Turnierberichte
20 Jahre im Zeichen der erfolgreichen Förderung des DSAB: Der VFS
Da das Geschäftsjahr 2009 ganz im Zeichen der 20 Jahrfeier des VFS und DSAB gestanden hat, nutze der VFS-Vorstand die 21. Ordentliche Mitgliederversammlung am 1. Juli 2010 auf dem Autohof Strohofer in Geiselwind, um kurz die letzten 20 Jahre der erfolgreichen Verbandsarbeit zu umreißen. Dabei wurde zu Beginn deutlich die enge Zugehörigkeit von VFS und DSAB unterstrichen. „Unsere Ausrichtung konzentriert sich ganz und gar auf den DSAB“, so Michael Hümpfner als 1. Vorsitzender in seinem Rechenschaftsbericht.
Hümpfner zusammen mit den aktuellen Vorstandsmitgliedern Horst Gimpel und Karl-Heinz Kaiser sowie Bernd Molkenthin als Berater Gründungsmitglied des VFS und DSAB, betonte, dass es ein großer Erfolg sei, „dass der VFS nach 20 Jahren noch so aktiv operiert, denn das hätten in der Entstehungsphase selbst die größten Optimisten nicht für möglich gehalten, wie Bernd Molkenthin als damaliger Vertreter der Industrie wohl am besten bestätigen könne. Aus einer losen Interessensgemeinschaft hat sich ein gewichtiger Verband entwickelt, bei dem sich fast alles nur um ein einziges Produkt dreht - dem Dartsgerät!“

Lob zollte Molkenthin gerade den Aufstellunternehmern, die in viel Kleinarbeit eine große Idee verwirklicht haben, sodass das Dartskonzept heute nicht aus dem gastronomischen Leben wegzudenken sei. „Es ist nach wie vor attraktiv, vital und zukunftsträchtig“, unterstrich Molkenthin.
Michael Hümpfner und Bernd Molkenthin
Vor 20 Jahren diente der DSAB in erster Phase insbesondere als Auffangbecken für die vielen unorganisierten Spieler in Deutschland. "Wir wollten allen Interessierten eine sportliche Heimat geben und darüber ein sportliches Dach setzen, das allen Perspektiven bieten würde“, fuhr Hümpfner weiter.
„Von Beginn an sei der DSAB ein „Think big“ gewesen“, ergänzte Molkenthin, „was auch implizierte, dass andere Verbandsgründungen, die sich zwangsläufig eingestellt hätten, im Keim zu ersticken gewesen waren und sich alles auf die Förderung des DSAB konzentrierte.“

Was daraus letztendlich geworden ist, liest sich heute so: Der DSAB ist der größte Dartsverband der Welt.
Der konzeptionelle Fokus richtete sich insbesondere auf den Ligaspielbetrieb, der heute mit mehr als 16 000 aktiven Teams im Jahr die stärkste Liga der Welt präsentiert.
„Um den Ligaspielbetrieb sowie alle anderen Darts-Aktivitäten immer wieder mit neuer Dynamik anzutreiben, werden bis heute die Rahmenbedingungen ständiger Prüfungen unterzogen und entsprechende Anpassungen sowie Neuerungen vorgenommen und eingebaut“, unterstrich Hümpfner, dass der VFS stets am Ball bleibt.
Vortrefflich sei die Idee gewesen, die Ligapreisgelder im VFS zentral zu verwalten, weil so die Auszahlung an die Teams garantiert sei.
Um dem Ligaspielbetrieb im DSAB einen besonderen Anreiz zu geben, wurden die Deutschen Liga Mannschafts-Meisterschaften kreiert. Die Einmaligkeit dieses Events ist bis heute erhalten geblieben, lediglich die Rahmenbedingungen haben sich geändert.
Aus 70 Teams der ersten Stunde sind mittlerweile rund 600 geworden, aus drei Spielkassen haben sich sechs entwickelt. Ein essentielles Grundprinzipien ist jedoch über all die Jahre erhalten geblieben: Die besten Teams fliegen nach Las Vegas zum NDA Worldcup. So wurde die Basis für einen konkurrenzlosen und unvergleichlichen Darts-Event geschaffen.

In Deutschland wurde indes die sogenannte VFS-Turnierserie ins Leben gerufen, der zunächst als kleiner Ableger der übermächtigen Löwen Tour eine gewisse Zweitklassigkeit anhaftete, aus der sie sich aber mit den Jahren aufgrund ihrer hohen Akzeptanz in der Spielerschaft emanzipiert hatte, bis sie schließlich zwangsläufig angesichts ihrer Popularität mit der Löwen-Tour zusammenschmolz.
Heute trägt sie den Titel „VFS/DSAB-Löwen-Tour“, wobei der VFS beziehungsweise die entsprechenden Aufstellunternehmer die Ausrichter und Verantwortlichen der Turniere sind, während aus Bingen als Sponsorship die Geräte angeliefert werden. In diesem Zusammenhang bedankte sich Hümpfner ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bei Löwen Entertainment. Die Anzahl der Turniere hat sich heute auf rund 20 Veranstaltungen im Jahr reduziert, auch weil man bewusst hohe Qualitätsstandards auf der Basis „weniger ist mehr“ geschaffen hat.

Spaß am Darts, das große Ziel des VFS
Viele ergänzende Maßnahmen wie Sportler des Jahres, Fairnesspreis, Spieler des Monats, Sportabzeichen, Ligaabschlussfeiern sowie verschiedenste Ranglisten, DSAB Darts-Ranking sowie Bundesliga haben mittlerweile das gesamte Sportkonzept erfolgreich abgerundet und fit für die Anforderungen der Zukunft gemacht.
Ein Meilenstein in der Kommunikation mit der Spielerschaft wurde mit dart1.net verankert. Seit Jahren wird außerdem mit dem DSAB sport ’n’ play ein hochwertiges und allerorts anerkanntes Print-Magazin erstellt, das die Spielerschaft über alle Highlights und alles Nennenswerte illustriert und fundiert informiert, um so Darts weiter zu forcieren und nachhaltig zu etablieren. „Denn Stillstand bedeutet Rückschritt, dies gilt für moderne und junge Sportarten in ganz besonderem Maße“, erklärte Hümpfner.

Konzentration auf Darts: VFS und DSAB
Der VFS ist von einem besonderen Teamgeist besselt. „Dieser „Teamgeist“ ist eine tragende Säule in der nunmehr 20-jährigen Erfolgsgeschichte des VFS, ohne diese kooperative Offensive hätte der DSAB nie die Ausmaße annehmen können, die ihn heute so groß und einmalig machen.", stellte Molkenthin heraus.
„Wie viele Jahre diese Erfolgsgeschichte noch fortgesetzt werden kann, hängt neben äußeren Faktoren insbesondere von diesem Geist und von der strukturellen Kreativität des VFS sowie der Bereitschaft ab, sich neuen Herausforderungen zu stellen“, schloss Hümpfner.











