerfeld sicher.

Daniela Tröger und Dragutin Horvat, unserer Mann in, aus und um London, der durchaus Darts mit Witzen über Lady Di zu kombinieren versteht, kamen auf Rang drei. So sind die Leute im, aus und ums British Empire herum. Britischer Humor eben.

Ergebnisliste Mixed 301 M.O.


It burns, burns, burns


Stefan Stoyke bekam noch ein Zippo-Grand-Prix Feuerzeug, damit er sicher den Weg nach Hause findet, denn es war draußen schon dunkel. Mit den Worten „Try to set the night on fire“, gab Burgherr Slady Nedic Stefan Stoyke mit auf den Weg Richtung Küste. Wo habe ich diese Worte bloß schon einmal vernommen? Egal: It burns burns burns – 2018 wieder!

23 am Samstag

23 Podiumsakteure am Sonntag – elf Damen und zwölf Herren. Die beste Dame: Silvia Dolores Moos, der beste Herr: Stefan Stoyke; die zweitbesten Frau: Kerstin Fuust und Kathrin Reddmann, der zweitbeste Mann: Christian Soethe; die drittbesten Herren: Sebastian Höntsch und Ricardo Pietreczko! Podiumsakteure allesamt!

Die erfolgreichsten Akteure am Sonntag


Zippo-Check

Alle, die am Sonntag in Darmstadt auf dem Podium standen, zählen nun zu den 500 Millionen plus, die sich am liebsten mit Zippo heimleuchten. Und: Es funktioniert oder wir reparieren es kostenlos! Das Zippo, so der Hersteller, nicht die Seelen der Dartsspieler, die keins gewonnen haben. Kürzlich wurde im Land der aufgehenden Sonne ein Zippo für rund 25 000 Euro verkauft. Also immer daran denken: Ein Zippo ist kein Wegwerf-, sondern ein Sturmfeuerzeug. Olé!

35 gesamt

35 verschiedene Spielerinnen und Spieler standen am Ende auf dem Podium. Elf von Ihnen zwei- oder mehrmals, 24 einmal. The very best: Christian Soethe! Ihm schlossen sich Stefan Stoyke, Alfonso Sapia und Tobias Höntsch auf den Rängen zwei bis vier an. Bei den Damen gab es mit Michaela Mc Clain und Silvia Dolores Moos eine effektive Doppelspitze.

Die erfolgreichsten Akteure insgesamt