Turnierberichte
Sieger von Jens Bochmann über Frank Schneider bis hin zu Old Brown Schuh
Nachdem am ersten Tag der Bavaria Open propere zehn Disziplinen auf dem Programm gestanden hatten, legte der Sonntag nochmals sechs nach. Ein strammes Paket, das die Turnierleitung aber bestens entflechten konnte. Sportlich wartete der zweite Turniertag in Geiselwind mit weiteren Glanzpunkten auf und produzierte eine Reihe jungfräulicher Sieger und Platzierter zudem – auf der einen Seite, aber auch langjährige Erfahrungen am Dartsboard zeigten sich gewinnträchtig – eine Weisheit so alt wie ein Schuh.



Ein hervorragendes Darts-Weekend präsentierte sich am 20./21. Februar mit den Bavaria Open
Nachdem am ersten Tag der Bavaria Open propere zehn Disziplinen auf dem Programm gestanden hatten, legte der Sonntag nochmals sechs nach. Ein strammes Paket, das die Turnierleitung aber bestens entflechte. Sportlich wartete der zweiten Turniertag in Geiselwind mit weiteten Glanzpunkten auf und produzierte eine Reihe jungfräulicher Sieger und Platzierter zudem – auf der einen Seite, aber auch langjährige Erfahrungen zeigten sich gewinnträchtig – eine Weisheit so alt wie ein Schuh. 
Die beiden Finalisten beim Neulinge-Wettbewerb 301: Domenic Schwarze (Grafenwöhr) und Sebastian Hertl (Schwanfeld), der sich im Endspiel
2:0 durchsetzen konnte
Beim ersten finalnahen Höhepunkt im DSAB Herren-Einzel Amateure 301 M.O. am zweiten Turniertag der Bavaria Open am 20./21. Februar in Geiselwind vermochte Justin „Inselaffe“ Räbel (Moers) beim Spiel ums Finale auf der Gewinnerseite den Sieg einzufahren, und zwar Dank eines 3:1 Erfolges über Oliver Mauer aus Hallstadt, der sodann ebenfalls Frank Schneider aus Sulzbach mit 0:2 unterlag.
Im Endspiel brachte sich Justin Räbel mit 1:0 in Führung. Mit 17 Darts glich Frank Schneider aus. Abermals gelang es Justin Räbel, die Führungsposition mit 21 Darts (11 auf der Hand) zu übernehmen. Nicht weniger als zehn Matchdarts ließ er jedoch im nächsten Leg ungenutzt verstreichen, während dagegen der vierzehnte Legdarts seines Kontrahenten das anvisierte Ziel fand. Im Entscheidungsleg vergab Justin Räbel weitere sechs Matchdarts, auch Frank Schneider benötigte stattliche fünf an der Zahl, um seinen Sieg sicherzustellen.
Die vergnüglichen Top 3 bei den Amateuren
Matthias Hempel (Niederpöllnitz) belegte Rang vier vor den beiden Fünften Alex Wellmann (Feldmühle) und Herbert Müller aus Ludwigshafen. Florian Walter (Schifferstadt) und Bastian Lauer (Michelau) teilten sich Rang sieben – Erstgenannter damit zum dritten Mal in dieser Spielzeit unter den Top 8.


Prickelnde Darts-Action auf dem Autohof Strohofer
In ihrer postnatalen Phase bügelte Sandra Büttner (Alitzheim) bei ihren fünf Siegen in Folge im DSAB Damen-Einzel 301 M.O. auch die aktuelle Ranglisten-Erste Stefanie Lück (Dietzenbach) mit 3:1 weg, musste sich aber beim Spiel ums Finale auf der Gewinnerseite Tamara Pätzold (Burkardroth) trotz 1:0 Führung schlussendlich 1:3 (21, 23 und 18 Darts – 11 auf der Hand) geschlagen geben.
Beim Spiel ums Finale auf der Verliererseite trafen „Lucky Lück“ und „Sandy“ abermals aufeinander. Nachdem Stefanie Lück das 1:0 vorgelegt hatte, beendete sie das Match erfolgreich mit einem 86er Finish (T18/D16).
