Turnierberichte
Masters of Masters: Andreas Schneider/Kevin Heinicke
Ein (nahezu) perfektes Masters of Masters präsentierte der VFS/DSAB am 1. November in der Multifunktionshalle auf dem Autohof Strohofer in Geiselwind. Die Ecksteine des Erfolges: Ein viel versprechendes Konzept. Langfristige Planung und Bewerbung. Hohe Akzeptanz. Hervorragende Präsentation und Durchführung. Sportliche Superleistungen. Großzügiger Beifall der Spielerszene. Spannung pur - Überraschungen inklusive und satt.
Es geht um 26 500 Euro

Die 32 Vorrunden des Masters of Masters 2007 verliefen noch auf glättenden Wogen, denn nur für die Viertplatzierten jeder Gruppe war Schicht. Die Ersten jeder Gruppe stürmten sogleich in die Finalrunde, während die Zweiten und Dritten ihr Heil in der Zwischenrunde suchen mussten.
Und da erwischte es bereits so hoch dekorierte Teams wie Frank Schuh/Armin Gast, Manfred Gorzkowski/Michael Sommerfeld, Tobias Höntsch/Sladan Nedic sowie auch Haci Halim Senses/Tupschis.
Für alle anderen bedeutete das nicht nur, dass sie nun auch in der Finalrunde standen, sondern außerdem im Preisgeld waren - und das galt für nicht weniger als 32 Teams, sprich 64 SpielerInnen.
Das Turniergeschehen überschlug sich nun zusehends. Die Finalrunde wurde bei den Spielen von 64 auf 33 allerdings eindeutig von der Schlagzeile dominiert: „Die Topfavoriten Manfred Bilderl/Alexander Köhler out“. Sie wurden von Jörg Goga/Christian Werner mit 3:2 eliminiert.


Prominente Opfer
Marco Gerritzen/Mike Strapko mussten mit dem gleichen Resultat gegen Maik Langendorf/Dietrich DJ Westermann passen. Michael Reucher/Dennis Altinok stolperten mit 2:3 über Stefan Nilles/Marc Lentz. Sowohl für Stefan Stoyke/Axel Peters als auch für die Nordmänner Frank Schmedemann/Orhan Berrak kam das Aus. Die Erstgenannten unterlagen Clemens Gabriel/Michael Kiebel, die Letztgenannten Gerhard Blumenthal/Bronco Schelle.
Die nächsten Runde forderte weitere Tribute von den Favoriten. Und zwar
wieder von den absoluten Tops: Frank Mast/Stefan Wusch scheiterten an Kevin Heinicke/Andreas Schneider, die allerdings selbst zu den Favoriten zu zählen gewesen waren. Insofern keine reißerische Überraschung, allerdings eine handfeste allemal. Mast: „Wir hatten am Anfang vergessen. mitzuspielen!“
Ebenfalls Federn lassen mussten der Deutsche Meister und Titelverteidiger im 128er Feld, Paulo Ferreira, mit seinem Partner Marcus Korsten gegen Ali Avci/Joachim Kössler sowie Thorsten Mauritzen/Dirk Markowski gegen Matheus Ziolkowski/Jose Luis Rodriguez.
Als Siebzehnte schieden außerdem Sascha Schneider/Mirko Hörlein, Gerhard Blumenthal/Bronco Schelle sowie Marcus Hawlitzki/Marcel Schmidt aus. Das Ende des Turniers war ferner für Klaus Reichelt/Dieter Schiffer, Stefan Nilles/Marc Lentz und Markus Floh/Raphael Reitz anberaumt.
Jürgen Pistl/Timo Möckel mussten ebenso passen wie Manuel Müller/Christian Kugler oder Alfonso Sapia/Matthias Ketterer. Die Ambitionen auf ein noch besseres Resultat mussten zudem Thomas Petzhold/Romeo Tiganele, Robert Bald/Martin Dressel, Thomas Ehlers/Norbert Büchner sowie Herbert Biendl/Arthur Wagner einstellen.
Aus der Traum für weitere Traumpaare
Und das Achtelfinale geizte ebenfalls nicht mit sportlichen Höhepunkten, wobei nicht alles Überraschende eine wirkliche Überrasung gewesen ist. Die gesamte Saisonleistung von Andreas Schneider/Kevin Heinicke sowie wie ihr bisheriger Masters of Masters-Auftritt befähigten sie allemal, es mit jedem aufzunehmen.
Auch mit dem Traumpaar Michael Rosenauer/Dirk Cormann, deren Traum vom Master of Masters-Sieg schneller ausgeträumt war, alles viele vermutet hatten. Beide redeten aber nicht lange herum, sondern waren sich einig: „Die Anderen haben besser gespielt!“ So einfach und aufrichtig sind Niederlagen zu erklären.
Mit Cormann/Rosenauer verabschiedeten sich ferner Jörg Faßbender/Tomislav Miscevic und Ali Avci/Joachim Kössler - beide Teams hatten bis dahin großartig aufgespielt.
Zu ihnen gesellten sich noch Jörg Goga/Christian Werner, Stefan Schäffer/Bernd Roith, Horst Lorek/Ansgar Geiger, Marcel Al Faray/Marcus Hinterfurter sowie Clemens Gabriel/Michael Kiebel - allesamt Platz neun.
Viertelfinals von 4:0 bis 4:3
Wer blieb noch übrig fürs Viertelfinale? Zunächst einmal Andreas Schneider/Kevin Heinicke, die sich nun Rico Tittmar/Klaus Görner gegenüber sahen. Natürlich auch noch DJ Westermann/Maik Langendorf, deren nächste Aufgabe Thomas Junghans/Richard Baier lautete. Allerdings waren auch noch Markus Hartmann/Patrick Esper um den Masters of Masters-Titel im Rennen, die sich auf dem Level der Top 8 mit Matheus Ziolkowski/Jose Luis Rodriguez auseinandersetzen mussten. Und last but not least waren ferner Denis Huseinovic/Thomas Jakob sowie Dominik Hofmann/Kay Seidel in der Konkurrenz zu finden.
Die Ersten, die durch gewesen waren, und zwar mit 4:0, hießen Maik Langendorf/DJ Westermann. Andreas Schneider/Kevin Heinicke beherrschten ihre Gegner mit 4:2.
Ganz knapp ging es zwischen Dominik Hofmann/Kay Seidel sowie Denis Huseinovic/Thomas Jakob zu – Letztgenannte gewannen das Duell mit 4:3. Mit dem gleichen Ergebnis über Matheus Ziolkowski/Jose Luis Rodriguez schafften Markus Hartmann/Patrick Esper den Sprung ins Halbfinale.
Platz 3 für Markus Hartmann/Patrick Esper und Denis Huseinovic/Thomas Jakob
Relativ sicher mit 4:2 dominierten Maik Langendorf/DJ Westermann im ersten Halbfinale Markus Hartmann/Patrick Esper, während sich im zweiten Halbfinale nach 3:3 zwischen Denis Huseinovic/Jakob und Andreas Schneider/Kevin Heinicke das Match auf des Messers Schneide befand. Doch letztendlich machten Andreas Schneider/Kevin Heinicke den entscheiden Punkt zum Matchgewinn und zogen ebenfalls ins Finale ein.
Durchaus ein Traumfinale, denn beide Teams zählten auf der Tour 2007 zu den besten Doppelpaarungen.
Die Masters of Masters: Heinicke/Andreas Schneider
Zunächst benötigten beide Teams eine gewisse Anlaufphase um ins Finalspiel hineinzukommen. Nach 140 sowohl von DJ Westermann als auch Maik Langendorf besaß DJ Westermann 16 Darts zum 1:0 auf der Hand, aber der Punkt ging in Runde sieben an Kevin Heinicke/Andreas Schneider.