Schnell hätte Stefanie Lück im Endspiel mit einem 107er Finish in Führung gehen können, doch auch ihre nächsten drei Legdarts gingen daneben, sodass Tamara Pätzold das 1:0 mit fünfzehn Pfeilen gelang. Dafür versiebte Tamara Pätzold im nächsten Durchgang drei Checkdarts, und Stefanie Lück neutralisierte mit einem 57er Finish das Match. In Runde vier im dritten Leg verpasste Stefanie Lück haarscharf ein 111er Finish und in der Folge nicht weniger als achtzehn weitere Checkdarts, davon allein fünfzehn auf D1. Tamara Pätzold ging schließlich 2:1 in Führung.
Mit einem 72er Finish schloss „Lucky Lück“ abermals auf und nach 140 im Entscheidungsleg und 11 Darts auf der Hand fand ihr siebter Matchdarts den Weg ins Ziel. Damit nach zwei zweiten Plätzen der erste Saisonsieg für Stefanie Lück in dieser Disziplin. 
Tamara Pätzold, Stefanie "Lucky" Lück und Sandra "Sandy" Büttner
spielten allesamt ein imposantes Turnier
Die Heppenheimerin Sonja Kadel wurde Vierte vor Tanja Hebling (Rimbach) und der Nürnbergerin Sekija Luber, während Andrea Weber aus Kitzingen und Stefanie Richter (Kirrweiler) als Siebte überzeugten. 


Meetingpoint Dartsboard bei den Bavaria Open 2010
Als im Herren-Masters Einzel 501 D.O. auf der Gewinnerseite Alexander Köhler (Würzburg) und Sascha Stein (Birkenau) aufeinander trafen, hätte zuvor keiner so ein eindeutiges Ergebnis erwartet, denn mit 19, 20 und 22 Darts (18 auf der Hand) entzauberte Sascha Stein seinen großen Kontrahenten und zog damit erstmalig in diesem Wettbewerb ins Finale ein.
Auf der Verliererseite kam Alexander Köhler ebenso wenig zu einem Leggewinn und musste sich Jens Bochmann (Oelsnitz) mit 0:2 geschlagen geben, auch wenn er im ersten Leg 17 Darts auf der Hand hatte. Aber mit 21 Darts holte sich Jens Bochmann das erste Leg und das zweite mit einem 110er Finish und 18 Darts.
Das Endspiel gestaltete sich eindeutig „Bochmann-lastig“, der mit 20 Darts das 1:0 erzielte, nach 180 und 23 Pfeilen auf 2:0 erhöhte, mit 17 Darts das 3:0 errang und mit 21 Darts, nachdem Sascha Stein zweimal 140 gescort und ein 88er Finish verpasst hatte, den souveränen 4:0 Erfolg herausspielte.
Sascha Stein erstmalig im Endspiel im Masters-Wettbewerb, Jens Bochmann erstmalig mit einem Sieg im Masters und Alexander Köhler - altbekannt
Der Sieger des Pützcups, Manfred Bilderl aus Ahlen, kam dieses Mal auf Platz vier, und verdrängte damit den Berliner Christian Werner und Frank Schuh (Baden-Baden) - Männer wie Frank Schuh kommen immer aus Baden-Baden – auf Position fünf. Daniel Klose (Burk) und Matthias Ketterer aus Rastatt gefielen als Siebte.