Mit ebenfalls 20 Darts markierte Andreas Schneider munter und tapfer das 2:0. 15 Darts auf der Hand forderte Heinicke mit 17 Pfeilen sogar das 3:0 ein und als Schneider mit 18 Darts zum 4:0 durch war, waren die ersten Stimmen zu vernehmen, die sowieso auf ein glattes 5:0 getippt haben wollten ...
Dazu kam es allerdings nicht. Maik Langendorf scorte vielmehr nach 180 schöne 130 für Rest 32 und besaß zwölf Darts auf der Hand, aus denen schließlich dreizehn zum 1:4 wurden. Auch der nächste Punkt glückte Maik Langendorf/DJ Westermann, die sodann sogar die Chance hatten, auf 3:4 zu verkürzen. 
Das verwehrte ihnen aber ihre Gegner. Denn nach 131 verfehlte Andreas Schneider zwar noch ein 133er Finish, war aber auf D8 sodann prompt zur Stelle.
Ein würdiges Masters of Masters
Damit gliederten sich Andreas Schneider und Kevin Heinicke in die Phalanx der Masters of Masters-Sieger neben den Darts-Größen Bobby Boch, Michael Rosenauer, DJ Westermann, Mensur Suljovic, Dirk Cormann und Alexander Köhler ein und verhinderten damit, dass sich DJ Westermann als erster Spieler überhaupt zweimal als Winner verewigte.
Das Masters-of-Masters scheint am Vortag der Deutschen Meisterschaften seinen richtigen Platz gefunden zu haben. Das Turnier war gut besucht, die Qualität stimmte zudem und die sportliche Fairness wurde hochgehalten.
Gordon Shumway callte das Finale und gab somit dem sportlichen Höhepunkt noch eine besondere Note.
Die besten Damen-Teams
Von den insgesamt fünfzehn Damen-Teams gelangten Miriam Breuer/Isabella Savelsberg, Sabine Schorn/Nicole Männel, Kerstin Engbers/Sabine Jansen sowie Sandra Bietau/Nicole Fritsch in die Finalrunde. Alle anderen Teams schieden entweder in der Vor- oder Zwischenrunde aus.
Für die oben genannten Teams kam mit dem Eintritt in die Finalrunde ebenfalls das Aus, wobei sich Sandra Bietau/Nicole Fritsch nur ganz knapp mit 2:3 geschlagen geben mussten. 
In sozusagen zwei Halbfinals zwischen Miriam Breuer/Isabella Savelsberg sowie Sabine Schorn/Nicole Männel setzten sich die Letztgenannten mit 3:2 durch, während Kerstin Engbers/Sabine Jansen mit 3:1 über Sandra Bietau/Nicole Fritsch dominierten.
Im Endspiel behielten Kerstin Engbers/Sabine Jansen abermals mit 3:1 die Oberhand über Sabine Schorn/Nicole Männel und kürten sich so zu den weiblichen Masters of Masters 2007.
Masters of Masters 2007 501 D.O. | ||
01. Andreas Schneider | Kevin Heinicke | 7 000 Euro |
01. Andreas Schneider | Kevin Heinicke | 7 000 Euro |
02. Dietrich Westermann | Maik Langendorf | 3 500 Euro |
03. Denis Huseinovic | Thomas Jakob | 1 600 Euro |
03. Markus Hartmann | Patrick Esper | 1 600 Euro |
05. Matheus Ziolkowski | Jose Luis Rodriguez | 800 Euro |
05. Thomas Junghans | Richard Baier | 800 Euro |
05. Rico Tittmar | Klaus Görner | 800 Euro |
05. Dominik Hofmann | Kay Seidel | 800 Euro |
09. Marcel Al Faray | Marcus Hinterfurter | 400 Euro |
09. Jörg Goga | Christian Werner | 400 Euro |
09. Michael Rosenauer | Dirk Cormann | 400 Euro |
09. Jörg Faßbender | Tomislav Miscevic | 400 Euro |
09. Ali Avci | Joachim Kössler | 400 Euro |
09. Stefan Schäffer | Bernd Roith | 400 Euro |
09. Horst Lorek | Ansgar Geiger | 400 Euro |
09. Clemens Gabriel | Michael Kiebel | 400 Euro |
17. Sascha Schneider | Mirko Hörlein | 200 Euro |
17. Gerhard Blumenthal | Bronco Schelle | 200 Euro |
17. Thorsten Mauritz | Dirk Markowski | 200 Euro |
17. Marcus Hawlitzki | Marcel Schmidt | 200 Euro |
17. Klaus Reichelt | Dieter Schiffer | 200 Euro |
17. Stefan Nilles | Marc Lentz | 200 Euro |
17. Paulo Ferreira | Marcus Korsten | 200 Euro |
17. Thomas Ehlers | Norbert Büchner | 200 Euro |
17. Markus Floh | Raphael Reitz | 200 Euro |
17. Jürgen Pistl | Timo Möckel | 200 Euro |
17. Frank Mast | Stefan Wusch | 200 Euro |
17. Manuel Müller | Christian Kugler | 200 Euro |
17. Alfonso Sapia | Matthias Ketterer | 200 Euro |
17. Thomas Petzhold | Romeo Tiganele | 200 Euro |
17. Robert Bald | Martin Dressel | 200 Euro |
17. Herbert Biendl | Arthur Wagner | 200 Euro |
33. Miriam Breuer | Isabella Savelsberg | 100 Euro |
33. Nicole Männel | Sabine Schorn | 100 Euro |
33. Sandra Bietau | Nicole Fritsch | 100 Euro |
33. Kerstin Engbers | Sabine Jansen | 100 Euro |
33. Olaf Kluber | Stefan Treczoks | 100 Euro |
33. Mathias Zimmermann | Lars Martin | 100 Euro |
33. Stefan Greinert | Peter Schote | 100 Euro |
33. Marco Schwarzer | Andreas Rakowitz | 100 Euro |
33. Rene Beer | Jürgen Hack | 100 Euro |
33. Harald Trenz | Matthias Wissig | 100 Euro |
33. Mike Petatz | Sven Beyen | 100 Euro |
33. Dieter Niedermeier | Andreas Heigel | 100 Euro |
33. Stephan Birk | Jens Hasselbacher | 100 Euro |
33. Swen Rausch | Frank Sacilotti | 100 Euro |
33. Sascha Golzem | Dennis Frere | 100 Euro |
33. Stefan Stoyke | Axel Peters | 100 Euro |
33. Uwe Ziegelmeier | Albin Kulasic | 100 Euro |
33. Werner Rademacher | Andy Wilden | 100 Euro |
33. Manfred Bilderl | Alexander Köhler | 100 Euro |
33. Herbert Bratfisch | Karsten Glowaki | 100 Euro |
33. Frank Schmedemann | Orhan Berrak | 100 Euro |
33. Sascha Stein | Stefan Jürgen | 100 Euro |
33. Ralf Breuer | Stefan Susca | 100 Euro |
33. Dennis Altinok | Michael Reucher | 100 Euro |
33. Martin Hofmann | Boris Nitsche | 100 Euro |
33. Frank Schill | Holger Köppel | 100 Euro |
33. Stephan Vetter | Thorsten Selzer | 100 Euro |
33. Kevin Münch | Klaus Hanft | 100 Euro |
33. Horst Hovenbitzer | Alexander Sprövitz | 100 Euro |
33. Mike Strapko | Marco Gerritzen | 100 Euro |
33. Rocco Tittel | Jens Pleißner | 100 Euro |
33. Mario Curschmann | Marco Schuy | 100 Euro |
Die besten Damen 501 D.O. | ||
01. Kerstin Engbers | Sabine Jansen | 400 Euro |
02. Sabine Schorn | Nicole Männel | 200 Euro |
03. Nicole Fritsch | Sandra Bietau | 100 Euro |
03. Miriam Breuer | Isabella Savelsberg | 100 Euro |