Da verlässt Frank Schuh Baden-Baden - (Wer verlässt schon Baden-Baden? Nun gut, Fjodor Dostojewski, als er pleite war, der Idiot!) – frühmorgens, als die Welt selten in Ordnung ist, aber dieses Mal war nur die Sonne und René Clément Zeuge, Blick gen Norden, niemals westwärts, dann an seiner Seite Andi Waldenmaier (Waibstadt), hat der ein Glück, hinein ins Offene-Doppel 301 M.O., obwohl Frank Schuh eher all in gewöhnt ist, sodann beim Spiel um den Einzug ins Finale mit einem 120 Finish – mit nur zwei Darts, natürlich – das 1:0 klargemacht, schließlich auch noch das 2:0, und zwar gegen Janko Salzer (Neudorf) und Matthias Hempel (Niederpöllnitz), die anschließend auch gegen Sascha Ruloffs (Schweinfurt) und Robert Bald (Zell) Federn lassen mussten, sodass es zum Showdown zwischen Sascha Ruloffs/Robert Bald auf der einen und Andi Waldenmaier/Frank Schuh auf der anderen Seite kam. Stimmt aber die Verhältnismäßigkeit? Bei Frank Schuh immer, auch wenn er sich fragt, was er eigentlich in Geiselwind zu tun hat, wenn der Lago Maggiore auch nicht fern der Heimat liegt? Falsch gedacht, denn Sascha Ruloffs markierte nach einem 180er von Robert Bald mit einem 78er Finish das 1:0. Wieder in Geiselwind glich Frank Schuh prompt aus und schickte Andi Waldenmaier an und vor, das 2:1 zum Turniersieg zu machen. Und ab in den Süden ...
Mit 2:1 hatten Sandra Büttner (Alitzheim) und Andreas Waldenmaier (Waibstadt) das aktuelle Deutsche Meisterpärchen im Mixed, Stefanie Lück (Dietzenbach) und Sladan Nedic (Darmstadt), bei den Bavaria Open allerdings in der 301 M.O.-Variante, unmittelbar vor dem Finaleinzug auf die Verliererseite geschickt.
Ein Spiel zuvor hatte Andreas Waldenmaier mit einem 156er Finish zum Match geglänzt auf Forderung von Sandra Büttner, die danach selbst am meisten verblüfft war: „Mein Manni, gehorcht nie so gut ...!“
Dem Ruf ins Finale gehorchten allerdings auch Stefanie Lück und Sladan Nedic und besiegten auf der Verliererseite anschießend die Schweinfurterin Ariane Sidiropolus und Artur Wagner aus Karlskron sicher mit 2:0.
Ariane Sidiropulos und Artur Wagner
Im Endspiel gab insbesondere Sladan Nedic den Takt an. Seine sechs Darts auf der Hand mündeten in acht Darts zum 1:0. Nachdem er im zweiten Leg ein 85er Finish verpasst hatte, fand sein zehnter Pfeil ins Ziel. Damit hatten Stefanie Lück/Saldan Nedic das Match wieder neutralisiert. 
Sandra Büttner (postnatal) und Andi Waldenmaier - geht immer die
Post ab
Im Entscheidungsset verfehlte Sladan Nedic zwar die Optimallösung 180 und 121 äußerst knapp, aber nicht das 1:0 mit sodann neun Darts. Im zweiten Durchgang nahm Stefanie Lück das Heft in die Hand, nach 140 in Runde zwei besaß sie neun Darts auf der Hand, verfehlte aber den Check, spielte busted in Runde vier, hielt sich schließlich mit 15 Darts schadlos und zirkelte damit den letzten Pfeil der Bavaria Open 2010 ins Ziel. 
Der erfolgreiche Schlusspunkt der Bavaria Open 2010: Stefanie Lück
und Sladan Nedic
Die erfolgreichsten SpielerInnen | |||
| 1. | 2. | 3. |
Stefanie Lück | 2 |
|
|
Andreas Waldenmaier | 1 | 1 |
|
Jens Bochmann | 1 |
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|
Sebastian Hertl | 1 |
|
|
Sladan Nedic | 1 |
|
|
Frank Schneider | 1 |
|
|
Frank Schuh | 1 |
|
|
Sandra Büttner |
| 1 | 1 |
Tamara Pätzold |
| 1 |
|
Robert Bald |
| 1 |
|
Justin Räbel |
| 1 |
|
Sascha Ruloffs |
| 1 |
|
Domenic Schwarze |
| 1 |
|
Sascha Stein |
| 1 |
|
Matthias Hempel |
|
| 1 |
Janko Salzer |
|
| 1 |
Ariane Sidiropulos |
|
| 1 |
Alexander Köhler |
|
| 1 |
Oliver Mauer |
|
| 1 |
Herfried Memmel |
|
| 1 |
| Artur Wagner | 1 |










